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SUMMARY:The Necks
DESCRIPTION:Das gefeierte australische Avantgardejazz-Trio „The Necks“ hat in seinem beinahe 20-jährigen Bestehen eine Meisterschaft in der Kunst der weitflächigen Improvisation entwickelt. In Verbindung von Ambient und Minimal Music\, erstrecken sich ihre langsam entfaltenden Klanglandschaften über eine Stunde und mehr und zeigen die hohe Kunst der Improvisation der drei Ausnahmemusiker. Mit mikrotonalen Verschiebungen entstehen hypnotisch-weiträumige Soundtexturen\, in denen Klavier\, Bass und Schlagzeug zu einer Einheit werden.  1987 in Sidney gegründet haben „The Necks“ eine einzigartige\, beinahe telepathische musikalische Chemie entwickelt. Dabei erforschen sie die Entwicklung und das Verklingen sich wiederholender musikalischer Figuren\, in denen sie die frühen seriellen Strukturen der Minimalisten La Monte Young und Steve Reich aufnehmen und in ihre eigene Klangsprache übersetzen. Ruhig und von meditativer Schönheit.
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SUMMARY:Eröffnungskonzert: Souad Massi feat. Youssoupha
DESCRIPTION:Dass Souad Massi eine bekannte Songschreiberin werden würde\, war ihr nicht an der Wiege gesungen. 1972 geboren\, wuchs sie in einem Arbeiterviertel Algiers auf; am Radio lauschte sie arabischer Popmusik\, und sie hörte westlichen Rock. Der Flamenco trat in ihr Leben\, und sie sang in einer Metal-Band. Damit verstieß sie gegen die guten Sitten\, wurde von Fanatikern bedroht. In einem Lied beschreibt sie Algerien als schöne Frau\, gefesselt und mundtot gemacht. Man könnte das als Selbstbeschreibung lesen: Als sie 1999 bei einem Festival in Frankreich auftrat\, mit melancholischen\, poetischen Liedern\, wurde sie gefeiert. Sie blieb. Album um Album entstand\, angesiedelt zwischen Chanson und arabischen Klangsphären\, Folk\, Rock und Jazz. Ihre Geschichte hat Massi zudem zum politischen Vorbild gemacht – eine Frau\, die against all odds ihren Weg geht\, musikalische und geografische Grenzen überschreitet und patriarchale Strukturen durch ihr Tun zersetzt. Nicht nur in Frankreich ist sie so zum Megastar aufgestiegen. Bei ihrem Enjoy Jazz-Konzert wird sie vom französisch-kongolesischen Rap-Star Youssoupha unterstützt. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Emilia Roig
DESCRIPTION:Emilia Roig\, promovierte Politikwissenschaftlerin\, hatte mit „Why We Matter. Das Ende der Unterdrückung“ ein vieldiskutiertes Buch veröffentlicht\, in dem sie und unter Rückgriff auf ihre Familiengeschichte beschreibt\, wie Macht und Unterdrückungssysteme sich reproduzieren\, aber auch wie sie bekämpft werden können. Die Französin Roig\, Tochter eines jüdisch-algerischen Vaters und einer aus Martinique stammenden Mutter\, lebt\, lehrt\, schreibt und arbeitet seit 20 Jahren in Berlin. Ihr neues Buch „Lieber Sohn oder So rettest du die Welt“ ist das Plädoyer für eine radikale Fürsorglichkeit als Antidot gegen kapitalistische Entgrenzungen und protofaschistische Bewegungen. „Ich schreibe dir\, weil ich glaube\, dass du – dass wir alle – einen anderen Weg wählen können.“ Roig greift die Briefform auf\, die schon James Baldwin und Ta-Nehisi Coates genutzt haben\, um sich an die nachfolgende Generation zu wenden – in der Hoffnung\, die Flaschenpost möge vielen Menschen vor die Füße gespült werden und ihnen die Augen öffnen.
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SUMMARY:İlhan Erşahin's Istanbul Sessions
DESCRIPTION:Es gibt mindestens zwei Typen von Musiker:innen: Die einen verfolgen einen bestimmten Weg\, der in die Tiefe und ins Innere führt. Die anderen lassen sich auf Seitenwege locken und schlagen immer wieder neue Richtungen ein. İlhan Erşahin\, 1965 als Sohn eines türkischen Vaters und einer schwedischen Mutter in Stockholm geboren\, gehört auf jeden Fall zur zweiten Kategorie. Der Saxophonist begann mit Rock und Reggae\, kam dann zum Jazz\, zog nach New York\, spielte in etlichen Bands\, öffnete sich für Hip-Hop\, Dub\, Trip-Hop und andere Genres\, um seine hybriden Ideen mit Wax Poetic umzusetzen; er schrieb Filmmusiken\, gründete 2002 im East Village den Club Nublu\, woraus zudem ein Label entstand. Sein spannendes Projekt Istanbul Sessions startete 2008 in der Türkei. „Der Sound\, den wir von Anfang an angestrebt haben\, war so etwas wie ein Rock-Dance-Feeling. Wir wollten Instrumentalmusik für ein Publikum spielen\, das dazu tanzt.“ Wie fesselnd das gelingt\, war schon mehrmals bei Enjoy Jazz zu erleben. Nun kehrt das Quartett mit dem hochgelobten Album „Mahalle“ zurück.
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SUMMARY:Matinee: Carme López solo
DESCRIPTION:Wie kann man ein altbekanntes Instrument\, uralte Traditionen neu – und womöglich völlig anders denken? Carme López aus Galicien macht es vor. Inspiriert von Experimentalkünstler:innen wie Éliane Radigue oder Pauline Oliveros befasste sie sich auf ihrem Debütalbum „Quintela“ aus dem März 2024 mit dem galicischen Dudelsack und entlockte dem traditionell Männern zugeschriebenen Instrument einen experimentellen Sound\, der eher mit Drones und Ambient-Sphären zu beschreiben ist als mit Folklore. Im Herbst veröffentlichte López dann ein Album ihres Vokal-Projekts Carmela\, „Vinde Todas“. Es basiert auf ihrer ethnographischen Forschung zu den mündlich überlieferten Gesangstraditionen Galiciens\, ihrer thematischen\, rhythmischen und ästhetischen Vielfalt und der Geschlechterperspektive bei der Überlieferung dieser Gesänge. Ob nun Dudelsack oder Gesang: Carme López verbindet Tradition\, Gegenwart und den Blick in die Zukunft zu einem spannenden Gesamterlebnis.
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SUMMARY:Nils Petter Molvær Trio
DESCRIPTION:Invisible Stitches\, das sind feine Nadelstiche\, die eine Geschichte erzählen. Das Album „Stitches“ des norwegischen Ausnahme-Trompeters Nils Petter Molvær\, der im vergangenen Jahr auf dem Festival im Duo mit der griechischen Pianistin Tania Giannouli das Publikum begeisterte\, entstand während der Pandemie 2021 und bezieht sich auf eine Gedichtzeile von Robert Pinsky als Symbol für die Unsichtbarkeit von Menschen\, die hinter Produktionsprozessen stehen. Molvær\, der Pionier des elektroakustischen „Future Jazz“\, nahm für sein Album auch eine berührende Version von Radioheads „True Love Waits“ auf. Mit seinem herausragenden Trio mit Erland Dahlen am Schlagzeug und Jo Berger Myhre an Bass und Gitarre erschafft Molvær weiträumige\, elektronisch verdichtete Klangflächen und meditativ-dunkle Soundscapes tiefer Intensität. Roh und verletzlich\, melancholisch und hoffnungsvoll. \nNach nach dem Konzert steht Ihnen das Team des „Projekt Sokrates. Heidelberg Street Philosophy“ in angenehm inspirierender Atmosphäre für ein individuelles Gespräch über unser Festival-Motto „Beauty“ gerne zur Verfügung.
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SUMMARY:Christian McBride & Ursa Major
DESCRIPTION:Christian McBride ist der einflussreichste und wandlungsfähigste Bassist seiner Generation: Von Big-Band-Sounds über furiose Improvisationen in intimen Settings und klassischen Quartett-Formationen bis zu R’n’B\, straightem Funk und Ausflügen in Pop-Gefilde beherrscht der 54-Jährige einfach alles\, und er hat mit allen Größen seiner Zunft gearbeitet. Was ihn dazu noch auszeichnet: Er sucht den Austausch mit Musiker:innen\, die gerade erst am Anfang ihrer Karriere stehen. Mit Ursa Major – „Großer Bär“ – hat er eine solche Band von rising stars zusammengestellt. Ely Perlman\, Nicole Glover\, Savannah Harris und Mike King sind in ihren 20ern und 30ern. Sie haben unterschiedliche Backgrounds\, können diese aber in eine aufregen-de Beziehung zueinander setzen. „Ich wollte eine ‚All-in‘-Band“\, sagte McBride. Eine Band\, die verschiedene Stile beherrscht und auf unterschiedlichen Energielevels agiert. „Free\, funky\, swinging\, flexible“ – so beschreibt er Savannah Harris‘ Spiel. Es trifft auf diese großartige Band insgesamt zu. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Sophia Club
DESCRIPTION:Es ist eines der spannendsten zeitgenössischen Philosophie-Formate weltweit: der „Sophia Club“. Dahinter steht das Team der digitalen Magazine „Aeon“ und „Psyche“\, deren Beiträge mit Auszeichnungen überschüttet wurden. In den Genuss der renommierten „Live Philosophy“-Reihe kommt man normalerweise nur in New York\, London und Melbourne. Rainer Kern ist nun bereits zum zweiten Mal gelungen\, den „Sophia Club“ nach Heidelberg zu holen\, und damit an den mit 640 Jahren ältesten akademischen Philosophie-Standort Deutschlands. Der Abend besteht aus einem Gespräch über unterschiedliche Bezüge des diesjährigen Festival-Mottos „Beauty“: klug\, spannend und kenntnisreich moderiert. Eingeflochten sind musikalische Live-Interventionen. Am Ende verbinden sich beide Elemente zu einer logischen Einheit. Die Schönheit des Denkens trifft auf die Schönheit des Jazz.
