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SUMMARY:Listening Session: Ashley Kahn
DESCRIPTION:Ashley Kahn ist Musikhistoriker\, Autor und Produzent und lehrt am Clive Davis Institute for Recorded Music der New York University. Er schrieb preisgekrönte Bücher über prägende Werke und Persönlichkeiten der Musikgeschichte\, darunter Miles Davis’ „Kind of Blue“ und John Coltranes „A Love Supreme“. Neben seiner Arbeit als Herausgeber und Journalist (u.a. Rolling Stone\, New York Times) produziert er Dokumentarfilme. \nKenntnisreiche Hosts stellen ein ausgesuchtes Album vor\, das auf hochwertiger Audioausrüstung in voller Länge gespielt wird. Die Enjoy Jazz Listening Session bietet gute Musik in entspannter Atmosphäre und hochwertige Drinks – für ein herausragendes Klangerlebnis ist mit Hirsch + Ille\, dem Spezialisten für Unterhaltungselektronik als Partner\, natürlich ebenfalls gesorgt. \nDiese Veranstaltung findet auf Englisch statt.
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SUMMARY:Zohar & Adam
DESCRIPTION:Zohar und Adam Cabo zählen zu den spannendsten neuen Entdeckungen im Jazz. Mit Zohar an den Keyboards und Adam am Schlagzeug bringt das junge Brüder-Duo eine beeindruckende musikalische Reife auf die Bühne\, die das Ergebnis eines von Musik geprägten Lebens ist. Als Kinder des früheren Latin-Bigband-Leiters Richard Cabo und der israelischen Bassistin\, Produzentin und Pädagogin Dassi Rosenkrantz standen die Brüder – gemeinsam mit ihrer Schwester Noga – schon vor ihrem zehnten Lebensjahr auf der Bühne und nahmen als Familienband ein Album in den legendären Sun Studios in Memphis auf. Während der Pandemie fanden sich die beiden als Schüler im gemeinsamen Lockdown wieder – die Geburtsstunde eines neuen kreativen Weges. Auf ihrem Debütalbum „Osmosis”\, das im Frühjahr 2025 erschien\, verschmelzen Zohar & Adam Elemente aus progressivem Jazz\, Latin\, Hip-Hop und Weltmusik zu einem ganz eigenen Klangbild. Ihr intensives musikalisches Zusammenspiel erinnert an Größen wie Chick Corea oder Weather Report. \nDen Abend eröffnet Orange Earth um die Saxophonistin Silvina Gaß. Gemeinsam mit Etienne Grüness (Gitarre)\, Leo Haasis (Keys)\, Max Schroth (Bass) und Julius Steyer (Schlagzeug) verbindet das Mannheimer Quintett Jazz\, alternativen Rock\, Minimal Music und elektronische Einflüsse zu einem energiegeladenen\, tanzbaren Sound. \nIn Kooperation mit der Musikhochschule Mannheim
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SUMMARY:Melody Gardot
DESCRIPTION:Fangen wir bei der Stimme an: Sie ist von einer geradezu betörenden Sensibilität für die Texte der Stücke; sie schmiegt sich den Melodielinien an\, mal selbstbewusst\, mal hauchzart\, mal rauchig verführerisch. Dazu ist sie enorm wandlungsfähig\, bewegt sich leichtfüßig zwischen den Kontinenten Jazz und Songwriter-Pop und allem\, was dazwischenliegt\, hin und her. Was alles unbedingt für Melody Gardot spricht – denn sich nicht festlegen zu lassen\, dürfte ihr Mantra sein. Das gilt auch für ihre preisgekrönten\, höchst unterschiedlichen und erfolgreichen Alben\, die sie mal als Teil einer kammermusikalischen Besetzung\, mal im Duo mit dem Pianisten Philippe Baden Powell oder großem Orchester aufnimmt. 2008 erschien der erste Longplayer der 1985 geborenen US-amerikanischen Sängerin und Komponistin – vier Jahre nach einem dramatischen\, lebensverändernden Unfall\, nach dem sie sich ins Leben zurückkämpfen musste. Was sie mit Hilfe der Musik auch schaffte. Und wie! \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Ashley Kahn: A Love Supreme slideshow/presentation
