Avantgarde sollte eigentlich nur eine künstlerische Momentaufnahme sein. Elliott Sharp hat sie zu einem Genre gemacht. Seine Radikalität ist eine von wissenschaftlicher Akribie angetriebene Klangforschung. Sein Sound war nie bloß der Sound eines Gitarristen, sondern immer auch der eines Komponisten, der in seiner Musik nach nicht weniger sucht als nach Welterklärung. Sein Werk ist praktisch frei von Wiederholungen. Gelingt ein Experiment, wendet er sich dem nächsten zu; scheitert es, verändert er sofort die Parameter. Sharp ist der beste Beweis dafür, dass man in der Kunst nur als unaufhörlich Suchender zu wahrer Freiheit finden kann. Seine gefeierten Auftritte bei Enjoy Jazz waren stets eine Inspiration und eine radikale Schule des Staunens. Wir gratulieren diesem großen musikalischen Grenzbereichsforscher zum 70. Geburtstag. Happy Birthday, Elliott!
Gregory Porter, dieser hünenhafte, dem Leben und den Menschen stets freundlich zugewandte Mann mit einer Stimme wie ein wohlig warmes, sanft knisterndes Kaminfeuer erinnert in vielerlei Hinsicht an das mythische Vogelwesen Phönix. Es ist kein ...
Die bildende Künstlerin Mickalene Thomas ist mit all jenen wesentlichen gesellschaftlichen Strömungen des 20. und 21. Jahrhunderts eng verbunden, die sich mit der Sichtbarmachung und Stärkung Schwarzer Weiblichkeit und Schwarzer Macht auseinandersetzen. Bekannt geworden ist ...
Am Freitag, den 07. November 2026, ab 20 Uhr, findet das Abschlusskonzert des 28. Enjoy Jazz Festivals in der Stadthalle Heidelberg statt. Zu Gast ist dann der US-amerikanische Pianist Brad Mehldau. Mehldau ist einer der ...
