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SUMMARY:Miles Davis: Birth of the Cool
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SUMMARY:Abschlusskonzert: Brad Mehldau solo
DESCRIPTION:Brad Mehldau solo zu erleben\, ist ein Ereignis von ergreifender Bedeutsamkeit. Seine universalistische Kunst- und Weltbetrachtung\, die sich seit vielen Jahren auch in inspirierenden Essays niederschlägt\, macht seine Musik zu einer der beziehungsreichsten unserer Zeit. In geradezu verschwenderischer Fülle reiht der Pianist darin über sich selbst hinausweisende musikalische Philosopheme aneinander\, deren meisterhaftes Storytelling sich fast filmisch zu verdichten scheint und immer neue Bilderwelten öffnet. Das Solo-Spiel Mehldaus ist der seltene Glücksfall von Essenz gewordener Komplexität\, in der sich alles zu erkennen gibt: von der reinen Idee bis zur Vollendung in bisweilen atemberaubender Opulenz. Brad Mehldau hat eine ganz eigene Form musikalischer Schönheit erschaffen. Man hört dieser Musik zu wie einem Menschen. Sie wird lange nachwirken und ist auch deshalb das perfekte Abschlusskonzert von Enjoy Jazz 2026.
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SUMMARY:Encore: Samara Joy
DESCRIPTION:Sarah Vaughans Version von „Lover Man“ – bei dieser Aufnahme war es um Samara Joy gesche-hen\, und der Jazz trat in ihr Leben. Damals war sie gerade ans College gekommen. Unvertraut mit Musik war sie aber ganz und gar nicht – die Großeltern unterhielten die Gospelgruppe The Savettes\, Vater Antonio McLendon arbeitete als Musiker. Samara selbst sang als Kind in der Kirche\, entwickelte eine Liebe zu R’n’B und\, über Vaughan\, auch zum Jazz. Sehr jung gewann sie die Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition und erhielt für ihr Album „Linger Awhile“ hymnische Kritiken. Übrigens ist sie noch immer jung\, gerade mal Mitte 20\, aber im Gepäck hat sie schon sechs Grammys; hochkarätige Musiker:innen wollen mit ihr arbeiten\, von Christian McBride bis zu Emmet Cohen. Wenn sie Klassiker wie „‘Round Midnight“ interpretiert\, verbieten sich Vergleiche. Klar\, Vaughan ist ein Vorbild\, man darf an Abbey Lincoln denken. Aber die Fähigkeit\, mit ihrer Stimme Geschichten zu erzählen\, ihre pathosfreie Opulenz\, ihr Facettenreichtum – das zeichnet sie ganz alleine aus. \nUm 19:30 findet eine Konzerteinführung statt.
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SUMMARY:Verschoben: Nils Petter Molvær Trio
DESCRIPTION:Neuer Termin. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und können für den Nachholtermin verwendet werden. Tickets können bei Bedarf an allen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden\, an denen sie erworben wurden. \nInvisible Stitches\, das sind feine Nadelstiche\, die eine Geschichte erzählen. Das Album „Stitches“ des norwegischen Ausnahme-Trompeters Nils Petter Molvær\, der im vergangenen Jahr auf dem Festival im Duo mit der griechischen Pianistin Tania Giannouli das Publikum begeisterte\, entstand während der Pandemie 2021 und bezieht sich auf eine Gedichtzeile von Robert Pinsky als Symbol für die Unsichtbarkeit von Menschen\, die hinter Produktionsprozessen stehen. Molvær\, der Pionier des elektroakustischen „Future Jazz“\, nahm für sein Album auch eine berührende Version von Radioheads „True Love Waits“ auf. Mit seinem herausragenden Trio mit Erland Dahlen am Schlagzeug und Jo Berger Myhre an Bass und Gitarre erschafft Molvær weiträumige\, elektronisch verdichtete Klangflächen und meditativ-dunkle Soundscapes tiefer Intensität. Roh und verletzlich\, melancholisch und hoffnungsvoll. \nNach nach dem Konzert steht Ihnen das Team des „Projekt Sokrates. Heidelberg Street Philosophy“ in angenehm inspirierender Atmosphäre für ein individuelles Gespräch über unser Festival-Motto „Beauty“ gerne zur Verfügung.