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SUMMARY:Biondini - Godard - Niggli
DESCRIPTION:Bei einer Band\, die andere Wege beschreiten will\, schadet es nicht\, wenn die Mitglieder aus unterschiedlichen Richtungen kommen: Der italienische Akkordeonist Luciano Biondini genoss eine klassische Ausbildung\, bewegt sich zwischen folkloristischen Traditionen und experimentellen Soundscapes. Der französische Tubist und Serpentist Michel Godard flaniert mit umwerfender Leichtigkeit zwischen Alter Musik\, Avantgarde und Jazz. Der Schweizer Lucas Niggli gehört zu den umtriebigsten Schlagzeugern im Grenzbereich von Neuer und Improvisierter Musik. Drei Länder\, drei Sprachen\, unendlich viele musikalische Ausdrucksformen: Dieses Trio lässt komplexe Ideen einfach klingen. Seine Freiheit rührt von der virtuosen Beherrschung des Instrumentariums ebenso wie von der Offenheit für vielfältige musikalische Einflüsse. Es ist etwas hörbar Neues\, eine Art swingende Folklore ohne Klischees\, was die Band auf die Bühne bringt – ganz egal\, ob sie Eigenkompositionen oder Coltranes „Naima“ interpretiert.
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DESCRIPTION:Sechs Jahre nach seinem letzten Album – das Grammy-nominierte LP5 von 2019 – ist Sascha Ring\, besser bekannt als Apparat\, zurück. Eine Schreibblockade hatte sich eingeschlichen. Neue Musik schreiben? Für den sonst so produktiven Musiker\, der nicht nur alleine\, sondern auch im Trio mit Modeselektor als Moderat weltweit Erfolge feiert\, plötzlich eine Herausforderung. Die Lösung? Weg mit dem Perfektionsdrang! Stattdessen setzte sich Ring zwischen März und September letzten Jahres zum Ziel\, jeden Tag eine Songidee zu entwickeln\, egal wie unfertig die sein würde. Der Plan ging auf\, das berührende „Hum of Maybe“ ist das Resultat. Auf Tour geht Ring für dieses Album mit einem kompletten Band-Setup und kreiert in Kollaboration mit seinen Mitmusiker:innen eine einzigartige Live-Performance. Nicht verpassen!
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SUMMARY:أحمد [Ahmed]
DESCRIPTION:Der Name ist hier Programm: Die Supergroup widmet sich der Musik des New Yorker Bassisten und Oud-Spielers Ahmed Abdul-Malik – eines frühen Grenzgängers zwischen Jazz sowie arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Aus seinen Ideen macht das Quartett\, um es mit [Ahmed]s Worten zu sagen\, „Musik von schwerem Rhythmus“. Und wirklich: Die Stücke von [Ahmed] leben von treibender Wiederholung\, hämmernden Grooves und kollektiver Improvisation. Das historische Material dient dabei weniger als Vorlage\, denn als Ausgangspunkt: Motive werden zerlegt\, neu zusammengesetzt und im Moment weitergedacht. So entsteht Musik\, die zugleich archäologisch und hochaktuell wirkt. Das Magazin The Wire lobte [Ahmed] dafür als „eine der fortschrittlichsten Jazzbands der Welt“. Und aus eigener Erfahrung können wir bezeugen: Das ist wahrer Free Jazz – körperlich\, fordernd und überraschend gut tanzbar.
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SUMMARY:Claus Boesser-Ferrari & Elliott Sharp mit Rudij Bergmann
DESCRIPTION:Der 1924 in Russland geborene Künstler Boris Lurie überlebte das Konzentrationslager Buchenwald und begründete in New York die NO!art-Bewegung als Gegenentwurf zur Pop Art. Für sein Kunstobjekt „Immigrant’s NO Suitcase (Anti-Pop)“ beklebte und beschriftete er den Koffer\, den er bei sich hatte\, als er 1946 nach Amerika auswanderte. Als persönlichen Gegenstand\, den er in Kunst als Gedenkobjekt verwandelte. Der in Mannheim lebende Filmemacher Rudij Bergmann hat 2016 im Auftrag der Boris Lurie Art Foundation einen berührenden Film über das Leben und die Kunst seines Freundes Lurie gedreht\, den er 1996 in New York kennengelernt hatte\, und dafür mit Freunden und Weggefährten des Fluxus- und NO!art-Künstlers gesprochen. Der Soundtrack zum Film wurde von Claus Boesser-Ferrari und Elliott Sharp komponiert\, die ihn während der Filmvorführung live spielen werden. Mit einer Einführung von Rudij Bergmann.
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SUMMARY:SWR NEWJazz Meeting: Camila Nebbia
DESCRIPTION:1966 wurde das SWR New Jazz Meeting ins Leben gerufen\, die Grundidee des damaligen Jazzredakteurs des Südwestfunks\, Joachim Ernst Berendt\, war\, improvisierenden Musiker:innen Zeit und Raum für kreative Austauschmöglichkeiten zu eröffnen. Während einer einwöchigen Arbeitsphase in einem Rundfunkstudio erproben die eingeladenen Ensembles ein Programm\, das sie im Anschluss öffentlich präsentieren. U.a. Albert Mangelsdorff\, Don Cherry\, Irène Schweizer\, Norma Winstone\, Anthony Braxton\, Django Bates\, Joachim Kühn\, Sylvie Courvoisier\, Rabih Abou-Khalil\, Steve Lacy\, George Lewis\, Ikue Mori\, Ingrid Laubrock oder Melissa Aldana waren in den vergangenen sechs Jahrzehnten bei der traditionsreichen Workshop-Reihe zu Gast. Zum 60-jährigen Jubiläum wird nun die in Berlin lebende\, argentinische Saxofonistin und Videokünstlerin Camila Nebbia ein neues Projekt verwirklichen: „only the stones along the path told me the truth of reality” wird beim Festival seine Premiere erleben.
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SUMMARY:Club Night: Jlin
DESCRIPTION:Gary\, Indiana\, ist nicht Chicago. Die Stadt\, aus der Jerrilynn Patton stammt\, ist eine Stahlstadt – einst Herzstück der amerikanischen Industrie. Patton\, die als Jlin produziert\, arbeitete selbst im Stahlwerk\, bevor ihre Musik die Welt erreichte. Herkunftsmythos? Vielmehr Kontext für eine Musik\, die Härte und Präzision nicht nur als Effekt wählt. Jlin kommt aus dem Chicago Footwork\, einer schnellen\, hyperrhythmischen Tanzmusik. Aber sie hat das Genre längst von innen gesprengt. Ihr Prinzip: „I try to not only express myself\, but literally do and not just say.“ Ihr Debüt Dark Energy (2015) entwickelt eine eigene Klangsprache\, ohne Samples und Presets. Black Origami (2017) wurde zu einem der Alben des Jahrzehnts. Akoma (2024) versammelt Björk\, Philip Glass und das Kronos Quartet – Kollaborationen\, die zeigen\, wie weit Jlins Rhythmusarchitektur reicht: bis in zeitgenössische Komposition\, Tanz\, Minimalismus. Eine der wichtigsten Stimmen elektronischer Musik der letzten zehn Jahre.
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SUMMARY:Matinee: „Wenn du alles verstehen würdest\, was ich sage\, wärst du ich.“
DESCRIPTION:Wer war Miles Davis? Wie wurde er zu Miles Davis und warum? In unserer multimedialen Matinee lassen wir den größten Erneuerer der Jazzgeschichte selbst sprechen. Ergänzt um Äußerungen von Wegbegleiter:innen\, entsteht daraus ein ebenso aufschlussreicher wie unterhaltsamer Dialog mit Musik\, der dem am nächsten kommen dürfte\, was wir Wahrheit nennen. Ein spannender\, weil unverstellter Blick auf die Höhen und in die Abgründe eines künstlerisch generösen\, persönlich aber weitgehend dissozialen Genies. Vorgetragen von Lou Strenger (u.a. „Sketch History“; neue Staatsanwältin im Boerne & Thiel „Tatort“ aus Münster) und Raphael Gehrmann (ab der Spielzeit 2026/2027 wieder Ensemblemitglied Theater Heidelberg).
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SUMMARY:Tom Skinner
DESCRIPTION:Er ist Afrobeat-Drummer\, Hip-Hop-Beatmaker und ein dem Spiritual Jazz zugewandter Perkussionist – zuweilen gleichzeitig. Tom Skinner prägt seit zwei Jahrzehnten als Schlagzeuger und Produzent die Londoner Jazzszene. Er gründete die Sons of Kemet mit und spielt mit Radiohead-Frontmann Thom Yorke in der Band The Smile. Nun hat Skinner mit „Kaleidoscopic Visions“ seine Stimme als Komponist gefunden – sein persönlichstes Album bislang. Einen Song darauf hat er nach seiner Mutter betitelt. Die Kompositionen bewegen sich Skinner-typisch zwischen Jazz\, Indie und afrikanischer Rhythmik\, oft meditativ\, mit viel Raum für die Improvisationen seines Quintetts. Die Saxofonisten Robert Stillman und Chelsea Carmichael weben luftige Harmonien\, während Kareem Dayes am Cello und Tom Herbert am Bass die melodischen Figuren stützen. Ein Magazin bezeichnet das Album als stillen Triumph – „Musik\, so vielschichtig und durchdacht\, dass man ihr Herz förmlich schlagen hören kann.“
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SUMMARY:Savina Yannatou & Primavera en Salonico w/ Lamia Bedioui
DESCRIPTION:Mit ihrem neuen\, mittlerweile fünften ECM-Album „Watersongs“ kommt die griechische Ausnahmesängerin Savina Yannatou auf die Bühne des Enjoy Jazz Festivals. Meisterhaft verschränkt die in Athen geborene Yannatou mit ihrem Ensemble Volksliedtraditionen mit schimmernden Jazzimprovisationen\, die sie in ihre eigene Klangsprache übersetzt. Mit weichen Melodien\, sehnsuchtsvoll und melancholisch wie ein Blues. In ihrem aktuellen Album geht es um Wasser – als lebensspendende Quelle\, als Medium der Taufe und der spirituellen Wiedergeburt\, und als Bedrohung bei Sturm. Dabei lieferte Shakespeares Drama „Der Sturm“ (The Tempest) – und insbesondere das Lied des Geistes Ariel\, „Full Fathom Five“ – die Inspira-tion für dieses Projekt über die Macht des Meeres\, verblüffende Metamorphosen zu bewirken\, basierend auf einer Melodie des britischen Komponisten und Lautenspielers Robert Johnson aus dem 17. Jahrhundert.
