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SUMMARY:Chris Thile
DESCRIPTION:Früh übt sich\, wer einmal ein fingerfertiger Großer werden will: Chris Thile hat mit fünf Jahren der Mandoline erste zarte Töne entlockt; mit acht entstand die Band Nickle Creek als ambitioniertes Familienprojekt\, mit 13 nahm er sein erstes Soloalbum auf\, und es gab in den folgenden Jahren verschiedenste Kollaborationen\, die sich zwischen Bluegrass-\, Roots-Musik und Folk bewegten\, zwischen Charlie Parker- und Bach-Interpretationen. 2006 gründete der damals 25-Jährige die Band Punch Brothers\, weitere Solo-\, Duo und Trio-Arbeiten schlossen sich an\, unter anderem mit Brad Mehldau (mit ihm war er übrigens 2014 bei Enjoy Jazz\, mit den Punch Brothers dann 2018). Über einen Mangel an Auszeichnungen kann sich Thile ebenfalls nicht beschweren – so stehen in seinem Regal mehrere Grammys\, und 2012 bekam er das hochdotierte MacArthur-Stipendium\, das nicht umsonst als „Genius Grant“ bezeichnet wird. Diese Vita würde einem 80-Jährigen zur Ehre gereichen\, aber Thile ist erst halb so alt und dürfte noch ziemlich viel vor sich haben. Mit seinem letzten Solo-Album „Laysongs“\, entstanden im letzten Jahr während der entschleunigten Corona-Zeit\, hat er einen neuen Weg eingeschlagen. Der führt diesmal eher nach innen und in die Vergangenheit. „Laysongs“ setzt sich auf neun meisterlich miteinander verflochtenen\, unvorhersehbaren Stücken mit der Religiosität seiner Kindheit\, deren Verlust und einer dennoch in Thiles Leben latent weiterwirkenden Spiritualität auseinander. Aufgenommen wurden die Stücke in Upstate New York in einer zum Studio umgebauten Kirche\, die keinen geringen Einfluss auf die Stimmung dieser Platte gehabt hat – ebenso wie seine Frau\, die Schauspielerin Claire Coffee\, die als Co-Produzentin entscheidend den Klangcharakter des Werks mitbestimmte. Das Genre\, in dem Thile sich auf „Laysongs“ bewegt\, lässt sich schwer beschreiben. Avantgardistischer Folk und Musik der klassischen Moderne\, freischwebende Melodien und komplexe Rhythmen finden hier zusammen; Originalkompositionen werden spielerisch mit fremdem Material verknüpft. So interpretiert Thile Béla Bartóks „Solosonate für Violine“\, Buffy Sainte-Maries Adaption eines Leonard-Cohen-Gedichts\, und er präsentiert eine Coverversion von „Won’t You Come and Sing for Me“ von Hazel Dickens sowie ein Instrumental\, das auf Motive aus Johann Sebastian Bachs Partita für Solo-Violine in E-Dur zurückgreift. Mandoline und Stimme – mehr braucht es nicht\, um eine göttliche Magie zu erzeugen. Die kann entstehen\, selbst wenn man nicht an Gott glaubt. \nIm Zuge der dynamisch zunehmenden Anzahl an Corona-Infektionen in den vergangenen Wochen führt Ludwigshafen die Maskenpflicht für Besucher*innen von Verwaltungsgebäuden ein. Ab Montag\, 24. Oktober 2022 müssen daher alle Besucher*innen des Kulturzentrums dasHaus jeweils bis zum Sitzplatz\, beziehungsweise bis ein Sitzplatz eingenommen wird\, eine FFP2 Maske tragen.\nMehr unter: https://bit.ly/3TR0uI5 \n 
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SUMMARY:Harold López-Nussa
DESCRIPTION:Allzu häufig kommt das nicht vor: Da absolviert ein junger Mann eine Ausbildung zum klassischen Konzertpianisten\, bringt es recht weit\, spielt mit diversen Sinfonieorchestern – und dann entscheidet er sich mehr oder minder plötzlich\, in eine ganz andere Richtung abzubiegen. Der 1983 in Havanna geborene\, aus einer Familie von Musikern stammende Harold López-Nussa ist so ein Fall. Mit Mitte 20 folgt er endgültig seiner schon vorher entflammten Liebe zum Jazz\, und sein Talent öffnet ihm auch hier alle Türen. Er spielt mit Chucho Valdés\, David Sánchez oder Horacio „El Negro“ Hernández\, mit Christian Scott\, Alexander Brown oder Omara Portuondo. Unter eigenem Namen erscheinen seit 2007 regelmäßig Alben\, mit seinem Trio und als Solist bereist er die ganze Welt. López-Nussas Spiel\, so tief es auch in die Formen des amerikanischen Jazz eingedrungen ist\, merkt man aber selbstverständlich seine Herkunft an – das brodelnde Leben in den Straßen Havannas\, die lateinamerikanischen Rhythmen\, die Traditionen afro-kubanischer Tanzmusik prägen die Improvisationen dieses Virtuosen. Vergleiche mit Chick Corea oder Herbie Hancock sind nicht zu weit hergeholt\, besitzt López-Nussa doch ebenso wie die Genannten die Fähigkeit\, seine Leidenschaft in alle möglichen Stile zu investieren und jedes Mal doch bei sich zu bleiben. Seine Inspirationen holt sich López-Nussa überall auf der Welt. Der wichtigste Ort\, sagte er einmal\, bleibe aber Havanna\, „die Menschen\, die Freunde\, die Probleme\, die Partys\, die Musik überall“. Das Alltagsleben füttert die musikalische Fantasie; Jazz und kubanische Musik wird hier eben nicht auf Konservatorien gelernt – da gehe es nur um Klassik –\, sondern auf der Straße. Die Unbekümmertheit\, Wildheit\, Freude\, die mit diesem Studium auf der Straße verbunden ist\, hört man seinen Shows bis heute an.
