Gregory Porter, dieser hünenhafte, dem Leben und den Menschen stets freundlich zugewandte Mann mit einer Stimme wie ein wohlig warmes, sanft knisterndes Kaminfeuer erinnert in vielerlei Hinsicht an das mythische Vogelwesen Phönix.
Es ist kein Zufall, dass es unserem Hauptsponsor, der PHOENIX group, europaweit führend in den Bereichen Pharmagroßhandel, Apotheken-Einzelhandel und Services
für die pharmazeutische Industrie, den Namen gab. Zu den Qualitäten des Phönix zählen neben der sprichwörtlichen Fähigkeit zu permanenter Erneuerung und seiner transformativen Kraft auch heilende Tränen und magischer Gesang.
Und weil Gregory Porter weltweit als Synonym für eben diesen magischen Gesang bzw. für unvergleichliche gesangliche Schönheit bewundert und gefeiert wird, war die Idee für ein außergewöhnliches Matching schnell geboren. Mit dem warmen Timbre seines geschmeidigen Baritons hat Porter einen neuen Ton nicht nur in den Jazz, sondern generell in die Musik gebracht. Die Liebe, die dem Sänger von seinem nach wenigen Sekunden überwältigten und emotional bisweilen auf das Schönste überforderten Publikum entgegengebracht wird, zeigt, dass wir uns mit nichts so schnell und rückhaltlos verbinden können wie mit der menschlichen Stimme. „Wir alle werden durch Liebe erhöht und erhoben“, umschreibt Porter diesen Vorgang als ein gemeinsames Entschweben.
Ein Verlust als Anfang
Dass Gregory Porter überhaupt Sänger wurde, verdankt er seiner Mutter. Als sie den Kampf gegen den Krebs verlor, war er 21 und hatte sich infolge einer schweren Sport-Verletzung vor nicht allzu langer Zeit von seinem Traum, Football-Profi zu werden, verabschieden müssen. Die Erinnerung an einen Satz seiner sterbenden Mutter sorgte dafür, dass er, wenngleich erst nach Jahren der Trauer, den Mut fasste, sich ganz der Musik zu widmen: „Your singing voice is the best thing you have, so don’t forget it.“ Dabei war es ihr jedoch um noch viel mehr gegangen, wie Porter erst später verstand: „My mother pushed me to follow my dream“, brachte er es in einem Interview mit dem „Guardian“ auf den Punkt. Die Leiderfahrung hat dieser großen Stimme etwas Tröstliches eingeschrieben: die heilende Kraft jener Schönheit, die man nur in sich selbst finden kann. So dürfen wir uns Gregory Porter heute als einen glücklichen Menschen vorstellen. Auch oder gerade, weil er sich selbst für andere singen und dabei jedes Mal innige Verbundenheit stiften kann.
Gregory Porters Stimme ist eine Art Urgrund, aus dem längst nicht nur das Publikum schöpft. Die wie Pilze aus dem Boden schießenden KI generierten, Morphing basierten männlichen Souljazz-Stimmen enthalten praktisch ausnahmslos Ingredienzien aus dem Stimmbild des Sängers bzw. unüberhörbare Verweise darauf. Es mag nur eine Frage der Zeit sein, aber noch fehlen all diesen Kunst-Stimmen zwei wesentliche Aspekte zur Vollendung: der Satz der liebenden Mutter, das hörbar gelebte Leben, und damit eine korrespondierende, über die Musik hinausweisende Seele. Das meint „Die Welt“, wenn sie Porter als „den sanften Riesen, der mit seinem Bariton predigt“ beschreibt: authentische Intensität. Deshalb: Genießen wir dieses, ein herzerwärmendes Gefühl auslösende, lebensechte Ereignis. Lassen wir uns von den Flügeln dieses Phönix sanft umfangen und schwerelos davontragen.

Datum: 24. Juli 2026