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SUMMARY:Samora Pinderhughes feat. Elena Pinderhughes
DESCRIPTION:Jahrelang haben Elena und Samora Pinderhughes nur zu Hause im Wohnzimmer gemeinsam Musik gemacht – jetzt wagen sich Schwester und Bruder gemeinsam auf die Bühne: und da wird es persönlich – und politisch. Die Geschwister aus Kalifornien verbinden Jazz\, Soul und Spoken Word zu einem Sound\, der unter die Haut geht: sinnlich\, suchend\, kompromisslos. Ihre Musik erzählt von Identität\, von Gerechtigkeit\, von Nähe – und bleibt dabei immer offen\, atmend\, lebendig. So entsteht durch die Kompositionen von beiden ein Dialog zwischen Flöte und Klavier. Mal verblüfft fragile Intimität\, mal kraftvolle Dringlichkeit – jeder Moment scheint im Hier und Jetzt zu entstehen. Ein Abend für alle\, die Jazz nicht als Genre verstehen\, sondern als Haltung. Und die Lust haben\, sich berühren zu lassen – ohne Sicherheitsabstand. Denn die Geschwister machen Musik\, um „die Menschen aufzurütteln – sie aus ihrer Komfortzone zu holen\, damit sie aufstehen.“
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SUMMARY:Jason Moran solo
DESCRIPTION:Nach seinem berührenden und gefeierten Solokonzert bei Enjoy Jazz 2023 begibt sich der außergewöhnliche Pianist und Komponist Jason Moran jetzt erneut auf eine Soloreise. Diesmal mit der Musik des großen Duke Ellington\, als Hommage\, Erinnerung und Neuverortung. Wie Moran selbst sagt\, habe es Jahrzehnte gedauert\, bis er sich bereit gefühlt habe\, die Tür zu Dukes Meisterschaft als Komponist\, Bandleader und vor allem als Pianist zu öffnen. Das Ergebnis zeigt Moran auf dem Höhepunkt seines Könnens und seiner Virtuosität. Tief versunken in die historische und musikalische Bedeutung Ellingtons\, dessen Werk er mit seiner eigenen künstlerischen Interpretation übersetzt. Respektvoll und mit großer Sensibilität zeigt es Moran als Meister sich tänzerisch ineinander verlaufender Melodielinien\, mit denen er ein ganzes Klanguniversum erschafft. Wie ein Gemälde aus eruptiven Farbverläufen\, pastos und schimmernd.
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SUMMARY:Loreen Sima feat. Jakob Bänsch / Yoshi Tschira LARGE
DESCRIPTION:Jazz from the Black Forest. Es ist ein Nachhausekommen\, wenn die im Schwarzwald geborene Bassistin und Sängerin Loreen Sima\, die in Stuttgart studierte\, zurück in die Heimat kommt. Sie ist Frontfrau einer neuen Jazzgeneration\, die aus der Tradition schöpft und sie gekonnt in die Zukunft trägt. Mit E-Bass\, Synthesizer und Vocals spielt sie ihre eigene Form des Funk- und Fusion Jazz als Hommage an legendäre Gruppen wie Herbie Hancocks Headhunters oder Weather Report. Ihr Trio mit dem Pianisten Elias Störr und Schlagzeuger Heinrich Eißmann wird hier ergänzt durch zwei weitere Gesangsstimmen und den spannenden jungen Trompeter Jakob Bänsch\, der bereits mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet wurde. Weiteres Highlight: Der Stuttgarter Gitarrist Yoshi Tschira\, der bereits im letzten Jahr mit seinem Quartett das Enjoy Jazz Publikum begeisterte\, stellt sein LARGE Ensemble vor.
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SUMMARY:Listening Session: Lena Boßmann
DESCRIPTION:Lena Boßmann ist Podcast-Producerin bei Pool Artists und freie Moderatorin. Während ihres Sprachwissenschafts-Studiums startete sie mit ihrer eigenen Radiosendung in die Hamburger Radiolandschaft und arbeitete später unter anderem als Moderatorin und Musikredakteurin bei ByteFM. Heute moderiert sie Live-Formate aus den Bereichen Musik\, Popkultur und Gesellschaft. \nKenntnisreiche Hosts stellen ein ausgesuchtes Al-bum vor\, das auf hochwertiger Audioausrüstung in voller Länge gespielt wird. Die Enjoy Jazz Listening Bar bietet gute Musik in entspannter Atmosphäre und hochwertige Drinks – für ein herausragendes Klangerlebnis ist mit Hirsch + Ille\, dem Spezialisten für Unterhaltungselektronik als Partner\, natürlich ebenfalls gesorgt.
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SUMMARY:Club Night: aya & Ikonika & Kode9
DESCRIPTION:Hyperdub startete 2000 als Fanzine\, wurde 2004 zum Label und hat seitdem die elektronische Musik mehrfach neu kalibriert. Steve Goodman aka Kode9 wollte ursprünglich „sub bass and slightly off-kilter beats that are a little bit sad in tone“. Dann\, so Goodman selbst\, „went the label a bit haywire“: Burial verankerte mit „Untrue“ (2007) die Emotion dauerhaft in der Clubmusik. DJ Rashad brachte mit „Double Cup“ Footwork aus Chicago nach Europa. Kode9 selbst zeigte mit The Spaceape auf „Memories of the Future“ (2006)\, wohin Bass führen kann\, wenn er die Dancefloor-Logik hinter sich lässt: dystopisches Hörspiel statt Club. Dazu ein bemerkenswerter Frauenanteil im Roster\, der nicht Programm ist\, sondern Konsequenz einer Haltung. Bei Enjoy Jazz ist Hyperdub mit zwei aktuellen künstlerischen Statements vertreten: aya\, deren „hexed!“ (2025) Sucht und Trauma hörbar macht\, und Ikonika\, die auf „SAD“ (2025) Queerness\, Trans-Sein und Neurodivergenz in eine musikalische Struktur übersetzt.
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SUMMARY:Lakecia Benjamin: We Dream
DESCRIPTION:Sie ist eines der Aushängeschilder des zeitgenössischen Jazz. In ihrer Musik treffen Funk\, Soul und Hip-Hop auf die Retro-Bewegung der Stunde: den Spiritual Jazz. Ihm hatte sie in Form eines Tributs an John und Alice Coltrane bereits eines ihrer letzten Alben gewidmet. Lakecia Benjamins Musik kann man als Hochenergie-Variante dieses meditativen Subgenres beschreiben. Sie selbst begreift ihr voluminöses Spiel als eine Art heilende musikalische Praxis. Ein Anspruch\, den sie dem DownBeat Magazine gegenüber auf die Formel brachte: „Jede Note\, die ich spiele\, berührt jemanden auf einer tieferen Ebene.“ Im BASF Feierabendhaus präsentiert die sechsmal für den Grammy nominierte Saxofonistin ihr aktuelles Album „We Dream“. Zugewandt und voller emotionaler Hingabe an den Augenblick inszeniert sie ihre Musik als empathischen Dialog mit dem Publikum. Dafür\, warum das so perfekt und mitreißend funktioniert\, hat sie eine einfache Erklärung: „Ich spiele nichts\, das keine Geschichte erzählt.“ \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Club Night: Love is Everywhere
DESCRIPTION:Die Community-Party-Reihe „Love is Everywhere“\, gegründet von DJ Tina Edwards\, ist inspiriert vom Geist der „utopischen“ Tanzszene der 1970er Jahre – mit Afrobeat\, House\, Funk\, Soul\, Luftballons\, Discokugeln\, Aprikosen\, Seifenblasen\, „Lofting“ und jeder Menge Liebe. So beschreiben die Organisator:innen der Reihe\, benannt nach einem Song von Pharoah Sanders\, ihre Events. Mit dem Ziel kollektiver Freude\, die Gemeinschaft und Solidarität auf der Tanzfläche zelebriert\, in der sich jeder wohlfühlt und sich frei entfalten kann – frei von jeglicher Form von Belästigung oder Unterdrückung. So heißt es in ihrem Mission Statement: „Wenn du unsere Party betrittst\, erklärst du dich automatisch mit dem „Love Is Everywhere“-Party-Gelöbnis einverstanden: Deine Mittänzer:innen mit Respekt und Liebe zu behandeln\, mit Wärme\, Klangfülle und Klarheit.“ Bei Enjoy Jazz ist „Love is Everywhere“ erstmals außerhalb Londons zu erleben.
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SUMMARY:LAUT! Der Enjoy Jazz Kindertag
DESCRIPTION:Noch größer\, noch bunter\, noch lauter – der Enjoy Jazz Kindertag begeistert in diesem Jahr u.a. mit einer Mitmach-Show\, präsentiert von der wunderbaren Jana Forkel (KiKA\, „Die Sendung mit der Maus“\, „neuneinhalb“)\, außerdem gibt es Live-Musik\, Musik-Bewegungs-Workshops\, die „Schneekönigin“ als Figurentheater\, verschiedene Kreativ-Workshops\, Kinder-Kino („Yuku und die Blume des Himalaya“ mit anschließendem Blumenbasteln)\, einen Flash Mob (ups\, dürfen wir eigentlich noch gar nicht verraten) und weitere Überraschungen wie z.B. eine „Playtronica Station“: Durch Berührung können dort kinderleicht Gegenstände in Klänge verwandelt werden. All das macht unseren Kindertag zu einem großen Spaß für kleine Entdeckerinnen und Entdecker von 3 bis 10 Jahren. Ein genauer Zeit- und Raumplan wird ausliegen und ab August vorab abrufbar sein.