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SUMMARY:Ben LaMar Gay Ensemble
DESCRIPTION:Manchmal ist das Label der Rettungsanker\, wenn es darum geht\, einem Album seinen angemessenen Platz in der Plattensammlung zuzuweisen. Man will das Einsortierte ja irgendwann wiederfinden. In diesem Fall heißt das Label: „International Anthem“. Also: Jazz? Im Mai 2018 überraschte der Kornetist und Multiinstrumentalist Ben LaMar Gay mit seinem Album „Downtown Castles Can Never Block The Sun“ die interessierte Öffentlichkeit. Was als Debütalbum daherkam\, war zugleich eine Art „Best of“\, denn das Album war eine Kompilation von Musik\, die über sieben Jahre für sieben Alben entstanden\, dann allerdings unveröffentlicht geblieben war. Was seinerzeit begeisterte\, war\, dass die Musik einerseits zahllose Einflüsse wie diverse Spielweisen von Jazz\, HipHop\, Pop\, Tropicália\, Electronica\, Dub oder Folk in einer Collage-Manier dokumentierte\, aber gleichzeitig wie ein ganz großer Wurf klang. Als Jazz-Kornettist mit HipHop-Roots\, der mal in Chicago\, mal in Brasilien lebt und arbeitet\, setzt sich LaMar Gay mit seinem offensiven Eklektizismus\, den man vielleicht „Tranceamericana“ nennen sollte\, bewusst zwischen alle Stühle. Dabei ist der Musiker beileibe kein Unbekannter. Vor seinem Debüt war er auf Alben von Jaimie Branch\, Bottle Tree\, Makaya McCraven oder Bitchin Bajas zu hören\, auch ist er der Leader des Ensembles AACM Now Generation\, steht also in der Tradition des Art Ensembles of Chicago\, von Lester Bowie und Roscoe Mitchell. Also: Great Black Music 2.0? Im November 2021 erschien dann das zweite (oder achte) Album „Open Arms to Open Us“\, das klarstellte\, dass Ben LaMar Gay auf dem erreichten Niveau weitermachte. Wieder ein wilder Ritt durch die Stile und Genres\, mitunter skizzenhaft\, mitunter so brachial collagiert\, dass man sich auf einem Zappa-Album anno 1970 wähnt. Aber auch Louis Armstrong\, Duke Ellington und Gaetano Veloso stehen auf der imaginären Gästeliste. Was in der „Süddeutschen Zeitung“ bereits zum Debütalbum formuliert wurde\, hatte Bestand: Aus der Vielzahl kreativer Ideen auf diesem Album würden andere Musiker:innen eine ganze Karriere bauen. Oder mehrere. „Musik zu einer Zeit\, von der wir dereinst in unseren kühnsten Träumen hoffen werden\, es hätte sie wirklich einmal gegeben.“ Besser kann man es nicht formulieren.
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SUMMARY:Romain Pilon Trio
DESCRIPTION:Er gleite mit einem großartigen Gefühl der Sicherheit durch die Musik – nie laut\, nie verzerrt\, nie wütend\, aber immer unberechenbar. Das schrieb die Jazz Times über den in Grenoble geborenen Gitarristen Romain Pilon. Kann man einem Instrumentalisten ein schöneres Kompliment machen? Dieser Eloge ließe sich freilich noch hinzufügen\, dass Pilon ausdrucksstark\, technisch ausgefeilt\, aber nie abgebrüht agiert – seinem Spiel wohnt eine Frische und Neugierde inne\, als würde er sich gerne vom eigenen Tun überraschen lassen. Als er in Berklee studierte\, also noch sehr jung war\, wurde ihm die Ehre zuteil\, eine Pat Metheny-Show zu eröffnen; er spielte auf Christian Scotts erstem Album (das gleich für einen Grammy nominiert war) und stand damals unter anderem mit Esperanza Spalding und Lionel Loueke auf der Bühne. Einen solchen Start kann man sich natürlich nur wünschen. Anfang der 2000er zog er nach Paris\, war gleich mittendrin in der französischen Jazz-Szene\, veröffentlichte bald einige Alben in verschiedenen Besetzungen und unter eigenem Namen. Seit 2018 spielt er im Trio zusammen mit Jeff Denson und Brian Blade\, das erste Album des Trios erschien 2019 unter dem Titel „Between the Worlds“. Auf seinem jüngsten Werk „Falling Grace“ widmet sich Pilon erstmals ausschließlich Standards\, zur Seite standen ihm bei den Aufnahmen Schlagzeuger Jeff Ballard und Bassist Yoni Zelnik. „Falling Grace“ wird auch im Mittelpunkt seines Auftritts im BASF-Gesellschaftshaus stehen – aber wer weiß\, vielleicht gibt es auch Kostproben aus dem Ende September erscheinenden Album „Finding Light“\, der zweiten Trio-Produktion mit Jeff Denson und Brian Blade.
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SUMMARY:Rosie Frater-Taylor
DESCRIPTION:Das muss auch erstmal bringen! Mit Anfang 20 sich an durchaus idiosynkratische Cover-Versionen von „Dreams“ (Stevie Nicks) und „Crazy“ (Seal) zu wagen und diesen weltbekannten Songs neue Facetten abzugewinnen. Aber das ist längst noch nicht alles. Eigentlich aus der Folk-Ecke kommend veröffentlichte die in London gebürtige Rosie Frater-Taylor mit DIY-Verve selbstproduzierte Demos\, die für Aufsehen sorgten. Damals war sie 16. Aus den Demos wurde dann das Debütalbum „On my Mind“ (2018) mit Fans wie Gilles Peterson\, Becca Stevens\, Nitin Sawhney oder Snarky Puppy\, die sie fortan förderten. Der britischen Fachpresse galt sie als „one to watch“ (Jazzwise). Aus einem musikalischen Elternhaus stammend – beide Eltern Profi-Musiker – erweiterte Rosie Frater-Taylor die Palette ihrer Ausdrucksmöglichkeiten als Singer/Songwriter\, indem sie sich kontinuierlich durch die eklektische Plattensammlung ihrer Eltern hörte\, ein Studium an der Royal Academy of Music erfolgreich abschloss und natürlich auch an der Talentschmiede Tomorrow’s Warriors aktiv ist. So zählen zu ihren Favoriten Ben Howard\, Becca Stevens\, Lianne La Havas und Lewis Taylor eben auch die Jazz-Gitarristen Pat Metheny\, George Benson und Lionel Loueke. Und\, klar\, John Mayer. Im Sommer 2021 veröffentlichte sie\, 22jährig\, ihr zweites Album „Bloom“\, das durch eine ganz eigene Qualität besticht. Eine filigrane Virtuosität\, die nicht auftrumpft\, sondern quasi nach innen gewendet ist. Da sind die beiden angesprochenen Cover-Versionen\, aber durchgängig sind auch die eigenen Kompositionen durch exquisite Vokal-Arrangements und federleichtes Gitarrenspiel geprägt. Die Lyrics sind introspektiv und originell und wenn Frater-Taylor singt\, kann man einerseits an Joni Mitchell\, andererseits aber auch an Nick Drake denken. Ein zarter und selbstbewusste Sound\, der sich nicht mehr um Genres und Schubladen schert und durchaus auch Pop sein kann. 2022 spielt Rose Frater-Taylor im Ronnie Scott’s\, im Jazz Café\, hat einen Gig auf dem „We out there“-Festival\, spielt ihre Songs live im Trio\, aber auch mal mit Big Band-Arrangements\, tourt mit Madison Cunningham und geht erstmals auf Europa-Tournee. Eine Station: das BASF-Feierabendshaus. Nicht verpassen.