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SUMMARY:amarcord
DESCRIPTION:amarcord – das ist das herausragende Gesangsensemble aus Leipzig mit den Tenorstimmen von Wolfram Lattke und Robert Pohlers\, den Bassstimmen von Daniel Knauft und Holger Krause sowie dem Bariton Frank Ozimek. Virtuos und humorvoll bringen die fünf Leipziger ihre Verbindung klassischer Stimmkunst und Jazzgesang auf die Bühne von Enjoy Jazz. Dafür haben sie die großen Klassiker des Jazz für ihr A-cappella-Ensemble arrangiert. Ihre aktuelle Veröffentlichung „Maria“ (2025) mit Musik von Josquin des Prez wurde 2026 mit dem International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet. Seit Oktober 2023 hat das Ensemble an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig als erstes Vokalensemble einen Lehrauftrag für Ensemblegesang. Anfang 2026 rief das Vokalquintett zudem die amarcord Music & Nature Foundation ins Leben\, die sich der Verbindung von Musikförderung und dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen widmet.
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CATEGORIES:Adventskonzert,Enjoy Jazz 2026
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SUMMARY:Encore: Avishai Cohen Trio
DESCRIPTION:In den letzten 30 Jahren hat sich der international gefeierte Bassist\, Sänger und Komponist Avishai Cohen zu einer prägenden Figur des zeitgenössischen Jazz entwickelt – eine wahre musikalische Ikone\, dessen Werk sich neben dem einiger der legendärsten Namen des Genres und darüber hinaus behaupten kann. Cohens Originalkompositionen und Arrangements spiegeln ein weitläufiges musikalisches Universum wider\, in dem verschiedene Traditionen\, Kulturen\, Sprachen und Stile miteinander verschmelzen. Seine Musik verbindet nahtlos hebräische und Ladino-Folklore mit pulsierendem\, originellem zeitgenössischem Jazz und schafft so einen Sound\, der sowohl tief verwurzelt als auch innovativ ist. Heute wird er als Komponist und musikalischer Innovator ohne Grenzen gefeiert. Getreu seiner Art setzt Cohen auch in Ludwigshafen seine Tradition fort\, aufstrebende Talente zu fördern und tritt mit den herausragenden jungen Musikern Itay Simhovich (Klavier) und Eviatar Slivnik (Schlagzeug) auf.
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LOCATION:BASF Feierabendhaus\, Leuschnerstraße 47\, Ludwigshafen\, 67063\, Deutschland
CATEGORIES:BASF,Encore Programm,Enjoy Jazz 2026
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SUMMARY:Alexandra Lehmler\, Jörg Brinkmann & Apollonio Maiello
DESCRIPTION:Was Musik überhaupt\, insbesondere aber den Jazz auszeichnet\, sind jene Momente der Überraschung und des Überraschtseins\, die sich aus Konstellationen ergeben – neuen und verwegenen\, zufälligen oder ersehnten. Diese situativen Zusammenkünfte beziehen sich nicht nur auf die Musikerinnen und Musiker\, die sich da in einem Probenraum oder auf der Bühne\, im Studio oder in einem Club begegnen und ihre individuellen Fertigkeiten miteinander in Verbindung setzen. Sondern da ist noch etwas anderes\, was schwer zu greifen und noch schwerer zu beschreiben ist. Man könnte das in einem emphatischen Sinne magisch nennen. Denn die Ideen\, Augenblickseingebungen\, die Sympathien\, die erst im Miteinander und aus den diversen zusammengeworfenen Erfahrungen entstehen\, fangen plötzlich an zu kommunizieren. Eine Band\, gerade in der improvisierenden Musik\, ist unberechenbar. Ihre Dynamik ist nicht vorauszusehen\, ihre Energie nicht zu erahnen. \nAlexandra Lehmler hatte schon eine Weile lang davon geträumt\, in einer bestimmten\, klassisch anmutenden Besetzung zu spielen. Den Pianisten Apollonio Maiello kennt sie seit Ewigkeiten\, seit fünfzehn Jahren haben sich ihre Wege immer wieder gekreuzt. Er sprang in verschiedenen ihrer Bands ein\, war Teil einiger herausgehobener Projekte – etwa dem Green Dolphin Orchestra. \nIm Falle des Cellisten Jörg Brinkmann verhielt es sich ein wenig anders. Sie sei\, erzählt Lehmler\, fasziniert gewesen von seinen Trio-Arbeiten\, etwa mit Claudio Puntin und Johannes Fink oder Roman