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SUMMARY:Matinee: Björn Meyer solo
DESCRIPTION:So etwas wünscht man sich: jenen einen\, lebensverändernden Moment. Björn Meyer spielte Gitarre in einer Punkband\, begann gerade ein Informatikstudium\, als er eine Saite auf einem herumstehenden E-Bass anschlug. Dieser Ton öffnete ein Universum. Das Studium schloss der 1965 in Stockholm geborene Meyer zwar ab\, danach aber konzentrierte er sich voll und ganz auf den E-Bass\, und bis zum heutigen Tag entdeckt er an diesem Instrument immer neue Facetten. Meyer\, der seit 30 Jahren in der Schweiz lebt\, spielte Flamenco\, war Teil von Bazar Blå\, arbeitete mit Asita Hamidi und Anouar Brahem\, entwickelte mit Nik Bärtsch das Kollektiv RONIN\, gründete das Trio Amiira und die Band NEN und gehört zum Quartett von Simin Tander. 2017 nahm er für ECM sein erstes Soloalbum auf\, ganz frisch erschienen ist sein zweites\, „Convergence“\, eingespielt mit sechssaitigem Bass\, produziert von Manfred Eicher. Zu seinen Einflüssen zählt er Anthony Jackson\, Alan Holdsworth und Carles Benavent. Für junge Musiker:innen aber ist Meyer selbst inzwischen ein Vorbild.
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SUMMARY:Enjoy Jazz Schulbigband
DESCRIPTION:Dieses Projekt ist unser ganzer Stolz\, auch wenn wir das Verdienst sofort an die wunderbaren Pädagogen Dr. Peer Hübel\, Peter Jacob und Stefan Kirsch weiterreichen. Wo gibt es so etwas schon: eine Schulbigband\, rekrutiert aus drei Schulen in drei Städten und zwei Bundesländern\, die jedes Jahr vor ausverkauftem Haus einen Headliner-Auftritt bei einem renommierten Festival spielt? Wir sagen’s Ihnen: nirgends! Jahr für Jahr müssen die Bigband-Leiter durch Schulabgänge bis zu 50 Prozent des Ensembles ersetzen. Es mutet wie ein moderner Sisyphos-Mythos an. Immer wieder wälzen die drei Pädagogen einen aus über vierzig Teilen sorgsam amalgamierten Stein Richtung Gipfel\, um zusehen zu müssen\, wie er jedes Mal wieder ins Tal rollt und alles von vorne beginnt. Aber: Was in der Antike als Strafe zu verstehen war\, geht hier mit nachhaltigem Erfolg einher. Etliche Mitglieder des Orchesters haben inzwischen ein Musikstudium aufgenommen oder sogar Platten eingespielt. Chapeau!
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SUMMARY:Julie Sassoon Quartet
DESCRIPTION:Voyages\, das sind weiträumige Klangreisen innerer Landschaften der außergewöhnlichen britischen Pianistin Julie Sassoon. Mit ihrem 2015 gegründeten Quartett wurde sie für ihr lyrisches\, verdichtetes Spiel ausgezeichnet\, das den „Guardian“\, der ihr aktuelles Album „Voyages“ zum „Jazz-Album des Monats“ wählte\, an die Intensität von Keith Jarretts solistischer Virtuosität und den Minimalismus von Steve Reich erinnert. Nach einer klassischen Ausbildung als Pianistin und Violinistin gründete Julie Sassoon zunächst ihr Trio „Azilut!“\, das wiederum vom „Guardian“ als „zu Wundern fähig“ gepriesen wurde. Sie spielte die Musik von Julius Eastman ebenso wie mit der Band Oregon oder Solo in der ausverkauften Elbphilharmonie. Ein Konzert als gemeinsame Reise. Begleitet von ihrem „Wunder“-Quartett mit Lothar Ohlmeier an Tenorsaxofon und Bassklarinette\, Meinrad Kneer am Bass und Rudi Fischerlehner am Schlagzeug.
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SUMMARY:DJ Krush
DESCRIPTION:Nach seinen Anfängen gefragt\, sagte DJ Krush einmal\, er habe als Hip-Hop-DJ begonnen und sei immer ein Hip-Hop-DJ geblieben. Der 1962 in Tokio geborene DJ-Superstar\, mit bürgerlichem Namen Hideaki Ishii\, fing Feuer\, als er Anfang der 80er Jahre den Film „Wild Style“ sah\, in dem u.a. Fab 5 Freddy\, die Rock Steady Crew und Grandmaster Flash auftraten. Diesen Vorbildern eiferte damals eine Gruppe junger DJs und Breakdancer nach\, die sich auf der Straße ausprobierten. In den 90ern begann die eindrucksvolle Solokarriere von Krush\, die ihn zu einem der weltweit avanciertesten DJs und Produzenten machte. Immer wieder gab es Kollaborationen – etwa mit dem Kollektiv Kemuri Productions\, das mit zehn Turntables auftrat und denkwürdige Sounderlebnisse schuf. Krush arbeitete an Projekten mit Galliano oder Coldcut\, nicht zuletzt auch mit Jazzmusikern wie Toshinori Kondo\, Bill Laswell und Herbie Hancock. Seine jüngsten Arbeiten haben etwas Minimalistisches\, Konzentriertes\, Tiefes\, als würden sie die Essenz von Klängen ausloten wollen.
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SUMMARY:Émile Parisien - Yaron Herman - Prabhu Edouard - Linda May Han Oh FLOATING
DESCRIPTION:Der französische Jazz-Star Émile Parisien\, der bereits mehrfach das Publikum von Enjoy Jazz mit seiner Virtuosität auf dem Sopransaxofon begeisterte\, präsentiert sein neues Projekt „Floating“\, das er während seiner zweijährigen Künstlerresidenz am Théâtre de la Cité internationale entwickelte\, mit einem außergewöhnlichen Quartett. Mit dabei sind sein langjähriger Wegbegleiter\, der israelische Ausnahmepianist Yaron Herman sowie die in Malaysia geborene und in New York lebende Star-bassistin Linda May Han Oh\, die als Professorin am renommierten Berklee College of Music in Boston lehrt. Erweitert durch die kunstvoll geschichteten Rhythmen des indischen Tabla-Meisters Prabhu Edouard begeben sie sich gemeinsam auf die Suche nach unerforschter Musik und innovativen Klängen\, mit außergewöhnlicher Präzision und poetischer Kraft. Schwebend. \nNach nach dem Konzert steht Ihnen das Team des „Projekt Sokrates. Heidelberg Street Philosophy“ in angenehm inspirierender Atmosphäre für ein individuelles Gespräch über unser Festival-Motto „Beauty“ gerne zur Verfügung.
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SUMMARY:Pablo Ziegler Trio
DESCRIPTION:Astor Piazzolla hat den Tango revolutioniert. Der Einfluss des Jazz auf den Nuevo Tango war mindestens so groß wie sein Studium bei der Komponistin Nadia Boulanger. In seinem zweiten Quintett spielte einst ein junger Pianist\, der nicht nur als legitimer Erbe Piazzollas gelten darf\, sondern als Innovator eigenen Rechts: Pablo Ziegler\, geboren 1944 in Buenos Aires\, hat die komplexen Strukturen des Nuevo Tango so verinnerlicht\, dass er sie mühelos in Sinnlichkeit verwandelt. Dabei spinnt er die Traditionsfäden aus Tango\, Jazz und zeitgenössischer Musik zu einem feinen Gewebe\, transparent und undurchdringlich zugleich. Auch als Komponist hat er eine eigene Handschrift entwickelt. Er arbeitete mit wichtigen Musikern und Orchestern. Aber die Raffinesse und Eleganz\, der Ideenreichtum und das technische Können kommen besonders im Trio zum Tragen: Hier muss alles stimmen\, um magische\, harmonische\, melancholische Momente zu erschaffen. Nichts Geringeres gelingt dem Pablo Ziegler Trio.
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SUMMARY:Erwin Ditzners Carte Blanche
DESCRIPTION:Bereits zum 18. Mal spielt der kundige Free-Jazz-Schlagzeuger Erwin Ditzner eine Carte Blanche bei Enjoy Jazz. Im vergangenen Jahr begeisterte er das Publikum mit einem virtuosen Solokonzert\, in diesem Jahr hat er sich eine ganz besondere Besetzung zusammengestellt: Gemeinsam mit einem der legendären Gründer des europäischen Free Jazz\, dem mittlerweile 88-jährigen Alexander von Schlippenbach\, mit dem Ditzner bereits im Duo und bei einer früheren Carte Blanche spielte\, sowie dem Bassisten Sebastian Gramss und Christof Thewes an der Posaune. Die vier\, über Generationen über die Kunst der Improvisation verbundenen Künstler\, werden die Musik frei im Augenblick entstehen lassen. Ganz pur und analog. Ditzner arbeitet in seinen konzeptuellen Erkundungen mit rhythmisch kunstvollen Schichtungen und abrupten Bruchstellen\, mit Klangzersägungen\, solistischen Eruptionen\, Binnenformationen und Tutti-Klanggewalten. Energetisch\, roh und gleichzeitig von verletzlicher Schönheit.