DESCRIPTION:Ashley Kahn ist Musikhistoriker\, Autor und Produzent und lehrt am Clive Davis Institute for Recorded Music der New York University. Neben seiner Arbeit als Herausgeber und Journalist (u. a. für Rolling Stone und die New York Times) produziert er Dokumentarfilme und verfasst Bücher\, darunter „A Love Supreme – The Story of John Coltrane’s Signature Album“. \nJohn Coltrane (1926–1967) war einer der bedeutendsten Saxofonisten und Erneuerer des Jazz. Bereits 1959 war er an der Aufnahme von Miles Davis’ „Kind of Blue“ beteiligt. In den 1960er-Jahren entwickelte er seinen Stil radikal weiter und schuf mit Alben wie „A Love Supreme“ einige der prägendsten Werke des modernen Jazz. \nDie Veranstaltung findet im Seminarraum auf Englisch statt. \nFreier Eintritt für Besucher:innen des anschließenden Konzerts Collier plays Coltrane. \n 
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SUMMARY:Collier plays Coltrane
DESCRIPTION:Im vergangenen Jahr feierte der Chicagoer Supersaxofonist Isaiah Collier das 60. Jubiläum von John Coltranes legendärem Album „A Love Supreme“ – einer dreiteiligen Suite und spirituellen Reise\, die Coltrane auf dem Höhepunkt als Künstler und Komponist zeigte. Tief empfunden\, hymnisch und bewegend. Zum 100. Geburtstag von John Coltrane wird Isaiah Collier\, der sich fließend zwischen spirituellem Jazz und zeitgenössischer Komposition bewegt\, mit seinem Quartett „The Chosen Few“ zum krönenden Abschluss des Festivals die Botschaft der Liebe auf die Enjoy Jazz Bühne bringen. Mit kunstvollen Saxofonläufen voller Dringlichkeit übersetzt Collier\, der sein eigenes Album „Cosmic Transitions“ an Coltranes Geburtstag mit dem historischen Original-Equipment von „A Love Supreme“ aufnahm\, dessen Meisterwerk in die Gegenwart. In dem unbedingten Glauben an die transformative Kraft der Musik. Intensiv und konzentriert. \nAlle Karteninhaber:innen haben zudem die Möglichkeit\, kostenlos die Vorveranstaltung Ashley Kahn: A Love Supreme slideshow/presentation zu besuchen.
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SUMMARY:Miles Davis: Birth of the Cool
DESCRIPTION:Miles Davis wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Ein guter Anlass\, sich noch einmal mit einem Musiker zu beschäftigen\, der den Jazz wie kaum ein anderer geprägt und immer wieder neu gedacht hat. \nStanley Nelsons Dokumentarfilm Birth of the Cool erzählt die Geschichte dieses Ausnahmemusikers anhand von unveröffentlichten Archivaufnahmen\, Studio-Outtakes und seltenem Fotomaterial. Zu Wort kommen unter anderem Wayne Shorter\, Quincy Jones\, Carlos Santana\, Marcus Miller und Herbie Hancock. \nIm Anschluss an die Sondervorstellung ist Regisseur Stanley Nelson live per Zoom zu Gast. Das Gespräch mit dem Filmemacher moderiert der Musikhistoriker\, Autor und Produzent Ashley Kahn\, der sich in seinen Büchern und seiner Arbeit intensiv mit der Musikgeschichte und insbesondere mit Miles Davis auseinandergesetzt hat.