und Julian Wasserfuhr – „eine einprägsame Erfahrung“. Es dauerte dann allerdings eine Weile\, bis sich eine Gelegenheit ergab\, mit ihm zu arbeiten. Die tat sich im letzten Jahr durch Enjoy Jazz auf\, das Lehmlers Wunschkollaboration mit Maiello und Brinkmann Realität werden ließ. „Vorab haben wir die Chance einer Residency in der Abbaye de Neumünster in Luxemburg erhalten. Die hat die Tiefe des Programms erst möglich gemacht. Denn wir konnten dort eine Woche lang intensiv mehr oder weniger Tag und Nacht an den Stücken und dem Zusammenspiel arbeiten. Das war etwas sehr Besonderes\, von dem wir sehr profitiert haben.“ \nWer das Trio letztes Jahr in der Alten Feuerwache in Mannheim erlebt hat\, weiß\, wovon die Rede ist. Wer nicht dabei war\, muss sich nicht grämen. Vielleicht weil Alexandra Lehmler ahnte\, dass an diesem Abend etwas Außergewöhnliches passieren könnte\, hatte sie dem Toningenieur vor dem Konzert eine Festplatte in die Hand gedrückt\, damit der den Auftritt mitschneiden konnte. Ein Glücksfall! Jetzt\, ein Jahr später\, wird diese Live-Aufnahme unter dem Titel „Amber Sky“ auf dem festivaleigenen Label Enjoy Jazz Records veröffentlicht. \nWas sich beim ersten Hören gleich vermittelt: eine Vertrautheit und Innigkeit\, Wärme und Sensibilität\, die aus dieser Konstellation erwächst. Die Kompositionen atmen paradoxerweise den Geist der Stille\, was aber ein bisschen über die Bewegung und die Lebhaftigkeit unter der Oberfläche hinwegtäuscht: Da lauern komplexe musikalische Strukturen und tiefreichende emotionale Schichten kommen zum Vorschein. Mag auch ein melancholisches Grundgefühl in diesen gleichberechtigt erarbeiteten Stücken vorherrschen – es wird immer wieder von melodischer Leichtigkeit konterkariert. Wie Alt- und Sopransaxophon\, Klavier und Cello sich umgarnen und ergänzen\, wie Motive von den drei Charakteren jeweils eigenwillig und doch vereint fortgesponnen werden\, und wie die Akteure die Kompositionen\, so anmutig und präzise sie sind\, in ein improvisatorisches Brodeln überführen\, das ist höchst beeindruckend. Und berührend. Manchmal entwickeln sich die Stücke behutsam; dann tun sich kleine Zwischenräume auf\, in denen etwas Unerwartetes entstehen kann. Lehmlers erzählerisch-schwebende Linien\, das harmonisch vielgestaltige Spiel Maiellos\, das facettenreiche Cello Brinkmanns – immer hat man das Gefühl\, hier keine Note versäumen zu wollen und zu dürfen. \nJa\, es hat lange gedauert\, bis dieses Trio zusammengefunden hat. „Aber manche Dinge brauchen etwas Zeit“\, sagt Alexandra Lehmler\, „wie ein guter Wein. So fühlt sich auch unsere Musik an.“ Sie besitzt tatsächlich eine große Reife. „Und sie strahlt für mich sehr viel Ruhe aus. Die letzten Jahre waren besondere Jahre\, in denen viel passiert ist und die viel mit mir gemacht haben.“ Will heißen: Sie haben auch etwas mit Alexandra Lehmlers Musik gemacht
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SUMMARY:Translinear Light: The Music of Alice Coltrane featuring Ravi Coltrane w/ Special Guest Brandee Younger
DESCRIPTION:Zum 100. Geburtstag von John Coltrane macht sein Sohn\, der Tenorsaxofonist Ravi Co Coltrane\, ihm und uns ein besonderes Geschenk: Mit „Translinear Light II“ wird er die Musik seiner Mutter Alice Coltrane aufführen. Benannt nach dem gleichnamigen Album von Mutter und Sohn\, das sie 2004 aufnahmen. Drei Jahre vor dem Tod der außergewöhnlichen Pianistin und Harfenistin\, die mit ihren Alben wie „Journey in Satchidananda“ und der Verbindung von indischer sakraler Musik und Improvisation Jazzgeschichte geschrieben hat. Der innige meditative Dialog zwischen Ravi und Alice Coltrane wird jetzt erneut aufgeführt\, diesmal mit der herausragenden und Grammy-gekürten Harfenistin Brandee Younger – auf der Original-Harfe von Alice Coltrane. Begleitet werden sie von einem hochkarätigen Trio mit dem Pianisten David Virelles\, dem Bassisten Robert Hurst und dem langjährigen Schlagzeuger von Wynton und Branford Marsalis\, Jeff „Tain“ Watts. Berührend zärtlich.
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