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SUMMARY:Maciej Obara Quartet feat. Mathias Eick
DESCRIPTION:Seine Vorgehensweise hat der polnische Altsaxofonist Maciej Obara einmal so beschrieben: Die Themen würden lediglich als Grundriss dienen\, „von denen aus unser Sound freigelassen wird“. Im Grunde sei das mehr wie ein „Komponieren in Echtzeit“. Für diese Art des freien Spiels braucht es Mitstreiter\, die Offenheit und Sensibilität für das mitbringen\, was in der Luft liegt\, was möglich ist\, was aus einer Skizze entstehen kann. Mit dem ebenfalls aus Polen stammenden Pianisten Dominik Wania\, den Norwegern Ole Morten Vågan (b) und Gard Nilssen (dr) hat sich der einst mit Tomasz Stańko arbeitende Obara eine Band geschaffen\, die feine Erzählstrukturen webt\, höchst facettenreich agiert und intuitiv die Akzente der Mitmusiker aufgreift. Ihre ECM-Alben belegen den Formenreichtum und die Improvisationskünste des Quartetts. Live holen sie sich nun einen geschätzten Trompeter mit auf die Bühne – den Norweger Mathias Eick. Auf die Dialoge der Bläser darf man mindestens ebenso gespannt sein wie auf die neue Dynamik\, die durch die Erweiterung der Gruppe entsteht.
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LOCATION:Schlosstheater Schwetzingen\, Am Schloß\, Schwetzingen\, Baden-Württemberg\, 68723\, Deutschland
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SUMMARY:Durch die Schönheit wandern wir zur Freiheit.
DESCRIPTION:Ein eigens für Enjoy Jazz entwickelter Abend über die Wechselbeziehung von Schönheit und Freiheit: Texte\, musikalische Improvisationen und kleine Szenen umkreisen spielerisch zentrale Gedanken aus den philosophischen und ästhetischen Schriften Schillers. August Zirner\, Schauspieler\, hat sowohl Marquis von Posa (Kammerspiele München) als auch König Philipp aus „Don Karlos“ gespielt (Staatstheater Hannover). Er hat in etwa 150 Filmen mitgewirkt und ist Grimme-Preisträger. Seit rund 30 Jahren arbeitet er auch als Flötist. Katalin Zsigmondy\, Schauspielerin\, hat die „Jungfrau von Orleans“ am Staatstheater Hannover gespielt und war Dozentin an renommierten Schauspielschulen. Hariolf Schlichtig\, Bratschist\, war Gründungsmitglied des Cherubini Quartetts und ist Professor an der HMTM in München. Gemeinsam mit drei jungen Schauspieler:innen machen sie die hoffnungsvolle Gedankenwelt Schillers erlebbar.
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LOCATION:Altes Kino Mannheim\, Abraham-Lincoln-Allee 1\, 68309 Mannheim\, 68309\, Deutschland
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SUMMARY:Chicago Underground Duo
DESCRIPTION:Chicago Underground Duo – dahinter verbirgt sich das langjährige Gemeinschaftsprojekt des Trompeters\, Multiinstrumentalisten und Elektronik-Tüftlers Rob Mazurek mit Schlagzeuger und Perkussionist Chad Taylor. Taylor war u.a. auch Taktgeber für die Bands von Jaimie Branchs „Fly or Die“ oder Marshall Allens „Ghost Horizons. In ihrem Duo\, benannt nach ihrer Heimatstadt\, wo der elektrische Blues und Jazz einst entstand\, erforschen sie die klanglichen Möglichkeiten kollektiver Improvisation. Dabei treffen Piccolotrompete\, Live-Sampling und Modular-Synthesizer auf virtuos geschichtete Rhythmus-Texturen. „Hyperglyph“ ist ihr erstes Album seit „Locus“ vor 11 Jahren und das achte des Chicagoer Duos\, das sich vor fast dreißig Jahren gründete. Die drei Sätze von Mazureks „Egyptian Suite“ sind seinem 2010 verstorbenen Mentor Bill Dixon gewidmet. Intensiv und berührend.
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LOCATION:Betriebswerk\, Am Bahnbetriebswerk 5\, Heidelberg\, Baden-Württemberg\, 69115\, Deutschland
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SUMMARY:„Musik ist die Waffe der Zukunft“
DESCRIPTION:Eingeleitet durch einen Vortrag von Kunst- und Musikjournalistin Maxi Broecking \nFinding Fela erzählt die faszinierende Lebensgeschichte von Fela Anikulapo Kuti und beleuchtet seine Musik sowie seine immense soziale und politische Bedeutung. Als Schöpfer einer völlig neuen Musikrichtung – des Afrobeat – nutzte er die Bühne\, um seine revolutionären politischen Ansichten lautstark gegen die nigerianische Militärdiktatur der 1970er und 1980er Jahre zu verteidigen. Sein unermüdlicher Einfluss ebnete den Weg für den demokratischen Wandel in Nigeria und trug die Vision einer panafrikanischen Politik in die ganze Welt. Die ungebrochene Kraft und Aktualität von Felas Botschaft zeigt sich bis heute: Noch immer greifen unterdrückte Völker weltweit in ihrem Kampf um Freiheit auf seine Musik und seine Parolen zurück. Inszeniert wurde das packende Porträt von Oscar-Preisträger Alex Gibney. \nIn diesem Jahr wurde er\, als erster Afrikaner überhaupt\, posthum mit dem Grammy Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet: der nigerianische Musiker und Aktivist Fela Kuti\, u.a. bekannt als Erfinder des Afrobeat. \nUS/GB/NG/FR 2014 – Regie: Alex Gibney – Dokumentarfilm – Original mit deutschen Untertiteln
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LOCATION:Olympia Kino Leutershausen\, Hölderlinstraße 2\, Hirschberg an der Bergstraße\, 69493\, Deutschland
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SUMMARY:Tania Giannouli & Nik Bärtsch
DESCRIPTION:Einst iniitiert von Festivalleiter Rainer Kern\, treffen bei Enjoy Jazz zwei prägende Stimmen des zeitgenössischen Klavierspiels auf vielfachen Wunsch erneut aufeinander: Tania Giannouli aus Griechenland und Nik Bärtsch aus der Schweiz. Der gemeinsame Auftritt ist gleichzeitig das offizielle Release-Konzert ihres ersten\, bei der BASF aufgenommenen und von Enjoy Jazz mitproduzierten Duo-Albums. Giannouli ist ein häufiger Gast beim Festival\, konnte sich hier vielfältig ausprobieren und weiterentwickeln. Inzwischen ist ihre internationale Karriere förmlich explodiert. Nicht nur das Magazin „DownBeat“ begeistert sich für ihre Mischung aus „Thunder and Elegance“. Ihr gegenüber steht der seit seinen ersten ECM-Alben weltweit gefeierte Nik Bärtsch\, auch er ein Festival-Liebling. Seine „Ritual Groove Music“ basiert auf minimalistischen und repetitiven Strukturen. Ein faszinierender Sound\, den der BR als „gleichzeitig meditativ und tänzerisch“ beschreibt. Im Dialog zweier Flügel verbinden sich Giannoulis lyrische Offenheit und Bärtschs modulare Rhythmik zu einer untrennbaren Einheit. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Matinee: Delphine Joussein CALAMITY
DESCRIPTION:Delphine Joussein ist ein Ereignis. Die französische Flötistin und Elektronikerin\, bekannt durch ihr Trio NOUT und das Collectif COAX sowie durch ihre Kollaborationen mit internationalen Improvisations-musikern wie Mats Gustavsson und seinem Fire Orchestra oder dem Ensemble Sauvages Paradis\, wird ihr Soloprojekt Calamity vorstellen. Es sind Klangtexturen\, die zu Ornamenten wachsen. So werden tonale Verschiebungen und wuchtige elektronische Drones bei Joussein zu einem monumentalen Gesamtkunstwerk. Als Collage von intensiver Energie\, poetischer Schönheit\, Free Jazz und Noise mit Elementen Alter Musik und Extreme Metal nutzt Joussein jeden Zentimeter ihrer Flöte und erschafft mit Verzerrungen\, Loops\, Delays und elektronischen Effekten im Alleingang eine roh zusammengefügte\, zitternd hämmernde Klangarchitektur.
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SUMMARY:Elina Duni & Rob Luft
DESCRIPTION:Schon die Quartett-Alben von Elina Duni und Rob Luft – mit Matthieu Michel und Fred Thomas – hatten etwas Durchlässiges\, etwas Irisierendes und im schönsten Sinne Freies. Von traditioneller albanischer Musik über Chanson und Folk bis hin zum Jazz konnte sich diese Band alle Genres und Stimmungen geheimnisvoll anverwandeln. Viel-leicht noch mehr gilt dies für das neueste Duo-Projekt: Die Stimme von Duni\, sensibel\, wehmütig\, in neun Sprachen zuhause\, und das variantenreiche\, harmonische Strukturen webende Gitarrenspiel Lufts arbeiten fein und markant das Wesen der Stücke heraus. „Reaching for the Moon“ heißt das jüngste Album. Irving Berlins Stück ist der Opener\, Es folgen meisterliche Interpretationen von Colemans „Lonely Woman“\, einem kosovarischen Volks- und einem persischen Wiegenlied\, einer italienischen Ballade und einem französischen Kunstlied\, dazu Filmmusikthemen von Shigeru Umebayashi und Krzysztof Komeda. Und nicht zuletzt Eigenkompositionen\, die sich hinter den Klassikern nicht verstecken müssen.