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SUMMARY:Abschlusskonzert: Brad Mehldau solo
DESCRIPTION:Brad Mehldau solo zu erleben\, ist ein Ereignis von ergreifender Bedeutsamkeit. Seine universalistische Kunst- und Weltbetrachtung\, die sich seit vielen Jahren auch in inspirierenden Essays niederschlägt\, macht seine Musik zu einer der beziehungsreichsten unserer Zeit. In geradezu verschwenderischer Fülle reiht der Pianist darin über sich selbst hinausweisende musikalische Philosopheme aneinander\, deren meisterhaftes Storytelling sich fast filmisch zu verdichten scheint und immer neue Bilderwelten öffnet. Das Solo-Spiel Mehldaus ist der seltene Glücksfall von Essenz gewordener Komplexität\, in der sich alles zu erkennen gibt: von der reinen Idee bis zur Vollendung in bisweilen atemberaubender Opulenz. Brad Mehldau hat eine ganz eigene Form musikalischer Schönheit erschaffen. Man hört dieser Musik zu wie einem Menschen. Sie wird lange nachwirken und ist auch deshalb das perfekte Abschlusskonzert von Enjoy Jazz 2026.
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LOCATION:Konzerthaus Stadthalle Heidelberg\, Neckarstaden 24\, Heidelberg\, Baden-Württemberg\, 69117\, Deutschland
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SUMMARY:Encore: Samara Joy
DESCRIPTION:Sarah Vaughans Version von „Lover Man“ – bei dieser Aufnahme war es um Samara Joy geschehen\, und der Jazz trat in ihr Leben. Damals war sie gerade ans College gekommen. Unvertraut mit Musik war sie aber ganz und gar nicht – die Großeltern unterhielten die Gospelgruppe The Savettes\, Vater Antonio McLendon arbeitete als Musiker. Samara selbst sang als Kind in der Kirche\, entwickelte eine Liebe zu R’n’B und\, über Vaughan\, auch zum Jazz. Sehr jung gewann sie die Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition und erhielt für ihr Album „Linger Awhile“ hymnische Kritiken. Übrigens ist sie noch immer jung\, gerade mal Mitte 20\, aber im Gepäck hat sie schon sechs Grammys; hochkarätige Musiker:innen wollen mit ihr arbeiten\, von Christian McBride bis zu Emmet Cohen. Wenn sie Klassiker wie „‘Round Midnight“ interpretiert\, verbieten sich Vergleiche. Klar\, Vaughan ist ein Vorbild\, man darf an Abbey Lincoln denken. Aber die Fähigkeit\, mit ihrer Stimme Geschichten zu erzählen\, ihre pathosfreie Opulenz\, ihr Facettenreichtum – das zeichnet sie ganz alleine aus. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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CATEGORIES:Encore Programm,Enjoy Jazz 2026
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SUMMARY:Verschoben: Nils Petter Molvær Trio
DESCRIPTION:Neuer Termin. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und können für den Nachholtermin verwendet werden. Tickets können bei Bedarf an allen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden\, an denen sie erworben wurden. \nInvisible Stitches\, das sind feine Nadelstiche\, die eine Geschichte erzählen. Das Album „Stitches“ des norwegischen Ausnahme-Trompeters Nils Petter Molvær\, der im vergangenen Jahr auf dem Festival im Duo mit der griechischen Pianistin Tania Giannouli das Publikum begeisterte\, entstand während der Pandemie 2021 und bezieht sich auf eine Gedichtzeile von Robert Pinsky als Symbol für die Unsichtbarkeit von Menschen\, die hinter Produktionsprozessen stehen. Molvær\, der Pionier des elektroakustischen „Future Jazz“\, nahm für sein Album auch eine berührende Version von Radioheads „True Love Waits“ auf. Mit seinem herausragenden Trio mit Erland Dahlen am Schlagzeug und Jo Berger Myhre an Bass und Gitarre erschafft Molvær weiträumige\, elektronisch verdichtete Klangflächen und meditativ-dunkle Soundscapes tiefer Intensität. Roh und verletzlich\, melancholisch und hoffnungsvoll. \nNach nach dem Konzert steht Ihnen das Team des „Projekt Sokrates. Heidelberg Street Philosophy“ in angenehm inspirierender Atmosphäre für ein individuelles Gespräch über unser Festival-Motto „Beauty“ gerne zur Verfügung.
