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SUMMARY:Jamie Baum Quartet & Anke Helfrich Trio
DESCRIPTION:Mit dem Quartett der Flötistin Jamie Baum und dem Trio der Pianistin Anke Helfrich treffen zwei Ensembles aufeinander\, die mit allen (auch traditionellen) Wassern gewaschen und an innovativer Spielfreude kaum zu überbieten sind. Ihre Leaderinnen zählen als Solistinnen und Komponistinnen zu den prägnanten Stimmen der Gegenwart. Beide haben sich ihre Sporen in der New Yorker Szene verdient\, beide von großen Meistern gelernt – Anke Helfrich studierte u.a. bei Kenny Barron\, Jamie Baum bei Jaki Byard und Richie Beirach. Beide standen in ihrer Karriere mit der ersten Garde des Jazz auf der Bühne\, und sie haben herausragende Alben vorgelegt. Ihre ebenbürtigen Mitstreiter vorzustellen\, würde diesen Rahmen sprengen – herausgehoben seien Leo Genovese\, der mit Esperanza Spalding und Wayne Shorter arbeitete\, oder Dietmar Fuhr\, der u.a. mit David Liebman und Kurt Rosenwinkel spielte. Dass der Abend in einer swingenden Jam Session aller sieben Musiker:innen endet\, sei schon verraten – Leidenschaft und Energie jedenfalls sind garantiert!
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SUMMARY:Grand Ensemble Koa
DESCRIPTION:Collectif Koa ist ein Musiker:innenkollektiv aus Montpellier\, Frankreich\, als Raum für Kreation\, Begegnungen und künstlerische Zusammenarbeit – offen für alle musikalischen Ausdrucksformen. Das Kollektiv entstand 2006 aus einer menschlichen\, musikalischen und künstlerischen Begegnung im Rahmen des Big-Band-Kurses am Perpignan Regional Conservatory unter der Leitung von Alfred Vilayleck. Nach einem Jahr gemeinsamer Arbeit war es für die neun Musikerinnen und Musiker undenkbar\, sich damit zufriedenzugeben: Die Gründungsmitglieder trafen sich im November 2007 erneut\, um das Collectif Koa zu gründen. Sie selbst sehen sich als dynamische Struktur\, das Jazz und improvisierte Musik einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen möchte und die vielfältigen Ursprünge von Jazz und improvisierter Musik feiert.
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SUMMARY:Elshan Ghasimi & Joss Turnbull
DESCRIPTION:Tar und Tombak sind die klassischen Besetzungen der persischen Musik. In Verbindung mit Jazz werden die perlenden\, fließenden Klänge jahrhundertealter musikalischer Überlieferungen mit Elshan Ghasimi und Joss Turnbull zu einer einfühlsamen und tiefempfundenen Meditation. Zu einer Zeitreise\, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Elshan Ghasimi ist Virtuosin auf der persischen Langhalslaute Tar. Mit 17 Jahren wurde sie das jüngste Mitglied des Iranian National Orchestra. Daneben vertiefte sie ihre Studien über iranische Philosophie\, Literatur und Poesie. Joss Turnbull gehört zu den wenigen Perkussionisten\, die das Spiel auf der persischen Kelchtrommel Tombak virtuos beherrschen und diese zugleich spektakulär erweitern. So verbindet er traditionelle Techniken mit hybriden Klängen aus Rubber-Balls\, federnden Fiberglas-Stäben und Live-Elektronik – momenthaft\, aufwühlend und höchst einfühlsam.
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SUMMARY:Emma Rawicz: Inkyra
DESCRIPTION:„Inkyra“ ist das spektakuläre neue Projekt der gerade 23-jährigen Emma Rawicz\, die zu den derzeit spannendsten Künstler:innen des britischen Jazz gehört. Als Synästhetikerin sieht die im ländlichen Devon aufgewachsene Musikerin Farben\, wenn sie Musik schreibt und komponiert. Was in einem Kompositions-Seminar an der Royal Academy of Music in London begann und sich im ersten Album „Chroma“ fortsetzte\, ist jetzt auf der Bühne von Enjoy Jazz zu erleben. Vier Jahre hat die Tenorsaxofonistin an ihrem Album gearbeitet\, gemeinsam mit ihrem herausragenden Sextett\, in dem einige der derzeit spannendsten Jungstars des Brit-Jazz versammelt sind. Sie selbst sagt: „Bei Joni Mitchell gibt es diese kleinen Vignetten in ihren Texten\, mit denen sie in knappen Worten eine ganze Welt erschaffen kann. Ich versuche Musik zu schreiben\, die davon inspiriert ist.“ Die Schönheit der Welt in einem Ton. Außergewöhnlich.