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SUMMARY:Tomoki Sanders
DESCRIPTION:Mit Ravi Coltrane oder Matthew Garrison teilt Tomoki Sanders das gleiche Schicksal – oder auch Glück. Alle drei sind sie Kinder legendärer Jazzmusiker\, allen dreien ist es gelungen\, sich ihre Sporen zu verdienen und einen eigenen Weg einzuschlagen. Und die drei haben im Laufe ihrer Karrieren bereits zusammengearbeitet. Tomoki (dey/dem/deren)\, 1994 in New York City geboren\, ist schon kein Newcomer mehr\, dafür ist dey viel zu umtriebig; von Vater Pharoah Sanders hat Tomoki das Tenorsaxofon übernommen – und die Lust am Experimentieren. Zwischen Great Black Music\, Elektronik und Avantgarde bewegt dey sich ebenso stilistisch sicher hin und her wie zwischen deren japanischen und US-amerikanischen Backgrounds. Nach einigen Jahren in der Band von Kassa Overall – zu erleben war die 2023 bei Enjoy Jazz – präsentiert Tomoki Sanders nun ein eigenes Projekt und zugleich das Debüt beim Impulse!-Label\, bei dem bekanntlich auch schon Papa Pharoah seine Spuren hinterlassen hat. \n\nNach nach dem Konzert steht Ihnen das Team des „Projekt Sokrates. Heidelberg Street Philosophy“ in angenehm inspirierender Atmosphäre für ein individuelles Gespräch über unser Festival-Motto „Beauty“ gerne zur Verfügung. \n 
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SUMMARY:Jamie Baum Quartet & Anke Helfrich Trio
DESCRIPTION:Mit dem Quartett der Flötistin Jamie Baum und dem Trio der Pianistin Anke Helfrich treffen zwei Ensembles aufeinander\, die mit allen (auch traditionellen) Wassern gewaschen und an innovativer Spielfreude kaum zu überbieten sind. Ihre Leaderinnen zählen als Solistinnen und Komponistinnen zu den prägnanten Stimmen der Gegenwart. Beide haben sich ihre Sporen in der New Yorker Szene verdient\, beide von großen Meistern gelernt – Anke Helfrich studierte u.a. bei Kenny Barron\, Jamie Baum bei Jaki Byard und Richie Beirach. Beide standen in ihrer Karriere mit der ersten Garde des Jazz auf der Bühne\, und sie haben herausragende Alben vorgelegt. Ihre ebenbürtigen Mitstreiter vorzustellen\, würde diesen Rahmen sprengen – herausgehoben seien Leo Genovese\, der mit Esperanza Spalding und Wayne Shorter arbeitete\, oder Dietmar Fuhr\, der u.a. mit David Liebman und Kurt Rosenwinkel spielte. Dass der Abend in einer swingenden Jam Session aller sieben Musiker:innen endet\, sei schon verraten – Leidenschaft und Energie jedenfalls sind garantiert!
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SUMMARY:Grand Ensemble Koa
DESCRIPTION:Collectif Koa ist ein Musiker:innenkollektiv aus Montpellier\, Frankreich\, als Raum für Kreation\, Begegnungen und künstlerische Zusammenarbeit – offen für alle musikalischen Ausdrucksformen. Das Kollektiv entstand 2006 aus einer menschlichen\, musikalischen und künstlerischen Begegnung im Rahmen des Big-Band-Kurses am Perpignan Regional Conservatory unter der Leitung von Alfred Vilayleck. Nach einem Jahr gemeinsamer Arbeit war es für die neun Musikerinnen und Musiker undenkbar\, sich damit zufriedenzugeben: Die Gründungsmitglieder trafen sich im November 2007 erneut\, um das Collectif Koa zu gründen. Sie selbst sehen sich als dynamische Struktur\, das Jazz und improvisierte Musik einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen möchte und die vielfältigen Ursprünge von Jazz und improvisierter Musik feiert.
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SUMMARY:Elshan Ghasimi & Joss Turnbull
DESCRIPTION:Tar und Tombak sind die klassischen Besetzungen der persischen Musik. In Verbindung mit Jazz werden die perlenden\, fließenden Klänge jahrhundertealter musikalischer Überlieferungen mit Elshan Ghasimi und Joss Turnbull zu einer einfühlsamen und tiefempfundenen Meditation. Zu einer Zeitreise\, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Elshan Ghasimi ist Virtuosin auf der persischen Langhalslaute Tar. Mit 17 Jahren wurde sie das jüngste Mitglied des Iranian National Orchestra. Daneben vertiefte sie ihre Studien über iranische Philosophie\, Literatur und Poesie. Joss Turnbull gehört zu den wenigen Perkussionisten\, die das Spiel auf der persischen Kelchtrommel Tombak virtuos beherrschen und diese zugleich spektakulär erweitern. So verbindet er traditionelle Techniken mit hybriden Klängen aus Rubber-Balls\, federnden Fiberglas-Stäben und Live-Elektronik – momenthaft\, aufwühlend und höchst einfühlsam.
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SUMMARY:Emma Rawicz: Inkyra
DESCRIPTION:„Inkyra“ ist das spektakuläre neue Projekt der gerade 23-jährigen Emma Rawicz\, die zu den derzeit spannendsten Künstler:innen des britischen Jazz gehört. Als Synästhetikerin sieht die im ländlichen Devon aufgewachsene Musikerin Farben\, wenn sie Musik schreibt und komponiert. Was in einem Kompositions-Seminar an der Royal Academy of Music in London begann und sich im ersten Album „Chroma“ fortsetzte\, ist jetzt auf der Bühne von Enjoy Jazz zu erleben. Vier Jahre hat die Tenorsaxofonistin an ihrem Album gearbeitet\, gemeinsam mit ihrem herausragenden Sextett\, in dem einige der derzeit spannendsten Jungstars des Brit-Jazz versammelt sind. Sie selbst sagt: „Bei Joni Mitchell gibt es diese kleinen Vignetten in ihren Texten\, mit denen sie in knappen Worten eine ganze Welt erschaffen kann. Ich versuche Musik zu schreiben\, die davon inspiriert ist.“ Die Schönheit der Welt in einem Ton. Außergewöhnlich.
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SUMMARY:Antrittskonzert: Alberto García
DESCRIPTION:Alberto García (geb. 1990) ist Komponist\, Pädagoge und ein virtuoser Perkussionist\, der als eine der vielseitigsten und einflussreichsten Stimmen der heutigen Jazzszene gilt. Sein außergewöhnliches Können auf den Perkussionsinstrumenten und sein tiefes Verständnis von Jazz\, Flamenco sowie der afro-kubanischen und brasilianischen Musik-Traditionen haben ihn zu Kooperationen mit einigen der prominentesten Persönlichkeiten des Jazz und der Weltmusik geführt. Er arbeitete schon mit Seamus Blake\, Alfredo de la Fé\, Haila\, Alain Pérez und Jeff Ballard zusammen\, schlug so Brücken zwischen den Genres und erweiterte die Grenzen der Perkussion im modernen Jazz. Alberto García ist Professor für Jazzpercussion an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim sowie Dozent am Konservatorium Winterthur und am Jazzcampus Basel.
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SUMMARY:Lizz Wright
DESCRIPTION:Wenn Lizz Wright singt\, scheint sich die Zeit ein wenig zu dehnen. Mühelos greifen bei ihr Jazz\, Gospel\, Blues und Soul ineinander – und das so selbstverständlich\, wie es selten zu hören ist. Lizz Wright braucht kein vokales Muskelspiel\, keine Virtuositätsakrobatik. Sie ist eine Sängerin\, die Songs atmen lässt und ihnen Zeit gibt\, sich zu entfalten. Gerade darin liegt der Reiz ihrer Konzerte. Zwischen Groove\, Spiritualität und erzählerischer Wärme entsteht eine Atmosphäre\, die zugleich extrem intim und unendlich weit wirkt. Lizz Wright ist im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia aufgewachsen – mit ihrer tiefen Verbundenheit zu den Wurzeln der Schwarzen Musiktraditionen schafft sie es\, das Kollektive und das Persönliche in ihren Songs zu vereinen: „Wo ich herkomme\, ist Musik kein Geschäft. Musik zu teilen\, das kann ein Geschäft sein – aber Musik selbst ist kein Geschäft. Sie kommt aus den Menschen und gehört den Menschen.“
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SUMMARY:Bohren & der Club of Gore
DESCRIPTION:Vom Heavy Metal über Hardcore zu Jazz und Ambient: die musikalische Entwicklung von Bohren & der Club of Gore dürfte ziemlich einmalig sein. Seit 1988 schafft das Trio aus Mülheim an der Ruhr instrumentale Horrorsoundtracks. Oder wie sie es nennen: „doom ridden jazz music“\, „detective jazz“ oder wahlweise „langweilige Instrumentalmusik“. Wir sagen: niemand weiß\, wie Bohren & der Club of Gore es schaffen\, meditative\, sphärische Soundlandschaften aufzubauen\, die an der Grenze zum völligen Stillstand entlang schrammen. Bedrohlich und doch voller Schönheit\, zäh und voller Spannung gleichzeitig. Auf den verdunkelten Bühnen wird die Musik auf ihre absolute Essenz heruntergebrochen\, kein Ton zu viel\, keine ablenkende Bühnenshow\, dafür aber immer eine Prise Humor im Gepäck. Einen Auftritt von Bohren sollte man wenigstens einmal im Leben erlebt haben.
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SUMMARY:Matti Klein Soul Trio
DESCRIPTION:Jammin’ in the name of the Lord: Mit viel Groove und großer Spielfreude präsentiert Vintage-Keyboardmeister Matti Klein auf Wurlitzer und Fender Rhodes sein neues Album „Soul Trio Bouncin’ In Bubbleverse“. Was so viel heißt wie „Herumhüpfen im Bubble-Universum“ der kleinen Filterblasen und Algorithmen von Social Media. „Wir bouncen da ständig herum“\, erklärt der 1984 geborene Klein\, der unter anderem mit den Funk-Jazzern Mo’Blow tourte und für Herbert Grönemeyer arrangierte. Mit seinem 2017 gegründeten Soul Trio hat sich der Berliner Musiker dem 70er-Jahre-Soul-Funk verschrieben. Das Besondere bei dem neuen Album beschreibt Klein als „Echos“: Dabei nimmt das Trio Elemente des zuvor gespielten Songs und baut sie in veränderter Form in den neuen Track ein. So entwickeln sich die Geschichten zu gemeinsamen Erzählungen\, als Grundlage eines langgezogenen\, verdichteten kollektiven Jams. Unbedingt tanzbar.