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SUMMARY:Late Night: Tania Giannouli & Sun Mi Hong
DESCRIPTION:Wie an dieser Stelle bereits mehrfach betont\, legt die Pianistin und Komponistin Tania Giannouli großen Wert darauf\, stets mehrere unterschiedliche Pfeile im Köcher zu haben. Auch oder auch deshalb ist sie offen für spontane künstlerische Begegnungen und „Gespräche“ mit anderen Musiker:innen. Wie zum Beispiel mit der in Korea gebürtigen\, aber schon länger\, seit 2011\, in Amsterdam lebenden Schlagzeugerin Sun-Mi Hong. In den Niederlanden gilt sie nach Abschluss ihres Studiums am Konservatorium in Amsterdam als „Rising Star“ in einer höchst volatilen Szene. Wer sich erinnert: Im vergangenen Jahr begeisterte Sun-Mi Hong mit einer Solo-Performance im Heidelberger Kunstverein. Jetzt hat sie Tania Giannouli in ihrer Funktion als Artist in Residence zu einem Late Night-Duo-Konzert in die Heiliggeistkirche in Heidelberg eingeladen. Gemeinsam ist beiden Künstlerinnen ein Interesse an der Erforschung einer möglichst umfangreichen Palette an Klangfarben und Emotionen. Sun-Mi Hong selbst charakterisiert ihren Stil als „gekennzeichnet von dramatischen und emotionalen Variationen\, von Sensibilität und Minimalismus bis hin zu Wildheit und Groove.“ Es wird einerseits spannend zu erleben\, wie Giannouli dieses Angebot produktiv zu machen versteht\, andererseits dürfte ein Vergleich zu den unterschiedlichen Spielweisen in vergleichbaren Konstellationen von Michele Rabbia oder Marilyn Mazur reizvoll sein. Und dann sind da ja auch die gewählte Zeit und der gewählte Ort dieser Begegnung! \nDas Artist in Residence-Programm beim Enjoy Jazz Festival wird gefördert von NEUSTART KULTUR/BKM und der Initiative Musik.
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SUMMARY:Nardeydey
DESCRIPTION:Zuerst war da nicht unbedingt Jazz. Im Leben der 1990 in Großbritannien geborenen Shirley Tetteh\, deren Eltern einstmals aus Ghana auf die Insel kamen\, spielten ganz andere Guitar-Heroes eine Rolle. Eric Clapton zum Beispiel. Oder Jimmy Page. Jeff Beck nicht zu vergessen. Vielleicht nicht die schlechtesten Lehrmeister\, wenn man herausfinden will\, was sich mit einer Gitarre alles anstellen lässt. Aber\, so erzählte sie mal\, Jazz habe sich für ihre Finger irgendwann einfach natürlicher angefühlt. „Und das war der Moment\, in dem ich davon besessen wurde.“ Der Einstieg in den Jazz war gleichzeitig ihr Schritt hinaus in die Welt. Und die konnte ziemlich spannend sein. Das wurde ihr besonders klar\, als sie mit 18 die legendären Workshops der Tomorrow’s Warriors besuchte\, jenes von Janine Irons und Gary Crosby gegründeten Nachwuchsförderungsprojekt\, das sich um mehr Diversity und Geschlechtergerechtigkeit im Jazz höchst verdient gemacht hat. Jazz stand nun im Zentrum von Shirley Tettehs Interesses. Wobei\, so eindeutig lässt sich das gar nicht sagen. Wie ihre Peers Moses Boyd\, Theon Cross\, Sheila Maurice-Grey oder Nubya Garcia\, die ebenfalls durch die Tomorrow’s-Warriors-Schule gegangen sind\, lässt Tetteh alle möglichen Traditionen und Sounds in ihre Musik einfließen – Jazz\, afrikanische Musik\, Pop\, Soul. Das hört man in verschiedensten Konstellationen. Etwa wenn sie mit Zara McFarlane arbeitet oder mit Gary Bartz. Natürlich gilt das für die Bandprojekte\, an denen sie maßgeblich beteiligt ist – beim Septett Nerija\, beim Sextett Maisha oder beim SEED-Ensemble. Und insbesondere ist es evident bei ihren Soloarbeiten\, die schönerweise auch mal in Singer-Songwriter-Gefilde abdriften können. Eins aber ist sicher: Bei ihrem Enjoy-Jazz-Solokonzert darf man einer neugierig-verspielten Gitarristin\, Komponistin und Sängerin zuhören\, deren Leidenschaft es ist\, wie sie einmal bekannte\, auf eine Art und Weise aufzutreten und zu komponieren\, die ganz ihr entspreche. „Mir wurde gesagt\, dass dies eine lebenslange Reise ist!“ \nDie Konzertdauer ist etwa 60 min.