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SUMMARY:Antrittskonzert: Alberto García
DESCRIPTION:Alberto García (geb. 1990) ist Komponist\, Pädagoge und ein virtuoser Perkussionist\, der als eine der vielseitigsten und einflussreichsten Stimmen der heutigen Jazzszene gilt. Sein außergewöhnliches Können auf den Perkussionsinstrumenten und sein tiefes Verständnis von Jazz\, Flamenco sowie der afro-kubanischen und brasilianischen Musiktraditionen haben ihn zu Kooperationen mit einigen der prominentesten Persönlichkeiten des Jazz und der Weltmusik geführt. Er arbeitete unter anderem mit Seamus Blake\, Alfredo de la Fé\, Haila\, Alain Pérez und Jeff Ballard zusammen\, schlug dabei Brücken zwischen den Genres und erweiterte die Grenzen der Perkussion im modernen Jazz. \nMit Alberto García begrüßt die Hochschule ihren neuen Professor für Jazzpercussion. Er lehrt an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und ist darüber hinaus Dozent am Konservatorium Winterthur sowie am Jazzcampus Basel. Seine langjährige Erfahrung in Rhythmus\, Improvisation und dem kreativen Dialog zwischen unterschiedlichen musikalischen Stilen prägt nicht nur seine Lehrtätigkeit\, sondern auch sein künstlerisches Schaffen. \nSein Antrittskonzert verspricht einen besonderen Abend mit einem Repertoire zwischen Latin Jazz\, Flamenco und weiteren Klangwelten. Die Musik verbindet die mitreißende Energie eines Live-Konzerts mit Momenten des bewussten Zuhörens – voller Puls\, mit Raum zum Tanzen und zugleich zum Entdecken feiner musikalischer Details.
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SUMMARY:Lizz Wright
DESCRIPTION:Wenn Lizz Wright singt\, scheint sich die Zeit ein wenig zu dehnen. Mühelos greifen bei ihr Jazz\, Gospel\, Blues und Soul ineinander – und das so selbstverständlich\, wie es selten zu hören ist. Lizz Wright braucht kein vokales Muskelspiel\, keine Virtuositätsakrobatik. Sie ist eine Sängerin\, die Songs atmen lässt und ihnen Zeit gibt\, sich zu entfalten. Gerade darin liegt der Reiz ihrer Konzerte. Zwischen Groove\, Spiritualität und erzählerischer Wärme entsteht eine Atmosphäre\, die zugleich extrem intim und unendlich weit wirkt. Lizz Wright ist im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia aufgewachsen – mit ihrer tiefen Verbundenheit zu den Wurzeln der Schwarzen Musiktraditionen schafft sie es\, das Kollektive und das Persönliche in ihren Songs zu vereinen: „Wo ich herkomme\, ist Musik kein Geschäft. Musik zu teilen\, das kann ein Geschäft sein – aber Musik selbst ist kein Geschäft. Sie kommt aus den Menschen und gehört den Menschen.“
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SUMMARY:Bohren & der Club of Gore
DESCRIPTION:Vom Heavy Metal über Hardcore zu Jazz und Ambient: die musikalische Entwicklung von Bohren & der Club of Gore dürfte ziemlich einmalig sein. Seit 1988 schafft das Trio aus Mülheim an der Ruhr instrumentale Horrorsoundtracks. Oder wie sie es nennen: „doom ridden jazz music“\, „detective jazz“ oder wahlweise „langweilige Instrumentalmusik“. Wir sagen: niemand weiß\, wie Bohren & der Club of Gore es schaffen\, meditative\, sphärische Soundlandschaften aufzubauen\, die an der Grenze zum völligen Stillstand entlang schrammen. Bedrohlich und doch voller Schönheit\, zäh und voller Spannung gleichzeitig. Auf den verdunkelten Bühnen wird die Musik auf ihre absolute Essenz heruntergebrochen\, kein Ton zu viel\, keine ablenkende Bühnenshow\, dafür aber immer eine Prise Humor im Gepäck. Einen Auftritt von Bohren sollte man wenigstens einmal im Leben erlebt haben.
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SUMMARY:Matti Klein Soul Trio
DESCRIPTION:Jammin’ in the name of the Lord: Mit viel Groove und großer Spielfreude präsentiert Vintage-Keyboardmeister Matti Klein auf Wurlitzer und Fender Rhodes sein neues Album „Soul Trio Bouncin’ In Bubbleverse“. Was so viel heißt wie „Herumhüpfen im Bubble-Universum“ der kleinen Filterblasen und Algorithmen von Social Media. „Wir bouncen da ständig herum“\, erklärt der 1984 geborene Klein\, der unter anderem mit den Funk-Jazzern Mo’Blow tourte und für Herbert Grönemeyer arrangierte. Mit seinem 2017 gegründeten Soul Trio hat sich der Berliner Musiker dem 70er-Jahre-Soul-Funk verschrieben. Das Besondere bei dem neuen Album beschreibt Klein als „Echos“: Dabei nimmt das Trio Elemente des zuvor gespielten Songs und baut sie in veränderter Form in den neuen Track ein. So entwickeln sich die Geschichten zu gemeinsamen Erzählungen\, als Grundlage eines langgezogenen\, verdichteten kollektiven Jams. Unbedingt tanzbar.