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SUMMARY:amarcord
DESCRIPTION:amarcord – das ist das herausragende Gesangsensemble aus Leipzig mit den Tenorstimmen von Wolfram Lattke und Robert Pohlers\, den Bassstimmen von Daniel Knauft und Holger Krause sowie dem Bariton Frank Ozimek. Virtuos und humorvoll bringen die fünf Leipziger ihre Verbindung klassischer Stimmkunst und Jazzgesang auf die Bühne von Enjoy Jazz. Dafür haben sie die großen Klassiker des Jazz für ihr A-cappella-Ensemble arrangiert. Ihre aktuelle Veröffentlichung „Maria“ (2025) mit Musik von Josquin des Prez wurde 2026 mit dem International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet. Seit Oktober 2023 hat das Ensemble an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig als erstes Vokalensemble einen Lehrauftrag für Ensemblegesang. Anfang 2026 rief das Vokalquintett zudem die amarcord Music & Nature Foundation ins Leben\, die sich der Verbindung von Musikförderung und dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen widmet.
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SUMMARY:Encore: Avishai Cohen Trio
DESCRIPTION:In den letzten 30 Jahren hat sich der international gefeierte Bassist\, Sänger und Komponist Avishai Cohen zu einer prägenden Figur des zeitgenössischen Jazz entwickelt – eine wahre musikalische Ikone\, dessen Werk sich neben dem einiger der legendärsten Namen des Genres und darüber hinaus behaupten kann. Cohens Originalkompositionen und Arrangements spiegeln ein weitläufiges musikalisches Universum wider\, in dem verschiedene Traditionen\, Kulturen\, Sprachen und Stile miteinander verschmelzen. Seine Musik verbindet nahtlos hebräische und Ladino-Folklore mit pulsierendem\, originellem zeitgenössischem Jazz und schafft so einen Sound\, der sowohl tief verwurzelt als auch innovativ ist. Heute wird er als Komponist und musikalischer Innovator ohne Grenzen gefeiert. Getreu seiner Art setzt Cohen auch in Ludwigshafen seine Tradition fort\, aufstrebende Talente zu fördern und tritt mit den herausragenden jungen Musikern Itay Simhovich (Klavier) und Eviatar Slivnik (Schlagzeug) auf.
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SUMMARY:Encore: Duo Lömsch Lehmann – Matthias Debus
DESCRIPTION:Im Rahmen der Pop-up-Ausstellung von Jean-Luc Cornec: 11.12.–13.12.2026 \nTIME OUT AT THE PYRAMID \nDer Titel – ein Mix aus zwei Jazz-Alben: \nTime out des DAVE BRUBECK Quartetts und Pyramid des THE MODERN JAZZ QUARTET \nIm Fokus der Ausstellung stehen die Skulpturen von Jean-Luc Cornec. Dabei verwandelt er Buchstaben in Skulpturen von unterschiedlichen Formaten\, die so aneinandergereiht sind\, dass sie erst beim näheren Betrachten die Worte und den Satz als Ganzes erkennen lassen. \nWas passiert\, wenn zwei Musiker aufeinandertreffen\, die sich buchstäblich ein Leben lang kennen? Es entsteht ein Dialog von seltener Dichte. Lömsch Lehmann und Matthias Debus sind – leicht zeitversetzt – im selben kleinen vorderpfälzischen Dorf aufgewachsen. Geprägt haben beide weniger die Enge als den Drang\, aus ihr auszubrechen: hinaus in die Welt\, auf Tourneen mit unzähligen Ensembles und hinein in die grenzenlosen Räume\, die sich mit dem eigenen Instrument öffnen lassen. \nDiese doppelte Bewegung – Verwurzelung und Aufbruch – ist im Duo unmittelbar hörbar. Lehmann und Debus improvisieren nicht über Musik\, sie denken in ihr. Avantgardistische Klangforschung trifft auf die Erzählkraft des Jazz\, auf die formale Tiefe der Klassik und die physische