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SUMMARY:Late Night: Lea Bertucci & Ben Vida
DESCRIPTION:Das Online-Musikmagazin Pitchfork spricht von einer „geisterhaften Intensität“\, die das Album „Murmurations“ durchdringe. Im Corona-Jahr 2021 begann die Zusammenarbeit der Avantgardistin Lea Betucci mit dem Elektronikmusiker Ben Vida\, die beide seit vielen Jahren Teil der experimentellen Szene New Yorks sind. Bertuccis Saxophone und Flöten treffen auf Vidas mit Synthesizer erzeugte\, dröhnende Klangwelten. „Murmurations“ – Gemurmel und Rauschen – sind die Basis dieses reifen\, tief sensibilisierenden Hörerlebnisses. Es ist\, als würden sich atmosphärische Geräusche\, Stimmen\, Klangfarben stetig verdichten und man selbst in einem geradezu meditativ anmutenden\, elektroakustischen Raum eingeschlossen sein. Die gestaltlose und doch substanzielle Musik umgreift den ganzen Körper. Sie könne leicht als stoisch interpretiert werden\, schreibt der Kritiker Jonathan Williger\, „aber in ihrem Kern steckt eine dynamische und anhaltende Verspieltheit.“ Die Verspieltheit beinhaltet Neugier. Man hat nicht den Eindruck\, etwas Fertiges präsentiert zu bekommen\, sondern eher eine offene\, experimentierfreudige Suche nach etwas\, das nicht zu finden ist. Oder ein Bedürfnis\, die erzeugten Töne\, Cluster\, Phrasen\, Drones immer wieder auf ihre Stimmigkeit hin zu überprüfen\, aber das ganz ohne Muster oder Maßstab. Musik als Prozess. Im Ansatz von Bertucci und Vida liege eine Magie\, schreibt Williger. „Schwierige“ Musik werde so in den Bereich des Spaßes überführt. Klingt das nicht verheißungsvoll?
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SUMMARY:Abgesagt: Matinee Ilva Eigus & Nik Bärtsch Duo
DESCRIPTION:Die Veranstaltung  muss leider aus Krankheitsgründen entfallen. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit\, können aber auch an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden. \nIt’s a family affair: Nik Bärtsch muss man dem treuen Enjoy-Jazz-Publikum natürlich nicht mehr vorstellen. Bei seiner Tochter Ilva Eigus ist das noch anders – die Betonung liegt auf noch. Die junge Violinistin – Jahrgang 2007 – begann im Alter von drei Jahren mit ihrem Instrument; seit sie vier ist\, studiert sie bei Liana Tretiakova an der Zakhar Bron School of Music in Zürich. Sie nimmt an Meisterkursen teil\, hat etliche Schweizer und internationale Wettbewerbe gewonnen. Als sie acht war\, debütierte sie mit einem Sinfonieorchester. Seither steht sie immer wieder als Solistin mit Orchestern auf der Bühne und hat sich bereits ein vielseitiges Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik erarbeitet. Ilva Eigus beherrscht neben der Geige auch das Klavier. Ihre Leidenschaft aber gehört der Violine. Mit ihrem Vater Nik Bärtsch hat sie vermutlich immer schon im Wohnzimmer zusammengespielt – aber seit einer Weile tun sie das auch öffentlich. Und man kann nur staunen\, welch intensiven Dialog die beiden musikalisch führen\, wie groß das wechselseitige Verständnis ist und wie reif die Ausdruckskraft von Ilva Eigus‘ Spiel. Aber vielleicht ist Erstaunen doch der falsche Ausdruck\, immerhin kennen die beiden sich schon ein Weilchen. Jedenfalls darf man sich auf einen „Drifting Dance for Violin and Piano“ freuen und auf die Entdeckung eines kommenden Stars. Im Anschluss an die Matinee sprechen Ilva Eigus und Nik Bärtsch mit der Journalistin und Wissenschaftlerin Aida Baghernejad über ihre Musik und alles\, was dazu gehört. \nDas Artist in Residence-Programm beim Enjoy Jazz Festival wird gefördert von NEUSTART KULTUR/BKM und der Initiative Musik.
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SUMMARY:HARMONY - Bill Frisell
DESCRIPTION:In einem kurzen Film\, den „Blue Note Records“ 2019 veröffentlichte\, um Bill Frisells Label-Debüt „Harmony“ zu unterstützen\, lässt der Gitarrist aus Denver\, Colorado auf seine unvergleichlich zugewandt-sympathische Art seine Karriere als eine erstaunliche Abfolge unglaublicher Begegnungen mit Kolleg:innen und Vorbildern Revue passieren. Das Leben ein einziger Glücksfall. Beispiel gefällig? Auf dem Cover des ersten“ Downbeat“-Magazins\, das Frisell in den 1960er erwarb\, war Charles Lloyd abgebildet. Daraufhin besuchte er ein Konzert des Quartetts mit Paul Motian\, Ron McClure und Keith Jarrett. Jahrzehnte später sollte Frisell mit Charles Lloyd für „Blue Note“ aufnehmen\, zuvor hatte er lange Jahre mit Paul Motian gespielt. Als er zum ersten Mal ein Konzert mit Charles Lloyd spielen sollte\, wurde er von diesem mit den Worten begrüßt: „Ich freue mich darauf\, heute Abend mit dir zu singen.“ Womit wir beim Projekt Harmony gelandet wären\, denn dieses Quartett ist explizit sanglich angelegt. Es wird gemeinsam musiziert und gesungen\, bis alle seltsamen Genre-Labels und Schubladen sich am Lagerfeuer aufgelöst haben: Jazz\, Folk\, Country\, Americana – Pustekuchen! Es geht vorzüglich um das Sangliche und das Gemeinschaftliche. Und natürlich ist mit Petra Haden irgendwie auch Charlie Haden mit dabei\, dem Harmony als Idee und musikalisch bestens gefallen hätte. In der gerade publizierten Frisell-Biografie „Beautiful Dreamer“ erzählt der Biograf Philip Watson\, dass Frisell ihn gefragt habe\, worüber er denn schreiben wolle. Alles\, was er geleistet habe\, seien die 35 Jahre Ehe mit seiner Frau. Keine Kämpfe\, keine Krisen\, keine Drogen\, kein Klatsch und Tratsch. Einfach nur Musik: Mit Charles Lloyd\, Paul Motian\, John Zorn\, Hank Roberts\, Jan Garbarek\, Eberhard Weber\, Wayne Horvitz\, Charly Haden\, Joe Lovano\, Elvis Costello\, Joey Baron\, Kenny Wheeler\, Lee Konitz\, Ron Carter\, Petra Haden\, Brian Blade\, Vinicius Cantuária und und und … \n 