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LOCATION:Franz Danzi Saal\, Mannheimer Str. 29\, Schwetzingen\, Baden-Württemberg\, 68723\, Deutschland
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SUMMARY:SWR Jazzpreis: Olga Reznichenko
DESCRIPTION:Von Modern- bis Punk-Jazz: In diesem Jahr erhält die in Russland geborene und in Berlin und Leipzig lebende Pianistin Olga Reznichenko den mit 15.000 Euro dotierten SWR-Jazzpreis. Reznichenko gilt als eine der spannendsten Nachwuchstalente des deutschen Jazz. Mit ihren eigenen Ensembles\, wie dem Trio O.R.T oder dem „White-Reznichenko Quintett“\, als Solistin oder als gefragte Sidemusikerin. Im Jury-Statement heißt es: „Mit Olga Reznichenko wird in diesem Jahr eine Künstlerin geehrt\, deren Musikdenken so unkonventionell wie traditionsbewusst ist: Pianistisch souverän und intensiv ist ihr Spiel an Klavier\, Keyboard und Keytar\, furios ihr Umgang mit hochkomplexen Rhythmen und eindrücklich ihre klangliche Gestaltungsfantasie.“ Beim Preisträgerin-Konzert im Rahmen von Enjoy Jazz wird sie im BASF Gesellschaftshaus ein neues\, speziell für diesen Anlass zusammengestelltes Projekt präsentieren.
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SUMMARY:The Messthetics and James Brandon Lewis
DESCRIPTION:Ein Höhepunkt bei Enjoy Jazz 2025 war eindeutig James Brandon Lewis‘ furioses Quartett\, das mit großer Beseeltheit den energiegeladenen Sound Coltranes oder David S. Wares vergegenwärtigt. Lewis gehört zu den aufregendsten\, vielseitigsten Improvisatoren unserer Tage. So ist er diesmal mit The Messthetics zu Gast\, einer der Hardcore-Szene entstammenden Band mit Joe Lally am Bass und Brendan Canty an den Drums\, beide ehemalige Mitgliedern von Fugazi\, sowie Anthony Pirog an der Gitarre. Deren Instrumental-Rock ist so direkt\, roh\, wuchtig und zugleich feinziseliert\, dass Lewis‘ Powerspiel eine grandiose Ergänzung darstellt. Nach dem bei Impulse! erschienenen Debüt – Lewis kam zu den Aufnahmen\, als die Tracks schon standen –\, konzertierten die vier exzessiv. Die Stimmung war euphorisch\, das Zusammenspiel fruchtbar\, weshalb man sich noch während der Tour mit neuem Material und diesmal als echte Band ins Studio aufmachte: „Deface the Currency“ fängt die Live-Ekstase aus Punk-Rock\, Free Jazz und Funkyness perfekt ein. Alles fühle sich leicht an\, sagt Pirog\, man sei „so in the zone of playing together“.
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SUMMARY:Matinee: Amir ElSaffar New Quartet
DESCRIPTION:Die Geburt der Schönheit aus dem Geist der Unmittelbarkeit: 2023 kamen der US-amerikanische Trompeter\, Santur-Spieler\, Sänger und Komponist Amir ElSaffar\, der norwegische Saxofonist Ole Mathisen\, die griechische Pianistin Tania Giannouli und der amerikanische Schlagzeuger Tomas Fujiwara in Berlin zusammen. Zwei Tage lang arbeitete man an gerade entstandenen Stücken\, dann kam es zu einem denkwürdigen Konzert im Pierre-Boulez-Saal: Auf dem harmonisch flirrenden Cluster-Fundament des mikrotonal gestimmten Flügels\, den polyphonen Rhythmen Fujiwaras entwickelt sich das intensive Zwiegespräch von Trompete und Saxofon\, voller Nuancen\, Tiefe\, Resonanz. Filigrane Soli und kontemplative Sätze\, organischer Jazz und nahöstliche Klangskizzen (ElSaffar ist ein ausgewiesener Kenner der arabischen Maqam-Musik) schaffen so dicht verschlungene Strukturen\, dass man die einzelnen Fäden vielleicht noch erahnen\, aber kaum mehr isolieren kann – als würden diese vier Musiker:innen nur darauf gewartet haben\, ihre Talente kunstvoll miteinander zu verweben.