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SUMMARY:SWR Jazzpreis: Olga Reznichenko
DESCRIPTION:Von Modern- bis Punk-Jazz: In diesem Jahr erhält die in Russland geborene und in Berlin und Leipzig lebende Pianistin Olga Reznichenko den mit 15.000 Euro dotierten SWR-Jazzpreis. Reznichenko gilt als eine der spannendsten Nachwuchstalente des deutschen Jazz. Mit ihren eigenen Ensembles\, wie dem Trio O.R.T oder dem „White-Reznichenko Quintett“\, als Solistin oder als gefragte Sidemusikerin. Im Jury-Statement heißt es: „Mit Olga Reznichenko wird in diesem Jahr eine Künstlerin geehrt\, deren Musikdenken so unkonventionell wie traditionsbewusst ist: Pianistisch souverän und intensiv ist ihr Spiel an Klavier\, Keyboard und Keytar\, furios ihr Umgang mit hochkomplexen Rhythmen und eindrücklich ihre klangliche Gestaltungsfantasie.“ Beim Preisträgerin-Konzert im Rahmen von Enjoy Jazz wird sie im BASF Gesellschaftshaus ein neues\, speziell für diesen Anlass zusammengestelltes Projekt präsentieren.
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LOCATION:BASF Gesellschaftshaus\, Anilinstraße (Parkplatz)\, Ludwigshafen\, 67063\, Deutschland
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SUMMARY:The Messthetics and James Brandon Lewis
DESCRIPTION:Ein Höhepunkt bei Enjoy Jazz 2025 war eindeutig James Brandon Lewis‘ furioses Quartett\, das mit großer Beseeltheit den energiegeladenen Sound Coltranes oder David S. Wares vergegenwärtigt. Lewis gehört zu den aufregendsten\, vielseitigsten Improvisatoren unserer Tage. So ist er diesmal mit The Messthetics zu Gast\, einer der Hardcore-Szene entstammenden Band mit Joe Lally am Bass und Brendan Canty an den Drums\, beide ehemalige Mitgliedern von Fugazi\, sowie Anthony Pirog an der Gitarre. Deren Instrumental-Rock ist so direkt\, roh\, wuchtig und zugleich feinziseliert\, dass Lewis‘ Powerspiel eine grandiose Ergänzung darstellt. Nach dem bei Impulse! erschienenen Debüt – Lewis kam zu den Aufnahmen\, als die Tracks schon standen –\, konzertierten die vier exzessiv. Die Stimmung war euphorisch\, das Zusammenspiel fruchtbar\, weshalb man sich noch während der Tour mit neuem Material und diesmal als echte Band ins Studio aufmachte: „Deface the Currency“ fängt die Live-Ekstase aus Punk-Rock\, Free Jazz und Funkyness perfekt ein. Alles fühle sich leicht an\, sagt Pirog\, man sei „so in the zone of playing together“.
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SUMMARY:Matinee: Amir ElSaffar New Quartet
DESCRIPTION:Die Geburt der Schönheit aus dem Geist der Unmittelbarkeit: 2023 kamen der US-amerikanische Trompeter\, Santur-Spieler\, Sänger und Komponist Amir ElSaffar\, der norwegische Saxofonist Ole Mathisen\, die griechische Pianistin Tania Giannouli und der amerikanische Schlagzeuger Tomas Fujiwara in Berlin zusammen. Zwei Tage lang arbeitete man an gerade entstandenen Stücken\, dann kam es zu einem denkwürdigen Konzert im Pierre-Boulez-Saal: Auf dem harmonisch flirrenden Cluster-Fundament des mikrotonal gestimmten Flügels\, den polyphonen Rhythmen Fujiwaras entwickelt sich das intensive Zwiegespräch von Trompete und Saxofon\, voller Nuancen\, Tiefe\, Resonanz. Filigrane Soli und kontemplative Sätze\, organischer Jazz und nahöstliche Klangskizzen (ElSaffar ist ein ausgewiesener Kenner der arabischen Maqam-Musik) schaffen so dicht verschlungene Strukturen\, dass man die einzelnen Fäden vielleicht noch erahnen\, aber kaum mehr isolieren kann – als würden diese vier Musiker:innen nur darauf gewartet haben\, ihre Talente kunstvoll miteinander zu verweben.
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SUMMARY:SWR Kultur Forum: Beauty
DESCRIPTION:SWR Kultur ist mit seinem renommierten Gesprächsformat „Forum“ zu Gast bei Enjoy Jazz. Thema wird das Festivalmotto „Beauty“ sein. Denn Schönheit ist die vielleicht einzige permanent gegenwärtige Revolution. Sie umfasst\, prägt oder beeinflusst alle Facetten unseres Lebens: soziale\, moralische\, politische\, ökonomische\, ökologische und ästhetische. Sie kann konkret sein oder abstrakt\, mehrheitsfähig oder unteilbar. Für Stendhal ist sie „ein Versprechen von Glück“\, für Schiller gar der Schlüssel zur Vollendung des Menschen. Und\, wer weiß\, vielleicht hat Dostojewski ja Recht\, wenn er schreibt: „Die Schönheit rettet die Welt.“ Es diskutieren Melanie Wald-Fuhrmann\, Direktorin des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik Frankfurt\, Martin Daniel Feige („Philosophie des Jazz“\, Suhrkamp Verlag) und Enjoy Jazz-Festivalchef Rainer Kern.
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SUMMARY:Sullivan Fortner Trio
DESCRIPTION:Wer wissen will\, was sich heute noch aus einem simplen Bluesschema herausholen lässt\, aus einem Standard oder einer Melodie von Stevie Wonder\, wie originell sich in Eigenkompositionen die Jazzgeschichte einschreiben lässt – der sollte Sullivan Fortner hören. Den 40-jährigen Pianisten aus New Orleans durfte man schon lange auf dem Zettel haben – nicht nur als Leader\, sondern auch aufgrund bemerkenswerter Kollaborationen mit Ambrose Akinmusire\, Dee Dee Bridgewater\, Stefon Harris\, Billy Hart\, Gary Bartz\, Cécile McLorin Salvant\, Roy Hargrove oder Paul Simon. Mit seinem in diesem Jahr Grammy-gekrönten Album „Southern Nights“\, einer Liebeserklärung an die Traditionen seiner Heimat\, hat er endgültig einen gebührenden Platz unter den besten Pianisten seiner Zeit eingenommen. Mit seinem grandios eingespielten Trio swingt er\, elegant wie Oscar Peterson\, eloquent wie Fred Hersch\, komplex wie Jason Moran\, durch sein schier unerschöpfliches Repertoire\, offen in alle Richtungen\, groovig und deep.
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SUMMARY:Gregory Porter
DESCRIPTION:Wenn Gregory Porter beginnt\, zu singen\, verwandelt sich der Raum in eine Kathedrale. Seine weiche\, samtige Baritonstimme verschmilzt Jazztradition mit Gospel und tief empfundenem Soul. Mit sehr persönlichen Texten und einer Verneigung vor seinen gesanglichen Vorbildern und Helden\, wie dem großen Nat „King“ Cole. Bei Enjoy Jazz wird der gefeierte Ausnahmekünstler eines seiner besonderen Konzerte geben\, die wie ein Gebet die Schönheit dieser Musik verkünden. Geboren in Los Angeles und aufgewachsen in Bakersfield\, Kalifornien\, wird Gregory Porter gemeinsam mit seinem Quintett\, begleitet von Klavier\, Fender Rhodes und Orgel\, die bekanntesten Stücke seiner mit mehreren Grammys ausgezeichneten Alben singen\, wie „Hey Laura“\, „Be Good (Lion’s Song)“ oder „Take Me to the Alley“. Als intime Erzählung von Liebe und Versöhnung\, nuanciert und virtuos.
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SUMMARY:Theo Croker: Miles Davis Mixtape feat. Gary Bartz and Ego Ella May
DESCRIPTION:Mit welchen Stücken würden Sie ihr persönliches Miles-Davis-Mixtape zusammenstellen? Zum 100. Geburtstag von Miles Davis würdigt US-Trompeter\, Komponist\, Produzent und Bandleader Theo Croker sein großes Vorbild als kunstvolle Hommage an den Superstar des Jazz. Mit einer Auswahl an Stücken aus Miles‘ verschiedenen Schaffensphasen – von dem legendären „Kind of Blue“-Album über „Concerto de Aranjuez“ bis zu „Bitches Brew“ – verbindet Croker seine eigenen Arrangements und kunstvollen Trompetenriffs mit Einspielungen der Originalstimme von Miles und besonderen Gästen: Neben der Ausnahmesängerin Ego Ella May\, die mit ihrer melodischen Alt-Stimme Klassiker wie „Somethin’“ von seinem Album „Love Quantum“ singt oder „Blue’n’Green“ – einer Version des Kind-of-Blue-Klassikers mit Text\, wird als Ehrengast der mittlerweile 85-jährige Gary Bartz auf die Bühne kommen\, der 1970 im Sextett von Miles spielte. \nUm 19:15  findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Listening Session: Ashley Kahn
DESCRIPTION:Ashley Kahn ist Musikhistoriker\, Autor und Produzent und lehrt am Clive Davis Institute for Recorded Music der New York University. Er schrieb preisgekrönte Bücher über prägende Werke und Persönlichkeiten der Musikgeschichte\, darunter Miles Davis’ „Kind of Blue“ und John Coltranes „A Love Supreme“. Neben seiner Arbeit als Herausgeber und Journalist (u.a. Rolling Stone\, New York Times) produziert er Dokumentarfilme. \nKenntnisreiche Hosts stellen ein ausgesuchtes Al-bum vor\, das auf hochwertiger Audioausrüstung in voller Länge gespielt wird. Die Enjoy Jazz Listening Bar bietet gute Musik in entspannter Atmosphäre und hochwertige Drinks – für ein herausragendes Klangerlebnis ist mit Hirsch + Ille\, dem Spezialisten für Unterhaltungselektronik als Partner\, natürlich ebenfalls gesorgt.