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SUMMARY:Kit Sebastian
DESCRIPTION:DIE VERANSTALTUNG FINDET IM NEUEN KARLSTORBAHNHOF IN DER SÜDSTADT STATT. \nDas Spannende bei retrofuturistischen Cocktails ist bekanntlich das Mischungsverhältnis der Zutaten. Im Falle des 2018 in London aufs Gleis gesetzten Duos Kit Sebastian handelt es sich um eine komplexe Komposition\, deren Ingredenzien zunächst nicht recht zu passen scheinen. Hier das Rezept für „Anatolian Lo-Fi-Samba“: Da wären zunächst die etwas obskuren Experimente des türkischen Psychedelic Rock der 1970er Jahre. Sagen ihnen Namen wie Erkin Koray\, Selda Bağcan oder Fehiman Uğurdemir etwas? Nein? Stellen sie sich einfach vor\, The Beatles wären damals auf dem Weg nach Indien bloß bis nach Ost-Anatolien gelangt. Passend dazu: Die Musik der wunderbaren Kompilation „Pomegranates. Persian Pop\, Funk\, Folk and Psych of the 60s and 70s” (Finders Keepers Records) und ein ordentlicher Schuss des weltoffenen brasilianischen „Tropicalismo“! Damit der Mix jetzt nicht in Richtung Retro-Global Pop aus zweiter Hand tendiert\, wird mit Brit-Pop á la Broadcast oder Stereolab ein Gegengewicht gesetzt. Abgerundet wird das Ganze durch eine Spur augenzwinkernder Ironie\, den Gesang von Merve Erdem und die delikaten Arrangements des Multiinstrumentalisten Kit Martin. Und weil Merve Erdem zudem als Videokünstlerin aktiv ist\, sehen Video-Clips wie „Agitate“ aus\, als seien sie direkt aus den Schneideräumen von Jean-Luc Godard und Francois Truffaut »geliehen«. Kann man guten Geschmack eigentlich überdosieren?
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SUMMARY:Chilly Gonzales
DESCRIPTION:Klaviervirtuose und Komponist\, Rapper und Musikschuldirektor – das „Chilly-Gonzales-Universum“ ist gleichermaßen vielfältig wie einzigartig. Mal tritt er im Bademantel und feinen Seidenslippern auf\, mal springt er schweißüberströmt von der Bühne ins Publikum. Souverän reitet der Liebling des Feuilletons in einer Mischung aus Größenwahn und Selbstironie permanent auf der musikalischen Rasierklinge\, angesiedelt irgendwo zwischen radikal\, genial und banal. Ohne Rücksicht auf Verluste kombiniert Gonzales Synthie-Pop mit experimentellem Jazz und französische Cabaretmusik mit HipHop. Wer außer „Gonzo“\, wie ihn eingefleischte Fans nennen\, könnte innerhalb eines Konzerts den Spagat zwischen Keith Jarrett und Richard Clayderman vollziehen und dabei auch noch glaubwürdig erscheinen? Neben dem Spaßfaktor\, der bei seinen Auftritten garantiert nicht zu kurz kommt\, hat alles\, was Gonzales tut\, immer auch etwas Poetisches und Tiefe. Vor allem aber ist Jason Charles Beck\, wie der gebürtige Kanadier und Wahl-Kölner mit bürgerlichem Namen heißt\, ein begnadeter Entertainer. „In meinem Kopf bin ich ein Popkünstler“\, sagte das Multitalent kürzlich in einem Interview. „Denn ich bin sehr am Publikum orientiert. Kommunikation mit dem Publikum ist für mich das wichtigste. Wenn jemand nicht alles gibt\, sollte er den Job nicht machen. Das ist es doch\, was einen Musiker ausmacht – alles von sich zu geben.“ Das Konzert findet im Rahmen von „100 Jahre BASF-Kulturengagement“ statt.
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SUMMARY:The Comet is Coming
DESCRIPTION:Als The Comet Is Coming Anfang November 2016 erstmals dasHaus in Ludwigshafen rockten\, wurde die Konzertankündigung im Programmheft noch über Shabaka Hutchings erzählt. Der hatte sich zu jener Zeit als der viel beschäftigte Aktivposten einer vitalen und experimentierfreudigen\, zugleich aber sehr populären Londoner Szene etabliert\, die interessante bis mitreißende Acts gleich im Dutzend über den Kanal schickte\, wie um zu beweisen\, dass Jazz durchaus clubtauglich sein kann und nicht notwendig akademisch anämisch sein muss. Mit Sons of Kemet\, Shabaka & The Ancestors und eben The Comet Is Coming hat Hutchings gleich mehrere Outfits am Start\, allerdings mit durchaus alternativen Konzepten. Der Gründungsmythos von The Comet Is Coming geht auf das Jahr 2013 zurück: Damals begeisterte das Elektro-Duo Soccer 96 – Keyboarder Dan Leavers und Drummer Maxwell Hallett – mit einer stark reduzierten\, aber höchst energetischen Form von Jazzrock die einschlägige Clubszene. Gerne im Publikum\, manchmal gleich mit Saxophon – Shabaka\, bereit sofort einzusteigen. Soccer 96 luden ein und wurden nach eigener Aussage von einer Energiewelle überrollt. Schnell war als Überbau von The Comet Is Coming ein wilder Mix aus B-Movie-Dystopie\, Space-Diaspora-Utopie a la Sun Ra\, Erich von Däniken-Spökenkiekerei und Techno-Cyborg-Interfaces gebastelt. Der Bandname verdankt sich dann konsequent Nostradamus. Musikalisch weist die Mischung aus Funk\, Dub\, Grime und Spiritual Jazz-Inbrunst ohnehin auf den Last Dance in der Disco-Apokalypse. Der Untergang kommt\, aber bis dahin wird Party gemacht. Drei Alben ging die Rechnung auf\, dann kamen die Pandemie\, der Krieg\, das Klima. Jetzt wollen wir wissen\, wohin die Reise geht. Das neue\, vierte Album mit dem schönen Titel „Hyper-Dimensional Expansion Beam“\, der von Mr. Spock stammen könnte\, soll Ende September erscheinen. Die erste Single „Lucid Dreamer“ ist vielversprechend und gerade einmal dreieinhalb Minuten lang. Ob das etwas zu bedeuten hat? Erste Reviews des neuen Albums machen indes Gebrauch von Begriffen wie „doomier“\, „dystopian unease“\, „a tangible sense of anxiety“ und „brute force“ (WIRE). Also: Musik\, passend zur Zeit.