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SUMMARY:SWR Kultur Forum: Beauty
DESCRIPTION:SWR Kultur ist mit seinem renommierten Gesprächsformat „Forum“ zu Gast bei Enjoy Jazz. Thema wird das Festivalmotto „Beauty“ sein. Denn Schönheit ist die vielleicht einzige permanent gegenwärtige Revolution. Sie umfasst\, prägt oder beeinflusst alle Facetten unseres Lebens: soziale\, moralische\, politische\, ökonomische\, ökologische und ästhetische. Sie kann konkret sein oder abstrakt\, mehrheitsfähig oder unteilbar. Für Stendhal ist sie „ein Versprechen von Glück“\, für Schiller gar der Schlüssel zur Vollendung des Menschen. Und\, wer weiß\, vielleicht hat Dostojewski ja Recht\, wenn er schreibt: „Die Schönheit rettet die Welt.“ Es diskutieren Melanie Wald-Fuhrmann\, Direktorin des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik Frankfurt\, Martin Daniel Feige („Philosophie des Jazz“\, Suhrkamp Verlag) und Enjoy Jazz-Festivalchef Rainer Kern.
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CATEGORIES:Eintritt frei,Enjoy Jazz 2026
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SUMMARY:Sullivan Fortner Trio
DESCRIPTION:Wer wissen will\, was sich heute noch aus einem simplen Bluesschema herausholen lässt\, aus einem Standard oder einer Melodie von Stevie Wonder\, wie originell sich in Eigenkompositionen die Jazzgeschichte einschreiben lässt – der sollte Sullivan Fortner hören. Den 40-jährigen Pianisten aus New Orleans durfte man schon lange auf dem Zettel haben – nicht nur als Leader\, sondern auch aufgrund bemerkenswerter Kollaborationen mit Ambrose Akinmusire\, Dee Dee Bridgewater\, Stefon Harris\, Billy Hart\, Gary Bartz\, Cécile McLorin Salvant\, Roy Hargrove oder Paul Simon. Mit seinem in diesem Jahr Grammy-gekrönten Album „Southern Nights“\, einer Liebeserklärung an die Traditionen seiner Heimat\, hat er endgültig einen gebührenden Platz unter den besten Pianisten seiner Zeit eingenommen. Mit seinem grandios eingespielten Trio swingt er\, elegant wie Oscar Peterson\, eloquent wie Fred Hersch\, komplex wie Jason Moran\, durch sein schier unerschöpfliches Repertoire\, offen in alle Richtungen\, groovig und deep.
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SUMMARY:Gregory Porter
DESCRIPTION:Wenn Gregory Porter beginnt\, zu singen\, verwandelt sich der Raum in eine Kathedrale. Seine weiche\, samtige Baritonstimme verschmilzt Jazztradition mit Gospel und tief empfundenem Soul. Mit sehr persönlichen Texten und einer Verneigung vor seinen gesanglichen Vorbildern und Helden\, wie dem großen Nat „King“ Cole. Bei Enjoy Jazz wird der gefeierte Ausnahmekünstler eines seiner besonderen Konzerte geben\, die wie ein Gebet die Schönheit dieser Musik verkünden. Geboren in Los Angeles und aufgewachsen in Bakersfield\, Kalifornien\, wird Gregory Porter gemeinsam mit seinem Quintett\, begleitet von Klavier\, Fender Rhodes und Orgel\, die bekanntesten Stücke seiner mit mehreren Grammys ausgezeichneten Alben singen\, wie „Hey Laura“\, „Be Good (Lion’s Song)“ oder „Take Me to the Alley“. Als intime Erzählung von Liebe und Versöhnung\, nuanciert und virtuos.
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SUMMARY:Theo Croker: Miles Davis Mixtape feat. Gary Bartz and Ego Ella May
DESCRIPTION:Mit welchen Stücken würden Sie ihr persönliches Miles-Davis-Mixtape zusammenstellen? Zum 100. Geburtstag von Miles Davis würdigt US-Trompeter\, Komponist\, Produzent und Bandleader Theo Croker sein großes Vorbild als kunstvolle Hommage an den Superstar des Jazz. Mit einer Auswahl an Stücken aus Miles‘ verschiedenen Schaffensphasen – von dem legendären „Kind of Blue“-Album über „Concerto de Aranjuez“ bis zu „Bitches Brew“ – verbindet Croker seine eigenen Arrangements und kunstvollen Trompetenriffs mit Einspielungen der Originalstimme von Miles und besonderen Gästen: Neben der Ausnahmesängerin Ego Ella May\, die mit ihrer melodischen Alt-Stimme Klassiker wie „Somethin’“ von seinem Album „Love Quantum“ singt oder „Blue’n’Green“ – einer Version des Kind-of-Blue-Klassikers mit Text\, wird als Ehrengast der mittlerweile 85-jährige Gary Bartz auf die Bühne kommen\, der 1970 im Sextett von Miles spielte. \nUm 19:15  findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Listening Session: Ashley Kahn
DESCRIPTION:Ashley Kahn ist Musikhistoriker\, Autor und Produzent und lehrt am Clive Davis Institute for Recorded Music der New York University. Er schrieb preisgekrönte Bücher über prägende Werke und Persönlichkeiten der Musikgeschichte\, darunter Miles Davis’ „Kind of Blue“ und John Coltranes „A Love Supreme“. Neben seiner Arbeit als Herausgeber und Journalist (u.a. Rolling Stone\, New York Times) produziert er Dokumentarfilme. \nKenntnisreiche Hosts stellen ein ausgesuchtes Album vor\, das auf hochwertiger Audioausrüstung in voller Länge gespielt wird. Die Enjoy Jazz Listening Bar bietet gute Musik in entspannter Atmosphäre und hochwertige Drinks – für ein herausragendes Klangerlebnis ist mit Hirsch + Ille\, dem Spezialisten für Unterhaltungselektronik als Partner\, natürlich ebenfalls gesorgt.