Energie des Rock. Aus Geräusch wird Motiv\, aus Motiv wird Form: Ein gestrichener Basston kann sich in ein pulsierendes Riff verwandeln\, eine Klarinettenlinie in einen kammermusikalischen Choral – und im nächsten Moment kippt alles in freies\, riskantes Terrain. Nichts ist abgesichert\, alles ist möglich. Dass dabei kein Chaos entsteht\, sondern Musik von zwingender innerer Logik\, verdanken die beiden jahrzehntelanger gemeinsamer Spielerfahrung und einer instrumentalen Meisterschaft\, die sich jeden Umweg leisten kann. \nFür Lehmann und Debus kann alles zu Musik werden: ein Kunstwerk\, ein Alltagsgegenstand\, ein Blick\, eine Erinnerung. Ihre gemeinsame Geschichte reicht durch zahlreiche Konstellationen – etwa das Trio „Die Motive des Richard W.“ (mit Drummer Erwin Ditzner)\, das die Motivlandschaft aus Wagners „Ring des Nibelungen“ improvisatorisch erkundet und exemplarisch zeigt\, wie souverän sich dieses Gespann zwischen den Welten bewegt. \nIm Duo verdichtet sich all das auf das Wesentliche: zwei Stimmen\, zwei Instrumente\, absolutes Zuhören. Ein Abenteuer mit offenem Ausgang – und ein Hörerlebnis von großer Intensität und sinnlicher Unmittelbarkeit. \nEin Projekt von KulturTandem International e.V. in Kooperation mit Enjoy Jazz Festival und formAD e.V.
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SUMMARY:Alexandra Lehmler\, Jörg Brinkmann & Apollonio Maiello
DESCRIPTION:Was Musik überhaupt\, insbesondere aber den Jazz auszeichnet\, sind jene Momente der Überraschung und des Überraschtseins\, die sich aus Konstellationen ergeben – neuen und verwegenen\, zufälligen oder ersehnten. Diese situativen Zusammenkünfte beziehen sich nicht nur auf die Musikerinnen und Musiker\, die sich da in einem Probenraum oder auf der Bühne\, im Studio oder in einem Club begegnen und ihre individuellen Fertigkeiten miteinander in Verbindung setzen. Sondern da ist noch etwas anderes\, was schwer zu greifen und noch schwerer zu beschreiben ist. Man könnte das in einem emphatischen Sinne magisch nennen. Denn die Ideen\, Augenblickseingebungen\, die Sympathien\, die erst im Miteinander und aus den diversen zusammengeworfenen Erfahrungen entstehen\, fangen plötzlich an zu kommunizieren. Eine Band\, gerade in der improvisierenden Musik\, ist unberechenbar. Ihre Dynamik ist nicht vorauszusehen\, ihre Energie nicht zu erahnen. \nAlexandra Lehmler hatte schon eine Weile lang davon geträumt\, in einer bestimmten\, klassisch anmutenden Besetzung zu spielen. Den Pianisten Apollonio Maiello kennt sie seit Ewigkeiten\, seit fünfzehn Jahren haben sich ihre Wege immer wieder gekreuzt. Er sprang in verschiedenen ihrer Bands ein\, war Teil einiger herausgehobener Projekte – etwa dem Green Dolphin Orchestra. \nIm Falle des Cellisten Jörg Brinkmann verhielt es sich ein wenig anders. Sie sei\, erzählt Lehmler\, fasziniert gewesen von seinen Trio-Arbeiten\, etwa mit Claudio Puntin und Johannes Fink oder Roman und Julian Wasserfuhr – „eine einprägsame Erfahrung“. Es dauerte dann allerdings eine Weile\, bis sich eine Gelegenheit ergab\, mit ihm zu arbeiten. Die tat sich im letzten Jahr durch Enjoy Jazz auf\, das Lehmlers Wunschkollaboration mit Maiello und Brinkmann Realität werden ließ. „Vorab haben wir die Chance einer Residency in der Abbaye de Neumünster in Luxemburg erhalten. Die hat die Tiefe des Programms erst möglich gemacht. Denn wir konnten dort eine Woche lang intensiv mehr oder weniger Tag und Nacht an den Stücken und dem Zusammenspiel arbeiten. Das war etwas sehr Besonderes\, von dem wir sehr profitiert haben.