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SUMMARY:Tal Gamlieli Trio
DESCRIPTION:In einem Interview mit dem Sussex Jazz Magazine setzt sich der Bassist Tal Gamlieli mit der interessanten Frage auseinander\, wie es zu einer so innigen Verbindung zwischen Jazz und seiner Heimat Israel kommen konnte. Seine Antwort: Im Grunde sei Israel ein multikultureller Ort\, ein junges Land\, allerdings mit uralten Traditionen – gerade auch\, was Musik und Kultur angehe. Juden seien aus der ganzen Welt nach Israel gekommen\, von Nordafrika\, dem Mittleren Osten und natürlich aus Europa. Auf diese Weise\, so Gamlieli\, verbinden sich klassische europäische Musikformen mit östlichen\, nordafrikanischen und afrikanischen Stilen. In diesem Sinne sei Israel der perfekte Ort für Jazz. „Darum geht es im Jazz“\, sagt Gamlieli. „Es ist ein Melting Pot\, in dem verschiedene Kulturen zusammengerührt werden und ein neuer Sound entsteht.“ Hierin liege einer der wesentlichen Gründe\, warum Israel heute in Sachen Jazz so von sich reden mache. Von sich reden macht auch Tal Gamlieli. Er selbst verkörpert\, was er der israelischen Jazzszene nachsagt: Seine Familie väterlicherseits hat kurdische Wurzeln\, die Großeltern seiner Mutter stammen aus Deutschland. Aufgewachsen ist er auf dem Land unweit von Jerusalem. Früh ist er mit allen möglichen musikalischen Backgrounds in Verbindung gekommen; seine Musik\, heißt es auf seiner Homepage\, reflektiere dieses „eclectic hinterland“. Tal Gamlieli begann mit der Gitarre\, wurde dann aber von seinem Lehrer und einigen Freunden zum Jazz verführt – und wechselte schließlich zum Bass. Nach seinem Studium am New England Conservatory in Boston spielte er unter anderem mit Danilo Perez\, Jerry Bergonzy\, Joanne Brackee\, Avishai Cohen und Liz Wright. Er wurde mit dem Down Beat Award für außergewöhnliche Performance ausgezeichnet\, und auf internationalen Festivals ist er ein gern gesehener Gast. Zumal mit seinem Trio\, das er zusammen mit Moshe Elmakias am Klavier und Amir Bar Akiva am Schlagzeug bereits 2014 gründete. Die Alben der drei zeugen ebenso wie die Live-Auftritte von dem beschriebenen spannungsreichen Eklektizismus. Immer wieder webt dieses klassische Jazz-Trio Elemente ein\, die gewohnte Strukturen aufbrechen oder besser: erweitern\, die aber niemals nur als exotische Motive funktionieren. Vielmehr entsteht eine aufregende Mixtur\, die etwas Organisches hat. Die Musik – so drückt es Gamlieli selbst aus – „muss tanzen“. \nIm Zuge der dynamisch zunehmenden Anzahl an Corona-Infektionen in den vergangenen Wochen führt Ludwigshafen die Maskenpflicht für Besucher*innen von Verwaltungsgebäuden ein. Ab Montag\, 24. Oktober 2022 müssen daher alle Besucher*innen des Kulturzentrums dasHaus jeweils bis zum Sitzplatz\, beziehungsweise bis ein Sitzplatz eingenommen wird\, eine FFP2 Maske tragen.\nMehr unter: https://bit.ly/3TR0uI5
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SUMMARY:Christof Keller - Garden Path
DESCRIPTION:Mit seinem Debut „Garden Path“\, das 2022 auf dem Heidelberger Independent Label MuZi (Musikzimmer) auf Vinyl erschienen ist\, tritt Christof Keller als Komponist und Arrangeur mit einer spannungsvollen Fusion aus Jazz und Electronica zum ersten Mal an eine breitere Öffentlichkeit. \nDie vom Herausgeber László Fehér sorgfältig kuratierten Stücke wurden von Christof Keller mit großer Liebe zum Detail in einer Melange aus akustischen Instrumenten\, analogen und modularen Synthesizern\, Field Recordings und digitalen Klängen arrangiert. Neben den überwiegend von Christof Keller aufgenommenen Instrumenten und Klängen haben Gastmusiker wie Jochen Seiterle an der Gitarre\, Heidi Aydt am Konzertflügel und Claus Rosenfelder an der Bassklarinette die Aufnahmen bereichert\, bevor diese in monatelanger Detailarbeit zusammen mit Stephan Keller („The Busters“) abgemischt wurden. \n„To lead someone up the Garden Path“ bedeutet so viel wie „hinters Licht führen“. So nimmt auch Christof Kellers Album den Hörer mit auf eine fantastische Reise über seltsame Pfade entlang reichhaltiger Einflüsse von impressionistischer bis elektronischer Musik über Jazz bis progressivem Rock und bleibt dabei eigenständig und fokussiert.