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CATEGORIES:Eintritt frei,Enjoy Jazz 2026,Listening Bar
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SUMMARY:Zohar & Adam
DESCRIPTION:Zohar und Adam Cabo zählen zu den spannendsten neuen Entdeckungen im Jazz. Mit Zohar an den Keyboards und Adam am Schlagzeug bringt das junge Brüder-Duo eine beeindruckende musikalische Reife auf die Bühne\, die das Ergebnis eines von Musik geprägten Lebens ist. Als Kinder des früheren Latin-Bigband-Leiters Richard Cabo und der israelischen Bassistin\, Produzentin und Pädagogin Dassi Rosenkrantz standen die Brüder – gemeinsam mit ihrer Schwester Noga – schon vor ihrem zehnten Lebensjahr auf der Bühne und nahmen als Familienband ein Album in den legendären Sun Studios in Memphis auf. Während der Pandemie fanden sich die beiden als Schüler im gemeinsamen Lockdown wieder – die Geburtsstunde eines neuen kreativen Weges. Auf ihrem Debütalbum „Osmosis”\, das im Frühjahr 2025 erschien\, verschmelzen Zohar & Adam Elemente aus progressivem Jazz\, Latin\, Hip-Hop und Weltmusik zu einem ganz eigenen Klangbild. Ihr intensives musikalisches Zusammenspiel erinnert an Größen wie Chick Corea oder Weather Report. \nSupport: Silvina Gaß Orange Earth
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LOCATION:Metropolink’s Commissary\, South Gettysburg Avenue 46\, Heidelberg\, Baden-Württemberg\, 69124\, Deutschland
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SUMMARY:Melody Gardot
DESCRIPTION:Fangen wir bei der Stimme an: Sie ist von einer geradezu betörenden Sensibilität für die Texte der Stücke; sie schmiegt sich den Melodielinien an\, mal selbstbewusst\, mal hauchzart\, mal rauchig verführerisch. Dazu ist sie enorm wandlungsfähig\, bewegt sich leichtfüßig zwischen den Kontinenten Jazz und Songwriter-Pop und allem\, was dazwischenliegt\, hin und her. Was alles unbedingt für Melody Gardot spricht – denn sich nicht festlegen zu lassen\, dürfte ihr Mantra sein. Das gilt auch für ihre preisgekrönten\, höchst unterschiedlichen und erfolgreichen Alben\, die sie mal als Teil einer kammermusikalischen Besetzung\, mal im Duo mit dem Pianisten Philippe Baden Powell oder großem Orchester aufnimmt. 2008 erschien der erste Longplayer der 1985 geborenen US-amerikanischen Sängerin und Komponistin – vier Jahre nach einem dramatischen\, lebensverändernden Unfall\, nach dem sie sich ins Leben zurückkämpfen musste. Was sie mit Hilfe der Musik auch schaffte. Und wie! \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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LOCATION:BASF Feierabendhaus\, Leuschnerstraße 47\, Ludwigshafen\, 67063\, Deutschland
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SUMMARY:Collier plays Coltrane
DESCRIPTION:Im vergangenen Jahr feierte der Chicagoer Supersaxofonist Isaiah Collier das 60. Jubiläum von John Coltranes legendärem Album „A Love Supreme“ – einer dreiteiligen Suite und spirituellen Reise\, die Coltrane auf dem Höhepunkt als Künstler und Komponist zeigte. Tief empfunden\, hymnisch und bewegend. Zum 100. Geburtstag von John Coltrane wird Isaiah Collier\, der sich fließend zwischen spirituellem Jazz und zeitgenössischer Komposition bewegt\, mit seinem Quartett „The Chosen Few“ zum krönenden Abschluss des Festivals die Botschaft der Liebe auf die Enjoy Jazz Bühne bringen. Mit kunstvollen Saxofonläufen voller Dringlichkeit übersetzt Collier\, der sein eigenes Album „Cosmic Transitions“ an Coltranes Geburtstag mit dem historischen Original-Equipment von „A Love Supreme“ aufnahm\, dessen Meisterwerk in die Gegenwart. In dem unbedingten Glauben an die transformative Kraft der Musik. Intensiv und konzentriert. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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LOCATION:Alte Feuerwache\, Brückenstraße 2\, Mannheim\, Baden-Württemberg\, 68167\, Deutschland
