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SUMMARY:Chris Thile
DESCRIPTION:Früh übt sich\, wer einmal ein fingerfertiger Großer werden will: Chris Thile hat mit fünf Jahren der Mandoline erste zarte Töne entlockt; mit acht entstand die Band Nickle Creek als ambitioniertes Familienprojekt\, mit 13 nahm er sein erstes Soloalbum auf\, und es gab in den folgenden Jahren verschiedenste Kollaborationen\, die sich zwischen Bluegrass-\, Roots-Musik und Folk bewegten\, zwischen Charlie Parker- und Bach-Interpretationen. 2006 gründete der damals 25-Jährige die Band Punch Brothers\, weitere Solo-\, Duo und Trio-Arbeiten schlossen sich an\, unter anderem mit Brad Mehldau (mit ihm war er übrigens 2014 bei Enjoy Jazz\, mit den Punch Brothers dann 2018). Über einen Mangel an Auszeichnungen kann sich Thile ebenfalls nicht beschweren – so stehen in seinem Regal mehrere Grammys\, und 2012 bekam er das hochdotierte MacArthur-Stipendium\, das nicht umsonst als „Genius Grant“ bezeichnet wird. Diese Vita würde einem 80-Jährigen zur Ehre gereichen\, aber Thile ist erst halb so alt und dürfte noch ziemlich viel vor sich haben. Mit seinem letzten Solo-Album „Laysongs“\, entstanden im letzten Jahr während der entschleunigten Corona-Zeit\, hat er einen neuen Weg eingeschlagen. Der führt diesmal eher nach innen und in die Vergangenheit. „Laysongs“ setzt sich auf neun meisterlich miteinander verflochtenen\, unvorhersehbaren Stücken mit der Religiosität seiner Kindheit\, deren Verlust und einer dennoch in Thiles Leben latent weiterwirkenden Spiritualität auseinander. Aufgenommen wurden die Stücke in Upstate New York in einer zum Studio umgebauten Kirche\, die keinen geringen Einfluss auf die Stimmung dieser Platte gehabt hat – ebenso wie seine Frau\, die Schauspielerin Claire Coffee\, die als Co-Produzentin entscheidend den Klangcharakter des Werks mitbestimmte. Das Genre\, in dem Thile sich auf „Laysongs“ bewegt\, lässt sich schwer beschreiben. Avantgardistischer Folk und Musik der klassischen Moderne\, freischwebende Melodien und komplexe Rhythmen finden hier zusammen; Originalkompositionen werden spielerisch mit fremdem Material verknüpft. So interpretiert Thile Béla Bartóks „Solosonate für Violine“\, Buffy Sainte-Maries Adaption eines Leonard-Cohen-Gedichts\, und er präsentiert eine Coverversion von „Won’t You Come and Sing for Me“ von Hazel Dickens sowie ein Instrumental\, das auf Motive aus Johann Sebastian Bachs Partita für Solo-Violine in E-Dur zurückgreift. Mandoline und Stimme – mehr braucht es nicht\, um eine göttliche Magie zu erzeugen. Die kann entstehen\, selbst wenn man nicht an Gott glaubt. \nIm Zuge der dynamisch zunehmenden Anzahl an Corona-Infektionen in den vergangenen Wochen führt Ludwigshafen die Maskenpflicht für Besucher*innen von Verwaltungsgebäuden ein. Ab Montag\, 24. Oktober 2022 müssen daher alle Besucher*innen des Kulturzentrums dasHaus jeweils bis zum Sitzplatz\, beziehungsweise bis ein Sitzplatz eingenommen wird\, eine FFP2 Maske tragen.\nMehr unter: https://bit.ly/3TR0uI5 \n 
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SUMMARY:Tal Gamlieli Trio
DESCRIPTION:In einem Interview mit dem Sussex Jazz Magazine setzt sich der Bassist Tal Gamlieli mit der interessanten Frage auseinander\, wie es zu einer so innigen Verbindung zwischen Jazz und seiner Heimat Israel kommen konnte. Seine Antwort: Im Grunde sei Israel ein multikultureller Ort\, ein junges Land\, allerdings mit uralten Traditionen – gerade auch\, was Musik und Kultur angehe. Juden seien aus der ganzen Welt nach Israel gekommen\, von Nordafrika\, dem Mittleren Osten und natürlich aus Europa. Auf diese Weise\, so Gamlieli\, verbinden sich klassische europäische Musikformen mit östlichen\, nordafrikanischen und afrikanischen Stilen. In diesem Sinne sei Israel der perfekte Ort für Jazz. „Darum geht es im Jazz“\, sagt Gamlieli. „Es ist ein Melting Pot\, in dem verschiedene Kulturen zusammengerührt werden und ein neuer Sound entsteht.“ Hierin liege einer der wesentlichen Gründe\, warum Israel heute in Sachen Jazz so von sich reden mache. Von sich reden macht auch Tal Gamlieli. Er selbst verkörpert\, was er der israelischen Jazzszene nachsagt: Seine Familie väterlicherseits hat kurdische Wurzeln\, die Großeltern seiner Mutter stammen aus Deutschland. Aufgewachsen ist er auf dem Land unweit von Jerusalem. Früh ist er mit allen möglichen musikalischen Backgrounds in Verbindung gekommen; seine Musik\, heißt es auf seiner Homepage\, reflektiere dieses „eclectic hinterland“. Tal Gamlieli begann mit der Gitarre\, wurde dann aber von seinem Lehrer und einigen Freunden zum Jazz verführt – und wechselte schließlich zum Bass. Nach seinem Studium am New England Conservatory in Boston spielte er unter anderem mit Danilo Perez\, Jerry Bergonzy\, Joanne Brackee\, Avishai Cohen und Liz Wright. Er wurde mit dem Down Beat Award für außergewöhnliche Performance ausgezeichnet\, und auf internationalen Festivals ist er ein gern gesehener Gast. Zumal mit seinem Trio\, das er zusammen mit Moshe Elmakias am Klavier und Amir Bar Akiva am Schlagzeug bereits 2014 gründete. Die Alben der drei zeugen ebenso wie die Live-Auftritte von dem beschriebenen spannungsreichen Eklektizismus. Immer wieder webt dieses klassische Jazz-Trio Elemente ein\, die gewohnte Strukturen aufbrechen oder besser: erweitern\, die aber niemals nur als exotische Motive funktionieren. Vielmehr entsteht eine aufregende Mixtur\, die etwas Organisches hat. Die Musik – so drückt es Gamlieli selbst aus – „muss tanzen“. \nIm Zuge der dynamisch zunehmenden Anzahl an Corona-Infektionen in den vergangenen Wochen führt Ludwigshafen die Maskenpflicht für Besucher*innen von Verwaltungsgebäuden ein. Ab Montag\, 24. Oktober 2022 müssen daher alle Besucher*innen des Kulturzentrums dasHaus jeweils bis zum Sitzplatz\, beziehungsweise bis ein Sitzplatz eingenommen wird\, eine FFP2 Maske tragen.\nMehr unter: https://bit.ly/3TR0uI5
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