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LOCATION:Leitstelle\, Emil-Maier-Straße 16\, Heidelberg\, Baden-Württemberg\, 69115\, Deutschland
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SUMMARY:Makaya McCraven
DESCRIPTION:Irgendwann im Herbst 2018 war (fast) allen\, die sich für improvisierte Musik interessieren\, klar\, dass der Schlagzeuger und Produzent Makaya McCraven\, der in Paris geborene Sohn einer ungarischen Folk-Sängerin und eines US-amerikanischen Jazz-Drummers\, der „Man of the Moment“ (The Wire) sei. Bezogen natürlich auf die Veröffentlichung des Albums „Universal Beings“\, das Aufnahmen von vier unterschiedlichen Sessions in New York\, Los Angeles\, Chicago und London in der Post-Produktion qua vom Hip-Hop inspirierter Remix-\, Loop- und Sampletechniken zu einem neuen Ganzen formte\, das sich als Manifest einer globalen Jazz-Community lesen ließ. McCraven\, dessen vergleichbar großartiges Album „In the Moment“ hierzulande schlicht ignoriert worden war\, ist zwar aktuell Teil der sehr produktiven Chicagoer Szene\, war aber auch schon in Los Angeles und London aktiv. In einem Interview beschrieb McCraven seine Ästhetik wie folgt: „Jede Stadt hat ihren eigenen Vibe\, aber eigentlich gehören wir alle zu einer global wirkenden Kunstszene.“ Eine Kunstszene\, die virtuos und geübt darin ist\, musikalische Möglichkeiten kollektiv auszuloten und zu verdichten\, bevor McCraven seine Fertigkeiten im Studio dazu nutzt\, gewissermaßen die Essenz der Live-Performance zu filtern und zu formen. Er nennt die faszinierenden Resultate seiner Arbeit schelmisch „organic beat music“. Wer jetzt an Teo Macero und Miles Davis denkt\, liegt sicherlich richtig. Nur\, dass im Falle Makaya McCravens 40 Jahre Hip-Hop für den entscheidenen Surplus sorgen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über aktuell geltende Hygienevorschriften.
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SUMMARY:Joel Ross
DESCRIPTION:DIE VERANSTALTUNG FINDET IM NEUEN KARLSTORBAHNHOF IN DER SÜDSTADT STATT. \nNeben der Harfe hat sich das Vibraphon in letzter Zeit wieder nachdrücklich Aufmerksamkeit in der improvisierten Musik gesichert. Nicht der einzige\, aber ein gewichtiger Grund ist an diesem Abend zu Gast im Karlstorbahnhof. Der Vibraphonist und Komponist Joel Ross\, geboren 1995 in Chicago\, studierte am Brubeck Jazz College bei Stefron Harris. Mit 20 wagte er sich in die New Yorker Szene\, spielte dort mit Peter Evans\, Ambrose Akinmusire oder Wynton Marsalis. \nIn der Folge spielte Ross auf allerlei wichtigen Festivals und tourte in den USA und Europa. Sein Debütalbum „Kingmaker“ erschien 2019 auf „Blue Note“\, wurde von der Kritik gefeiert und wurde noch im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Jazzpreis für das beste Debütalbum international ausgezeichnet. Da war der gefeierte Nachfolger „Who Are You?“ auch schon veröffentlicht. Ein Riesentalent also\, aber ganz ohne dieses „Wunderkind“-Gedöns mit Schulterklopfen von Quincy Jones. Eher Old School: Eine gesunde Mischung aus Neugier und Selbstbewusstsein\, scheinbar mühelos zwischen hitzigem Free Jazz\, Spiritual Jazz und ausgechecktem Modern Jazz changierend und als Sideman auch auf Alben von Walter Smith III\, James Francies\, Makaya McCraven\, Marquis Hill\, Kassa Overall oder Durand Jones & The Indications zu hören. \nIm Frühsommer 2022 erschien bereits das dritte „Blue Note“-Album „The Parable of the Poet“\, eine ausladende siebenteilige Suite\, realisiert von vom bestens eingespielten neunköpfigen Ensemble Good Vibes\, dem es gelingt\, als Kollektiv gleichzeitig ausladend und intim zu klingen. Ein ganz großer Wurf!
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SUMMARY:Abschlusskonzert: Youssou N’Dour
DESCRIPTION:Von Gambia in den Senegal: Wie bereits das Auftaktkonzert des Festivaljahrgangs 2022 führt auch das Abschlusskonzert nach Westafrika. Mit Youssou N’dour steht ein Superstar des „Global Pop“\, die „Golden Voice of Senegal“\, ein Sänger\, Kulturbotschafter\, Geschäftsmann\, Medienunternehmer\, Politiker und Aktivist auf der Bühne des BASF-Feierabendhauses. Seine Band Super Étoile de Dakar gilt manchen als eine der besten Live-Bands überhaupt. Youssou N’dour ist bekannt für sein soziales und politisches Engagement. Er organisierte Konzerte zur Freilassung von Nelson Mandela\, engagiert sich bei Amnesty International und der UNICEF und wollte 2012 bei den senegalesischen Präsidentschaftswahlen gegen den damaligen Amtsinhaber antreten. Als ihm dies aufgrund eines Formfehlers untersagt wurde\, unterstützte er dann den siegreichen Gegenkandidaten Macky Sall\, der ihn im Gegenzug zum Minister für Kultur und Tourismus machte. Noch heute fungiert der Sänger als „besonderer Berater“ des längst nicht unumstrittenen Präsidenten\, der sich von Visionär zum Autokraten entwickelt hat\, weshalb sich N’dour bei den Oppositionsprotesten im Frühjahr 2021 plötzlich als Regierungsvertreter auf der „falschen“ Seite wiederfand. Vielleicht auch um sein etwas angekratztes Image wieder aufzupolieren\, gibt sich sein aktuelles\, im November 2021 veröffentlichtes Album „Mbalax“ rhythmisch komplex in der senegalesischen „Griot“-Kultur verankert und zudem ausgesprochen politisch. Es geht in den Songs um Selbstermächtigung\, Respekt\, Kommunikation und Austausch von Erfahrungen\, Eingeständnisse von Fehlern\, Identität\, die Bedeutung von Wissen und Ausbildung\, Umweltschutz und Verteilungskämpfe – alles eher formuliert als Vorschläge\, denn als Anklagen. Es geht um sehr konkrete Überlegungen zu einer besseren Zukunft des Senegal\, Westafrikas\, um Traditionsbewusstsein – und gleichzeitig um ein musikpolitisches Angebot\, das international kommunizieren will. Da ist es nur konsequent\, wenn Youssou N’dour nicht nur das Material des aktuellen Albums performt\, sondern sicher auch die Gelegenheit nutzt\, an die Stationen seiner Karriere zu erinnern\, die mit Namen wie Peter Gabriel\, Ryuichi Sakamoto oder Neneh Cherry verbunden sind. Und wenn man dann noch liest\, mit welcher Leichtigkeit N’dour und seiner Super Étoile de Dakar es vor kurzem gelungen ist\, die ehrwürdige Hamburger Elbphilharmonie in eine kochende Großraum-Disco zu verwandeln\, dann stimmen die Zutaten für ein rauschendes Fest.