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SUMMARY:Miles Davis: Birth of the Cool
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SUMMARY:Abschlusskonzert: Brad Mehldau solo
DESCRIPTION:Brad Mehldau solo zu erleben\, ist ein Ereignis von ergreifender Bedeutsamkeit. Seine universalistische Kunst- und Weltbetrachtung\, die sich seit vielen Jahren auch in inspirierenden Essays niederschlägt\, macht seine Musik zu einer der beziehungsreichsten unserer Zeit. In geradezu verschwenderischer Fülle reiht der Pianist darin über sich selbst hinausweisende musikalische Philosopheme aneinander\, deren meisterhaftes Storytelling sich fast filmisch zu verdichten scheint und immer neue Bilderwelten öffnet. Das Solo-Spiel Mehldaus ist der seltene Glücksfall von Essenz gewordener Komplexität\, in der sich alles zu erkennen gibt: von der reinen Idee bis zur Vollendung in bisweilen atemberaubender Opulenz. Brad Mehldau hat eine ganz eigene Form musikalischer Schönheit erschaffen. Man hört dieser Musik zu wie einem Menschen. Sie wird lange nachwirken und ist auch deshalb das perfekte Abschlusskonzert von Enjoy Jazz 2026.
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LOCATION:Konzerthaus Stadthalle Heidelberg\, Neckarstaden 24\, Heidelberg\, Baden-Württemberg\, 69117\, Deutschland
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SUMMARY:Encore: Samara Joy
DESCRIPTION:Sarah Vaughans Version von „Lover Man“ – bei dieser Aufnahme war es um Samara Joy gesche-hen\, und der Jazz trat in ihr Leben. Damals war sie gerade ans College gekommen. Unvertraut mit Musik war sie aber ganz und gar nicht – die Großeltern unterhielten die Gospelgruppe The Savettes\, Vater Antonio McLendon arbeitete als Musiker. Samara selbst sang als Kind in der Kirche\, entwickelte eine Liebe zu R’n’B und\, über Vaughan\, auch zum Jazz. Sehr jung gewann sie die Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition und erhielt für ihr Album „Linger Awhile“ hymnische Kritiken. Übrigens ist sie noch immer jung\, gerade mal Mitte 20\, aber im Gepäck hat sie schon sechs Grammys; hochkarätige Musiker:innen wollen mit ihr arbeiten\, von Christian McBride bis zu Emmet Cohen. Wenn sie Klassiker wie „‘Round Midnight“ interpretiert\, verbieten sich Vergleiche. Klar\, Vaughan ist ein Vorbild\, man darf an Abbey Lincoln denken. Aber die Fähigkeit\, mit ihrer Stimme Geschichten zu erzählen\, ihre pathosfreie Opulenz\, ihr Facettenreichtum – das zeichnet sie ganz alleine aus. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Verschoben: Nils Petter Molvær Trio
DESCRIPTION:Neuer Termin. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und können für den Nachholtermin verwendet werden. Tickets können bei Bedarf an allen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden\, an denen sie erworben wurden. \nInvisible Stitches\, das sind feine Nadelstiche\, die eine Geschichte erzählen. Das Album „Stitches“ des norwegischen Ausnahme-Trompeters Nils Petter Molvær\, der im vergangenen Jahr auf dem Festival im Duo mit der griechischen Pianistin Tania Giannouli das Publikum begeisterte\, entstand während der Pandemie 2021 und bezieht sich auf eine Gedichtzeile von Robert Pinsky als Symbol für die Unsichtbarkeit von Menschen\, die hinter Produktionsprozessen stehen. Molvær\, der Pionier des elektroakustischen „Future Jazz“\, nahm für sein Album auch eine berührende Version von Radioheads „True Love Waits“ auf. Mit seinem herausragenden Trio mit Erland Dahlen am Schlagzeug und Jo Berger Myhre an Bass und Gitarre erschafft Molvær weiträumige\, elektronisch verdichtete Klangflächen und meditativ-dunkle Soundscapes tiefer Intensität. Roh und verletzlich\, melancholisch und hoffnungsvoll. \nNach nach dem Konzert steht Ihnen das Team des „Projekt Sokrates. Heidelberg Street Philosophy“ in angenehm inspirierender Atmosphäre für ein individuelles Gespräch über unser Festival-Motto „Beauty“ gerne zur Verfügung.