“ \nWer das Trio letztes Jahr in der Alten Feuerwache in Mannheim erlebt hat\, weiß\, wovon die Rede ist. Wer nicht dabei war\, muss sich nicht grämen. Vielleicht weil Alexandra Lehmler ahnte\, dass an diesem Abend etwas Außergewöhnliches passieren könnte\, hatte sie dem Toningenieur vor dem Konzert eine Festplatte in die Hand gedrückt\, damit der den Auftritt mitschneiden konnte. Ein Glücksfall! Jetzt\, ein Jahr später\, wird diese Live-Aufnahme unter dem Titel „Amber Sky“ auf dem festivaleigenen Label Enjoy Jazz Records veröffentlicht. \nWas sich beim ersten Hören gleich vermittelt: eine Vertrautheit und Innigkeit\, Wärme und Sensibilität\, die aus dieser Konstellation erwächst. Die Kompositionen atmen paradoxerweise den Geist der Stille\, was aber ein bisschen über die Bewegung und die Lebhaftigkeit unter der Oberfläche hinwegtäuscht: Da lauern komplexe musikalische Strukturen und tiefreichende emotionale Schichten kommen zum Vorschein. Mag auch ein melancholisches Grundgefühl in diesen gleichberechtigt erarbeiteten Stücken vorherrschen – es wird immer wieder von melodischer Leichtigkeit konterkariert. Wie Alt- und Sopransaxophon\, Klavier und Cello sich umgarnen und ergänzen\, wie Motive von den drei Charakteren jeweils eigenwillig und doch vereint fortgesponnen werden\, und wie die Akteure die Kompositionen\, so anmutig und präzise sie sind\, in ein improvisatorisches Brodeln überführen\, das ist höchst beeindruckend. Und berührend. Manchmal entwickeln sich die Stücke behutsam; dann tun sich kleine Zwischenräume auf\, in denen etwas Unerwartetes entstehen kann. Lehmlers erzählerisch-schwebende Linien\, das harmonisch vielgestaltige Spiel Maiellos\, das facettenreiche Cello Brinkmanns – immer hat man das Gefühl\, hier keine Note versäumen zu wollen und zu dürfen. \nJa\, es hat lange gedauert\, bis dieses Trio zusammengefunden hat. „Aber manche Dinge brauchen etwas Zeit“\, sagt Alexandra Lehmler\, „wie ein guter Wein. So fühlt sich auch unsere Musik an.“ Sie besitzt tatsächlich eine große Reife. „Und sie strahlt für mich sehr viel Ruhe aus. Die letzten Jahre waren besondere Jahre\, in denen viel passiert ist und die viel mit mir gemacht haben.“ Will heißen: Sie haben auch etwas mit Alexandra Lehmlers Musik gemacht
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SUMMARY:Translinear Light: The Music of Alice Coltrane featuring Ravi Coltrane w/ Special Guest Brandee Younger
DESCRIPTION:Zum 100. Geburtstag von John Coltrane macht sein Sohn\, der Tenorsaxofonist Ravi Coltrane\, ihm und uns ein besonderes Geschenk: Mit „Translinear Light II“ wird er die Musik seiner Mutter Alice Coltrane aufführen. Benannt nach dem gleichnamigen Album von Mutter und Sohn\, das sie 2004 aufnahmen. Drei Jahre vor dem Tod der außergewöhnlichen Pianistin und Harfenistin\, die mit ihren Alben wie „Journey in Satchidananda“ und der Verbindung von indischer sakraler Musik und Improvisation Jazzgeschichte geschrieben hat. Der innige meditative Dialog zwischen Ravi und Alice Coltrane wird jetzt erneut aufgeführt\, diesmal mit der herausragenden und Grammy-gekürten Harfenistin Brandee Younger – auf der Original-Harfe von Alice Coltrane. Begleitet werden sie von einem hochkarätigen Trio mit dem Pianisten David Virelles\, dem Bassisten Robert Hurst und dem langjährigen Schlagzeuger von Wynton und Branford Marsalis\, Jeff „Tain“ Watts. Berührend zärtlich.
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