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SUMMARY:Claus Boesser-Ferrari - Das Prinzip
DESCRIPTION:Claus Boesser- Ferrari ( git.) Joss Turnbull (perc) und Mia Ferrari (film) haben sich zu einem intermedialen Projekt zusammen gefunden. \nAusgangspunkt dieses ungewöhnlichen Abends\, vielleicht auch die Inspiration ist der Roman „Das Prinzip“ (2015) des französischen Schriftstellers und Concourt-Preisträgers Jérome Ferrari\, der aus Werner Heisenbergs Unschärferelation im Verbund mit wichtigen Lebensstationen des Physikers eine Poesie eines alternativen Weltverstehens entwirft. Ihm geht es um die Erfassung einer kausalitätssprengenden Schönheit vor dem Hintergrund von Nationalsozialismus und Hiroshima. Gesampelte Zitate aus „Das Prinzip“ fungieren als eine Art von Soundscape\, auf den dann musikalisch wie visuell reagiert wird. So entsteht eine komplexe audiovisuelle Textur\, die das sprachliche Material umspielt und im besten Fall ergänzt und erweitert. Mit Joss Turnbull und Claus Boesser-Ferrari treffen zwei Musiker aufeinander\, die jeweils und unter Einbezug von Electronics die Grenzen der Spielweisen ihrer Instrumente ausloten und zugleich miteinander bestens vertraut sind. So entsteht ein umfassendes Klangfeld\, auf dem sich Sounds\, Melodien\, Rhythmen\, Geräusche und andere Klangphänomene begegnen. Die Dramaturgie des Abends entsteht einerseits im spontanen Austausch der Musiker jenseits von Festlegungen\, andererseits als Reflex auf die zugespielten Texte und natürlich der Film von Mia Ferrari. \n  \n 
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CATEGORIES:Encore Programm
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SUMMARY:SWR NEWJazz Meeting 2022 Micah Thomas
DESCRIPTION:Kurator des diesjährigen SWR NEWJazz Meeting ist der amerikanische Komponist und Pianist Micah Thomas. \nMicah Thomas wurde 1997 in Columbus\, Ohio\, geboren. Im Alter von 2 Jahren begann er\, Lieder auf dem Klavier nach dem Gehör zu spielen\, und kurz darauf nahm er privaten Klavierunterricht. Seit seinem zweiten Jahr an der High School trat Micah regelmäßig mit dem Geiger Christian Howes auf und war von 2015 bis 2018 Dozent bei seinem jährlichen Creative Strings Workshop. Außerdem trat er mehrmals mit Byron Stripling und dem Columbus Jazz Orchestra als Gastkünstler auf und spielte 2017 mit John Clayton und Joshua Redman bei deren Konzertreihe zum 45-jährigen Jubiläum. \nIm Jahr 2015 erhielt Micah Thomas das Jerome L. Greene-Stipendium der Juilliard School und schloss 2020 mit dem Master of Music (M.M.) ab. \nIm Juni 2020 veröffentlichte er sein erstes Album „Tide“\, das unter anderem vom New York Journal\, der New York Times\, JazzTimes und Financial Times positiv bewertet wurde. Er hat auch auf mehreren Alben als Sideman für Immanuel Wilkins\, Billy Drummond\, Zoh Amba\, Giveton Gelin und Walter Smith III gespielt.
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CATEGORIES:Coming soon,Encore Programm
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SUMMARY:Fityan Band - Magic of Maqam
DESCRIPTION:Wie klingt interkulturelle Musik\, die jenseits der Kategorien von Orient und Okzident existiert? \nWuchtige Jazz/Rock- Groove-Ästhetik verschmilzt mit den filigranen Klängen von Quanun\, Oud\, Baglama\, Trompete und Nay. Die Fityan Band erschafft mit Magic of Maqam einen globalen Bandsound\, bei dem die Vielfalt der arabischen\, türkischen und persischen Musikkulturen zum Ausdruck kommt. \nMagic of Maqam nimmt Sie mit auf eine musikalische Spurensuche nach den gemeinsamen Ursprüngen unterschiedlicher Musiktraditionen\, die bewusst keine Gegensätze gegenüberstellt\, sondern wirkliche Fusion erlebbar macht. \nFür Magic of Maqam wird die Quartett-Besetzung der Fityan Band (Nay\, Gitarre\, Bass\, Drumset) mit weiteren Spezialist*innen der Musiktradition aus ihren jeweiligen Heimatländern erweitert. Zusammen haben die Musiker*innen ein komplett ungehörtes Programm komponiert und arrangiert\, bei dem einstimmige mikrotonale Traditionen auf Mehrstimmigkeit und Kontrapunkt treffen. Enger Projektpartner ist der für einen Grammy nominierte Musikwissenschaftler Vladimir Ivanoff\, die Orientalische Musikakademie Mannheim und die Freunde Arabischer Kunst und Kultur Heidelberg. \nErgänzt wird dieser Abend der Grenzüberschreitungen durch das brandneue Programm von Beyond Borders\, die mit „Beatles go Egypt“ eine Brücke schlagen zwischen weltbekannten Songs der Beatles und Interpretationen von Songs der ägyptischen Ikone Abdel Wahab. Dem Publikum wird ein neuer Blick auf die Popmusik zweier unterschiedlicher Welten der 60er Jahre eröffnet. Damit ist der 27.11.2022 zugleich das Album-Release-Konzert von „Beatles go Egypt“! \nEs gibt eine Ermäßigung des Ticketpreises für Schüler:innen und Student:innen.
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LOCATION:Capitol Mannheim\, Waldhofstraße 2\, Mannheim\, 68169\, Deutschland
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