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SUMMARY:amarcord
DESCRIPTION:amarcord – das ist das herausragende Gesangsensemble aus Leipzig mit den Tenorstimmen von Wolfram Lattke und Robert Pohlers\, den Bassstimmen von Daniel Knauft und Holger Krause sowie dem Bariton Frank Ozimek. Virtuos und humorvoll bringen die fünf Leipziger ihre Verbindung klassischer Stimmkunst und Jazzgesang auf die Bühne von Enjoy Jazz. Dafür haben sie die großen Klassiker des Jazz für ihr A-cappella-Ensemble arrangiert. Ihre aktuelle Veröffentlichung „Maria“ (2025) mit Musik von Josquin des Prez wurde 2026 mit dem International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet. Seit Oktober 2023 hat das Ensemble an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig als erstes Vokalensemble einen Lehrauftrag für Ensemblegesang. Anfang 2026 rief das Vokalquintett zudem die amarcord Music & Nature Foundation ins Leben\, die sich der Verbindung von Musikförderung und dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen widmet.
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LOCATION:Heiliggeistkirche\, Hauptstraße 198\, Heidelberg\, Baden Württember-\, 69117\, Deutschland
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SUMMARY:Avishai Cohen Trio
DESCRIPTION:In den letzten 30 Jahren hat sich der international gefeierte Bassist\, Sänger und Komponist Avishai Cohen zu einer prägenden Figur des zeitgenössischen Jazz entwickelt – eine wahre musikalische Ikone\, dessen Werk sich neben dem einiger der legendärsten Namen des Genres und darüber hinaus behaupten kann. Cohens Originalkompositionen und Arrangements spiegeln ein weitläufiges musikalisches Universum wider\, in dem verschiedene Traditionen\, Kulturen\, Sprachen und Stile miteinander verschmelzen. Seine Musik verbindet nahtlos hebräische und Ladino-Folklore mit pulsierendem\, originellem zeitgenössischem Jazz und schafft so einen Sound\, der sowohl tief verwurzelt als auch innovativ ist. Heute wird er als Komponist und musikalischer Innovator ohne Grenzen gefeiert. Getreu seiner Art setzt Cohen auch in Ludwigshafen seine Tradition fort\, aufstrebende Talente zu fördern und tritt mit den herausragenden jungen Musikern Itay Simhovich (Klavier) und Eviatar Slivnik (Schlagzeug) auf.
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LOCATION:BASF Feierabendhaus\, Leuschnerstraße 47\, Ludwigshafen\, 67063\, Deutschland
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SUMMARY:Encore: Alexandra Lehmler\, Jörg Brinkmann & Apollonio Maiello
DESCRIPTION:Was Musik überhaupt\, insbesondere aber den Jazz auszeichnet\, sind jene Momente der Überraschung und des Überraschtseins\, die sich aus Konstellationen ergeben – neuen und verwegenen\, zufälligen oder ersehnten. Diese situativen Zusammenkünfte beziehen sich nicht nur auf die Musikerinnen und Musiker\, die sich da in einem Probenraum oder auf der Bühne\, im Studio oder in einem Club begegnen und ihre individuellen Fertigkeiten miteinander in Verbindung setzen. Sondern da ist noch etwas anderes\, was schwer zu greifen und noch schwerer zu beschreiben ist. Man könnte das in einem emphatischen Sinne magisch nennen. Denn die Ideen\, Augenblickseingebungen\, die Sympathien\, die erst im Miteinander und aus den diversen zusammengeworfenen Erfahrungen entstehen\, fangen plötzlich an zu kommunizieren. Eine Band\, gerade in der improvisierenden Musik\, ist unberechenbar. Ihre Dynamik ist nicht vorauszusehen\, ihre Energie nicht zu erahnen. \nAlexandra Lehmler hatte schon eine Weile lang davon geträumt\, in einer bestimmten\, klassisch anmutenden Besetzung zu spielen. Den Pianisten Apollonio Maiello kennt sie seit Ewigkeiten\, seit fünfzehn Jahren haben sich ihre Wege immer wieder gekreuzt. Er sprang in verschiedenen ihrer Bands ein\, war Teil einiger herausgehobener Projekte – etwa dem Green Dolphin Orchestra. \nIm Falle des Cellisten Jörg Brinkmann verhielt es sich ein wenig anders. Sie sei\, erzählt Lehmler\, fasziniert gewesen von seinen Trio-Arbeiten\, etwa mit Claudio Puntin und Johannes Fink oder