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SUMMARY:Zohar & Adam
DESCRIPTION:Zohar und Adam Cabo zählen zu den spannendsten neuen Entdeckungen im Jazz. Mit Zohar an den Keyboards und Adam am Schlagzeug bringt das junge Brüder-Duo eine beeindruckende musikalische Reife auf die Bühne\, die das Ergebnis eines von Musik geprägten Lebens ist. Als Kinder des früheren Latin-Bigband-Leiters Richard Cabo und der israelischen Bassistin\, Produzentin und Pädagogin Dassi Rosenkrantz standen die Brüder – gemeinsam mit ihrer Schwester Noga – schon vor ihrem zehnten Lebensjahr auf der Bühne und nahmen als Familienband ein Album in den legendären Sun Studios in Memphis auf. Während der Pandemie fanden sich die beiden als Schüler im gemeinsamen Lockdown wieder – die Geburtsstunde eines neuen kreativen Weges. Auf ihrem Debütalbum „Osmosis”\, das im Frühjahr 2025 erschien\, verschmelzen Zohar & Adam Elemente aus progressivem Jazz\, Latin\, Hip-Hop und Weltmusik zu einem ganz eigenen Klangbild. Ihr intensives musikalisches Zusammenspiel erinnert an Größen wie Chick Corea oder Weather Report. \nSupport: Silvina Gaß Orange Earth
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SUMMARY:Melody Gardot
DESCRIPTION:Fangen wir bei der Stimme an: Sie ist von einer geradezu betörenden Sensibilität für die Texte der Stücke; sie schmiegt sich den Melodielinien an\, mal selbstbewusst\, mal hauchzart\, mal rauchig verführerisch. Dazu ist sie enorm wandlungsfähig\, bewegt sich leichtfüßig zwischen den Kontinenten Jazz und Songwriter-Pop und allem\, was dazwischenliegt\, hin und her. Was alles unbedingt für Melody Gardot spricht – denn sich nicht festlegen zu lassen\, dürfte ihr Mantra sein. Das gilt auch für ihre preisgekrönten\, höchst unterschiedlichen und erfolgreichen Alben\, die sie mal als Teil einer kammermusikalischen Besetzung\, mal im Duo mit dem Pianisten Philippe Baden Powell oder großem Orchester aufnimmt. 2008 erschien der erste Longplayer der 1985 geborenen US-amerikanischen Sängerin und Komponistin – vier Jahre nach einem dramatischen\, lebensverändernden Unfall\, nach dem sie sich ins Leben zurückkämpfen musste. Was sie mit Hilfe der Musik auch schaffte. Und wie! \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Collier plays Coltrane
DESCRIPTION:Im vergangenen Jahr feierte der Chicagoer Supersaxofonist Isaiah Collier das 60. Jubiläum von John Coltranes legendärem Album „A Love Supreme“ – einer dreiteiligen Suite und spirituellen Reise\, die Coltrane auf dem Höhepunkt als Künstler und Komponist zeigte. Tief empfunden\, hymnisch und bewegend. Zum 100. Geburtstag von John Coltrane wird Isaiah Collier\, der sich fließend zwischen spirituellem Jazz und zeitgenössischer Komposition bewegt\, mit seinem Quartett „The Chosen Few“ zum krönenden Abschluss des Festivals die Botschaft der Liebe auf die Enjoy Jazz Bühne bringen. Mit kunstvollen Saxofonläufen voller Dringlichkeit übersetzt Collier\, der sein eigenes Album „Cosmic Transitions“ an Coltranes Geburtstag mit dem historischen Original-Equipment von „A Love Supreme“ aufnahm\, dessen Meisterwerk in die Gegenwart. In dem unbedingten Glauben an die transformative Kraft der Musik. Intensiv und konzentriert. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Abschlusskonzert: Brad Mehldau solo
DESCRIPTION:Brad Mehldau solo zu erleben\, ist ein Ereignis von ergreifender Bedeutsamkeit. Seine universalistische Kunst- und Weltbetrachtung\, die sich seit vielen Jahren auch in inspirierenden Essays niederschlägt\, macht seine Musik zu einer der beziehungsreichsten unserer Zeit. In geradezu verschwenderischer Fülle reiht der Pianist darin über sich selbst hinausweisende musikalische Philosopheme aneinander\, deren meisterhaftes Storytelling sich fast filmisch zu verdichten scheint und immer neue Bilderwelten öffnet. Das Solo-Spiel Mehldaus ist der seltene Glücksfall von Essenz gewordener Komplexität\, in der sich alles zu erkennen gibt: von der reinen Idee bis zur Vollendung in bisweilen atemberaubender Opulenz. Brad Mehldau hat eine ganz eigene Form musikalischer Schönheit erschaffen. Man hört dieser Musik zu wie einem Menschen. Sie wird lange nachwirken und ist auch deshalb das perfekte Abschlusskonzert von Enjoy Jazz 2026.
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LOCATION:Konzerthaus Stadthalle Heidelberg\, Neckarstaden 24\, Heidelberg\, Baden-Württemberg\, 69117\, Deutschland
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SUMMARY:Encore: Samara Joy
DESCRIPTION:Sarah Vaughans Version von „Lover Man“ – bei dieser Aufnahme war es um Samara Joy gesche-hen\, und der Jazz trat in ihr Leben. Damals war sie gerade ans College gekommen. Unvertraut mit Musik war sie aber ganz und gar nicht – die Großeltern unterhielten die Gospelgruppe The Savettes\, Vater Antonio McLendon arbeitete als Musiker. Samara selbst sang als Kind in der Kirche\, entwickelte eine Liebe zu R’n’B und\, über Vaughan\, auch zum Jazz. Sehr jung gewann sie die Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition und erhielt für ihr Album „Linger Awhile“ hymnische Kritiken. Übrigens ist sie noch immer jung\, gerade mal Mitte 20\, aber im Gepäck hat sie schon sechs Grammys; hochkarätige Musiker:innen wollen mit ihr arbeiten\, von Christian McBride bis zu Emmet Cohen. Wenn sie Klassiker wie „‘Round Midnight“ interpretiert\, verbieten sich Vergleiche. Klar\, Vaughan ist ein Vorbild\, man darf an Abbey Lincoln denken. Aber die Fähigkeit\, mit ihrer Stimme Geschichten zu erzählen\, ihre pathosfreie Opulenz\, ihr Facettenreichtum – das zeichnet sie ganz alleine aus. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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CATEGORIES:Encore Programm,Enjoy Jazz 2026
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SUMMARY:amarcord
DESCRIPTION:amarcord – das ist das herausragende Gesangsensemble aus Leipzig mit den Tenorstimmen von Wolfram Lattke und Robert Pohlers\, den Bassstimmen von Daniel Knauft und Holger Krause sowie dem Bariton Frank Ozimek. Virtuos und humorvoll bringen die fünf Leipziger ihre Verbindung klassischer Stimmkunst und Jazzgesang auf die Bühne von Enjoy Jazz. Dafür haben sie die großen Klassiker des Jazz für ihr A-cappella-Ensemble arrangiert. Ihre aktuelle Veröffentlichung „Maria“ (2025) mit Musik von Josquin des Prez wurde 2026 mit dem International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet. Seit Oktober 2023 hat das Ensemble an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig als erstes Vokalensemble einen Lehrauftrag für Ensemblegesang. Anfang 2026 rief das Vokalquintett zudem die amarcord Music & Nature Foundation ins Leben\, die sich der Verbindung von Musikförderung und dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen widmet.
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CATEGORIES:Adventskonzert,Enjoy Jazz 2026
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SUMMARY:Avishai Cohen Trio
DESCRIPTION:In den letzten 30 Jahren hat sich der international gefeierte Bassist\, Sänger und Komponist Avishai Cohen zu einer prägenden Figur des zeitgenössischen Jazz entwickelt – eine wahre musikalische Ikone\, dessen Werk sich neben dem einiger der legendärsten Namen des Genres und darüber hinaus behaupten kann. Cohens Originalkompositionen und Arrangements spiegeln ein weitläufiges musikalisches Universum wider\, in dem verschiedene Traditionen\, Kulturen\, Sprachen und Stile miteinander verschmelzen. Seine Musik verbindet nahtlos hebräische und Ladino-Folklore mit pulsierendem\, originellem zeitgenössischem Jazz und schafft so einen Sound\, der sowohl tief verwurzelt als auch innovativ ist. Heute wird er als Komponist und musikalischer Innovator ohne Grenzen gefeiert. Getreu seiner Art setzt Cohen auch in Ludwigshafen seine Tradition fort\, aufstrebende Talente zu fördern und tritt mit den herausragenden jungen Musikern Itay Simhovich (Klavier) und Eviatar Slivnik (Schlagzeug) auf.
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SUMMARY:Alexandra Lehmler\, Apollonio Maiello\, Jörg Brinkmann
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SUMMARY:Translinear Light: The Music of Alice Coltrane featuring Ravi Coltrane w/ Special Guest Brandee Younger
DESCRIPTION:Zum 100. Geburtstag von John Coltrane macht sein Sohn\, der Tenorsaxofonist Ravi Co Coltrane\, ihm und uns ein besonderes Geschenk: Mit „Translinear Light II“ wird er die Musik seiner Mutter Alice Coltrane aufführen. Benannt nach dem gleichnamigen Album von Mutter und Sohn\, das sie 2004 aufnahmen. Drei Jahre vor dem Tod der außergewöhnlichen Pianistin und Harfenistin\, die mit ihren Alben wie „Journey in Satchidananda“ und der Verbindung von indischer sakraler Musik und Improvisation Jazzgeschichte geschrieben hat. Der innige meditative Dialog zwischen Ravi und Alice Coltrane wird jetzt erneut aufgeführt\, diesmal mit der herausragenden und Grammy-gekürten Harfenistin Brandee Younger – auf der Original-Harfe von Alice Coltrane. Begleitet werden sie von einem hochkarätigen Trio mit dem Pianisten David Virelles\, dem Bassisten Robert Hurst und dem langjährigen Schlagzeuger von Wynton und Branford Marsalis\, Jeff „Tain“ Watts. Berührend zärtlich.
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