Roman und Julian Wasserfuhr – „eine einprägsame Erfahrung“. Es dauerte dann allerdings eine Weile\, bis sich eine Gelegenheit ergab\, mit ihm zu arbeiten. Die tat sich im letzten Jahr durch Enjoy Jazz auf\, das Lehmlers Wunschkollaboration mit Maiello und Brinkmann Realität werden ließ. „Vorab haben wir die Chance einer Residency in der Abbaye de Neumünster in Luxemburg erhalten. Die hat die Tiefe des Programms erst möglich gemacht. Denn wir konnten dort eine Woche lang intensiv mehr oder weniger Tag und Nacht an den Stücken und dem Zusammenspiel arbeiten. Das war etwas sehr Besonderes\, von dem wir sehr profitiert haben.“ \nWer das Trio letztes Jahr in der Alten Feuerwache in Mannheim erlebt hat\, weiß\, wovon die Rede ist. Wer nicht dabei war\, muss sich nicht grämen. Vielleicht weil Alexandra Lehmler ahnte\, dass an diesem Abend etwas Außergewöhnliches passieren könnte\, hatte sie dem Toningenieur vor dem Konzert eine Festplatte in die Hand gedrückt\, damit der den Auftritt mitschneiden konnte. Ein Glücksfall! Jetzt\, ein Jahr später\, wird diese Live-Aufnahme unter dem Titel „Amber Sky“ auf dem festivaleigenen Label Enjoy Jazz Records veröffentlicht. \nWas sich beim ersten Hören gleich vermittelt: eine Vertrautheit und Innigkeit\, Wärme und Sensibilität\, die aus dieser Konstellation erwächst. Die Kompositionen atmen paradoxerweise den Geist der Stille\, was aber ein bisschen über die Bewegung und die Lebhaftigkeit unter der Oberfläche hinwegtäuscht: Da lauern komplexe musikalische Strukturen und tiefreichende emotionale Schichten kommen zum Vorschein. Mag auch ein melancholisches Grundgefühl in diesen gleichberechtigt erarbeiteten Stücken vorherrschen – es wird immer wieder von melodischer Leichtigkeit konterkariert. Wie Alt- und Sopransaxophon\, Klavier und Cello sich umgarnen und ergänzen\, wie Motive von den drei Charakteren jeweils eigenwillig und doch vereint fortgesponnen werden\, und wie die Akteure die Kompositionen\, so anmutig und präzise sie sind\, in ein improvisatorisches Brodeln überführen\, das ist höchst beeindruckend. Und berührend. Manchmal entwickeln sich die Stücke behutsam; dann tun sich kleine Zwischenräume auf\, in denen etwas Unerwartetes entstehen kann. Lehmlers erzählerisch-schwebende Linien\, das harmonisch vielgestaltige Spiel Maiellos\, das facettenreiche Cello Brinkmanns – immer hat man das Gefühl\, hier keine Note versäumen zu wollen und zu dürfen. \nJa\, es hat lange gedauert\, bis dieses Trio zusammengefunden hat. „Aber manche Dinge brauchen etwas Zeit“\, sagt Alexandra Lehmler\, „wie ein guter Wein. So fühlt sich auch unsere Musik an.“ Sie besitzt tatsächlich eine große Reife. „Und sie strahlt für mich sehr viel Ruhe aus. Die letzten Jahre waren besondere Jahre\, in denen viel passiert ist und die viel mit mir gemacht haben.“ Will heißen: Sie haben auch etwas mit Alexandra Lehmlers Musik gemacht
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SUMMARY:Translinear Light: The Music of Alice Coltrane featuring Ravi Coltrane w/ Special Guest Brandee Younger
DESCRIPTION:Zum 100. Geburtstag von John Coltrane macht sein Sohn\, der Tenorsaxofonist Ravi Co Coltrane\, ihm und uns ein besonderes Geschenk: Mit „Translinear Light II“ wird er die Musik seiner Mutter Alice Coltrane aufführen. Benannt nach dem gleichnamigen Album von Mutter und Sohn\, das sie 2004 aufnahmen. Drei Jahre vor dem Tod der außergewöhnlichen Pianistin und Harfenistin\, die mit ihren Alben wie „Journey in Satchidananda“ und der Verbindung von indischer sakraler Musik und Improvisation Jazzgeschichte geschrieben hat. Der innige meditative Dialog zwischen Ravi und Alice Coltrane wird jetzt erneut aufgeführt\, diesmal mit der herausragenden und Grammy-gekürten Harfenistin Brandee Younger – auf der Original-Harfe von Alice Coltrane. Begleitet werden sie von einem hochkarätigen Trio mit dem Pianisten David Virelles\, dem Bassisten Robert Hurst und dem langjährigen Schlagzeuger von Wynton und Branford Marsalis\, Jeff „Tain“ Watts. Berührend zärtlich.
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